bundespräsidenten die die ehrenhoheit vertreten arbeiten die im inland oder außenland?

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5 Antworten

Fragen wir doch am besten das Grundgesetz:

Artikel 56 (Amtseid))

Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mizgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:

"Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und gerechtigkeit gegen jedermann üben werden. So wahr mir Gott helfe."

Der Eid kann auch ohne religiöse Beteuerung geleistet werden.

Artikel 58 (Gegenzeichnung)

Anordnungen und Verfügungen des Bundespräsidenten bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Gegenzeichnung durch den Bundeskanzler oder duch den zuständigen Bundesminister. Dies gilt nicht für die ERnennung oder Entlassung des bundeskanzlers, die Auflösung des Bundestages gemäß Artikel 63 und das ERsuchen gemäß artikel 69 Absatz 3.

Artikel 59 (Völkerrechtliche Vertretung)

((1) Der Bundespräsident vertritt den Bund völkerrechtlich. Er schließt im Namen des Bunfdes die Verträge mit auswärtigen Staaten. Er beglaubigt und empfängt die Gesandten.

(2)Verträge, welche die politischen Beziehungen des Bundes regeln oder sich auf Gegenstände der Bundesgesetzgebung beziehen, bedürfen der Zustimmung oder der Mitwirkung der jeweils für die Bundesgesetzgebung zuständigen Körperschaften in der Form eines Bundesgesetzes. Für Verwaltungsabkommen gelten die Vorschriften über Die Bundesverwaltung entsprechend.

Artikel 60 (Beamtenernennung - Begnadigungsrecht - Immunität)

(1) Der Bundespräsident ernennt und entlässt die Bundesrichter, die Bundesbeamten, die Offiziere und Unteroffiziere, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

(2) Er übt im Einzelfalle für den Bund das Begnadigungsrecht aus.

(3) Er kann diese Befugnisse auf andere Behörden übertragen.

(4) Die Absätze 2 bis 4 des Artikels 46 (Indemnität und Immunität der Abgeordneten) finden auf den Bundespräsidenten entsprechende Anwendung.

Ansosnten kannst Du das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland jederzeit online in aktueller Fassung lesen.

Ehrenhoheit heißt ja, dass sie die höchsten Machtinsignien haben und somit die höchsten Vertreter eines Landes sind. Arbeitsort ist nicht auf In- oder Ausland begrenzt. Wenn Wulff im Ausland Staatsoberhäupter trifft, ist das Arbeit, das macht er nicht privat. Mit der Ehrenhoheit hat das nur in dem Sinn zu tun, als dass diese Hoheit natürlich ein Amt, im Sinne von Beruf, ist.

Wenn ich ehrlich bin, versteh ich Deine Fraqge nicht so ganz. Denn unser Bundespräsident ist das Staatsoberhaupt (es kann immer nur ein aktives geben!) der Bundesrepublik Deutschland. Dieser repräsentiert und arbeitet für Deutschland natürlich auf der ganzen Welt, also im In- und Ausland (Ausland bitte nicht Außenland. Den Begriff gibt es für mich so nicht. Ich würde da eher sagen, ein Land außerhalb von Deutschland, was dann aber eben immer Ausland ist. Ja, Deutsch ist nicht einfach und jeder hat seine Probleme, auch ich). Zur Ehrenhoheit hier eine Kopie aus Wikipedia:

"Diese Befugnisse haben keine Grundlage im Grundgesetz oder einem Bundesgesetz. Die Mehrheit der Staatsrechtslehrer begründet sie daher mit der traditionellen Definitionshoheit von Staatsoberhäuptern über Staatssymbole („Ehrenhoheit“)."

Hier der ganze Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_%28Deutschland%29

Steht ziemlich weit unten unter Staatssymbole.

arbeitsort dürfte wohl erstmal der amtssitz sein. aber so einfach ist es auch wieder nicht: sie sind schließlich die höchsten repräsentanten eines landes (die präsidenten und könige) und stehen somit immer im licht der internationalen öffentlichkeit.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Amerikanischen und den deutschen Präsidenten.

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