Bundespolizei vor der Prüfung abgelehnt, wie vorgehen?

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12 Antworten

Musterformular für einen Einspruch?

Na, Du hast ja seltsame Vorstellungen. Jeder Arbeitgeber hat das Recht, sich seine Bewerber auszusuchen und besonders für die Polizei ist ein tadelloser Leumund wichtig - dagegen kannst Du keinen Einspruch erheben; dafür gibt es keine Rechtsgrundlage.

Jeder kann einstellen, wen er will, einen Anspruch darauf gibt es nicht.

Was Du versuchen könntest, ist noch einmal einen Brief zu schicken, indem Du auf diese Jugendsünde eingehst, beschreibst wie Du heute dazu stehst, und Dich selbst so überzeugend wie möglich als verantwortungsbewußter disziplinierter Mensch darstellst.

Schreibe, warum es Dein Traum ist, bei der Bundespolizei zu arbeiten und bitte darum, Dir trotz dieser Dummheit damals, eine Chance zu geben.

Kommt darauf an, wie beeindruckend Dein Schreiben ist und wer es liest; Vielleicht kriegst Du ja doch noch eine Chance. Wenn nicht, mußt Du es akzeptieren

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Vorgehen? Ähm, ja also eigentlich kannst du nur für die Zukunft einen anderen Beruf auswählen, bei der kein (erweitertes) Führungszeugnis (Klasse 0) erforderlich ist.

Falls es wirklich an einem Eintrag im erweiterten Führungszeugnis lag, dann nicht an einer schlichten Beleidigung, die vor dem 16. Geburtstag des Bewerbers stattfand.

Kleine Auswahl: Straftaten (eventuelle Anzeigen) nach dem 16. Lebensjahr; Kontakt zu verfassungsfeindlichen Gruppen oder Personen, fahren unter Alkoholeinfluss, Aktivitäten für oder mit extremen politischen Gruppierungen (diese müssen nicht verboten sein, dann wäre es eine Straftat); 

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Kommentar von sabine220
23.11.2016, 14:09

Bitte sag mir was du daran nicht verstehst das ich mich nichts zu schulden kommen lassen habe außer eine Anzeige wegen Beleidigung. Warum zum Teufel verstehst du das nicht?

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Kommentar von ES1956
23.11.2016, 15:12

Du bist jetzt 19 und hattest 5 Jahre Zeit darüber nachzudenken, und du hast immer noch nicht begriffen dass es nicht die Anzeige ist die dein Leben versaut sondern DEIN Verhalten. Spätestens bei den psychologischen Tests wärst du sowieso rausgeflogen.

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Kommentar von TribunAgricola
23.11.2016, 16:55

@sabine220
Es lässt dich nicht gerade im besten Licht dastehen, wenn du nach einer normalen Antwort schon so an die Decke gehst. Dann wird der Polizeiberuf nichts für dich sein. Da gibt es Situationen, in denen du wirklich explodieren würdest, wenn du jetzt schon sauer wirst. Glaub mir! Ich spreche aus eigener Erfahrung!

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Warum willst du gegen eine Tatsachenfeststellung einspruch einlegen? Stand das tatsächlich SO in der Ablehnung? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.

Die Bundespolizei hat so viele Bewerber, dass sie es sich leisten können auszusieben.

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Hier wurde polizeiliches Fuehrungszeugnis aufgefuehrt,  jeder Buerger kann Einsicht da beantragen,man erhaelt dann Auszug,  meines Erachtens duerften da nicht solche geringen Straftaten wie Beleidigungen stehen,  wenn das so ist,  dann sollte man bei jeder neuen Bewerbung die alte Geschichte vergessen,  ob die bundespolizei Daten von abgelehnten Bewerbern unterhaelt (?), da ich ja schon Rechtsanwalt fuer Verwaltungsrecht ins Spiel brachte ist es vielleicht gut zu klaeren ob eine neuerliche Bewerbung bei bundespolizei besser sein kann als Widerspruch gegen Ablehnung,  wenn du dein Pol. Fuehrungszeugnis gesehen hast,  kannst du auch vielleicht als weitere Option die Bewerbung bei vielleicht einer Landespolizei,  oder ist der Gedanke zu fern,  ins Auge fassen. 

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natürlich kannst du schauen ob es irgendwo Gerichtsurteile gibt (für Beamten ist Verwaltungsgericht zuständig)

Es gibt hier zwei Dinge zu erkennen a) die Ablehnung b) aus einer Vielzahl von Bewerbern kann sich die Bundespolizei die auszubildenden Kandidaten aussuchen

also gut - ich denke es gibt keine Mustervorlagen

ich versuche mal eine Verteidigung:

Beleidigung ist zwar ein strafbares aber sehr geringfügiges Delikt

Du warst mit 14 Jahren gerade mal eben strafmündig (Kind ist wer noch nicht 14 Jahre alt ist - Strafgesetzbuch StGB und kann keine Straftaten begehen)

- Wenn du gegen die Ablehnung Einspruch einlegst, dann solltest du anführen, dass dir seinerzeit (du warst ja Kind/ Jugendlicher) jegliche Reife gefehlt hast. Du weißt aus späterer Sicht, dass es unschön ist jemanden zu beleidigen und du hast dir seit jener Zeit nichts zu Schulden kommen lassen.

Du würdest gern ... aus den und den Gründen eine Ausbildung zum Polizeibeamten machen.

Du würdest es als unerträgliche Härte ansehen, wenn man dir infolge der damaligen Unreife und deines strafrechtlichen Antragsdelikts (Beleidigung ist nämlich in aller Regel nur dann strafrechtlich zu verfolgen wenn ein Antrag (privates Interesse) vorliegt, anders schwerwiegende Straftaten wo der Staatsanwalt öffentliches Interesse bejaht und es keines Antrags bedarf - dieses nur für dich erklärend) lebenslang Vorwürfe machte und dir nicht erlaubte eine Ausbildung für den Staat im öffentlich rechtlichen Gemeinwesen auszuüben.

Mit dem Einspruch gegen die Ablehnung aus besagtem Grunde möchtest du um erneute Prüfung der Eignung bitten.

Wird die Ablehnung bestätigt , bleibt nur die Klage

Es könnte (dein Segensberuf) vielleicht gut sein wenn ein Rechtsanwalt im Verwaltungsrecht das schön schreibt (kostet zwar Geld macht vielleicht mehr her !)

 

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Kommentar von sabine220
23.11.2016, 14:42

Vielen dank :)

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Das kannst du vergessen. Die Sünden der Vergangenheit- und wegen einer einfachen Beleidigung wärest du nicht ausgeschlossen worden. Das war wohl etwas heftiger, als du uns schilderst....

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Kommentar von sabine220
23.11.2016, 13:31

Was bringt es Mir euch anzulügen? Schließlich kriege ich doch dann falsche Informationen. Es war eine Beleidigung sonst habe ich mir nichts zu schulden kommen lassen. War aber eine heftige Beleidigung. Wenn das nicht der Grund ist, können die mich ja nicht einfach so ablehnen oder ?

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Kommentar von Yingfei
23.11.2016, 13:36

Beleidigung ist Beleidigung. Da wird nicht hinsichtlich "heftig oder nicht so heftig" Unterschieden. Die Vorredner haben Recht. Entweder da ist noch mehr oder man hat dich aus einem anderen Grund abgelehnt...

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Jeder Arbeitgeber kann jeden Bewerber mit oder ohne Angaben von Gründen ablehnen - das man dir den Grund genannt hat, solltest du wahrscheinlich als Zeichen dafür werten, das es sinnlos wäre sich nochmal zu bewerben.

BTW: eine Beleidigung steht i.d.r. nicht im Führungszeugnis - also muss das doch etwas heftigeres gewesen sein ;)

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Kommentar von sabine220
23.11.2016, 14:08

Du weißt ja Alles. Natürlich weißt du auch über mich Sachen besser wie ich. solltest beim Geheimdienst arbeiten.

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OK, du hast da jemanden Beleidigt. Aber steht denn dann auch "Beleidigung" im Führungszeugnis? Manchesmal - Achtung, reine Spekulation! - erfüllt eine Beleidigung den Tatbestand der Volksverhetzung. Und mit "Volksverhetzung" im Führungszeugnis kriegst du keine Anstellung bei der Bundespolizei.

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Nur weil dich jemand angezeigt hat wirst du nicht abgewiesen.
Dass du hier nicht die ganze Wahrheit erzählst zeigt dass du nicht geeignet bist.

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Kommentar von sabine220
23.11.2016, 14:41

Du weißt natürlich besser was vorgefallen ist. Ich empfehle es dir zum Geheimdienst zu gehen. Dort bist du gut aufgehoben. oder zum Komiker. Was bringt es mir euch anzulügen?

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Kommentar von ES1956
23.11.2016, 14:49

Deine Behauptung ist offensichtlich vorgeschoben und lächerlich. Niemand wird abgelehnt nur weil ihn jemand mal angezeigt hat.

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Wenn du im System gespeichert bist (sicher nur wegen banaler Beleidigung?), dann wirst du wohl nichts machen können.

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Bei den Polizeibehörden gilt der inoffizielle Grundsatz: Einmal abgelehnt, immer abgelehnt. Du bist da mit dem Aktenkundig, und wenn die dich deswegen ablehnen, werden die sich das beim nächsten mal nicht anders Überlegen. Such dir was anderes.

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Wenn das noch aktenkundig ist  wird  es eine Beamtenbeleidigung gewesen sein...Freund und Helfer ist dann nicht erwünscht

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Kommentar von sabine220
23.11.2016, 14:06

war keine beamtenbeleidigung

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