Bulimie und Kinder?

6 Antworten

Hallo, 

grundsätzlich ist es möglich, trotz Bulimie schwanger zu werden. Eigentlich wäre es auch keine Risikoschwangerschaft im eigentlichen Sinne. ABER das Kind holt sich die Nährstoffe aus deinem Körper und wenn du Bulimikerin bist, wirst du wahrscheinlich auch teils starke Nährstoff- bzw Vitaminmängel haben, die sich nachteilig auf das Kind auswirken können. 

Es wäre nicht gerade verantwortungsbewusst, mit dem Wissen um die Bulimie eine Schwangerschaft einzugehen, ohne den Gynäkologen, die Hebamme, einen guten Therapeuten und eventuell den Partner ehrlich und ausführlich zu informieren und einzubinden. Denn wie bereits erwähnt, ist eine gute Balance von Nährstoffen, Vitaminen und Co wichtig für die gesunde Entwicklung des Babys. 

Auch leiden Mütter mit Essstörungen häufiger an Wochenbettdepressionen, die schon frühzeitig erkannt und behandelt werden müssen. Es gibt viele Aspekte, die in eine Entscheidung für eine Schwangerschaft mit einbezogen werden müssen - schon allein dem Baby zuliebe.

Deshalb solltest du zu allererst einmal versuchen, deine Essstörung in den Griff zu bekommen, da eine Schwangerschaft diese aufgrund der Gewichtszunahme unter Umständen noch verstärken kann. 

Alles Gute. 

LG 

Aus dem Bauch heraus, würde ich sagen, dass es vermutlich nicht unwahrscheinlich ist, schwanger zu werden, dass es dafür aber höchst verantwortungslos wäre. Bulimie ist eine psychische Krankheit und ich würde meinen, dass an erster Stelle stehen sollte, dass man seine eigenen Probleme in den Griff bekommt, bevor man darüber nachdenkt, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass der Embryo bei Bulimie nicht richtig mit Nährstoffen versorgt wird und den psychischen Stress der Mutter wahrnimmt. Keine gute Startposition für ein Ungeborenes. Aber letztendlich sollte man dies mit einem Arzt besprechen und sich das Für und Wider genau anhören.

Bu­li­mie (wie andere Ess­stö­rungen auch) kann sich auf den Stoff­wech­sel und den Hor­mon­haus­halt aus­wir­ken und damit zu Zyklusstörungen führen. Wenn du keinen oder nur in wenigen Zyklen einen Ei­sprung ha­st, kannst du auch nicht bzw. nur schwer schwan­ger wer­den.

Diese Stö­rung kann vor­über­ge­hend sein und sie kann zu­rück­ge­hen, wenn du zu ei­ner nor­ma­len, ge­sun­den Ess­wei­se zu­rück­ge­kehrt bist.

Solltest du doch mit ex­tre­mem Un­ter­ge­wicht schwanger werden, besteht ein er­höh­tes Ri­si­ko ei­ner Fehl­ge­burt. Ein ex­tre­mer Vit­amin B-Man­gel er­höht das Ri­si­ko ei­ner kind­li­chen Fehl­bil­dung. Ba­bys von Un­ter­ge­wichtigen sind oft sel­ber un­ter­ge­wich­tig und ha­ben ein hö­he­res Ri­si­ko, in den ers­ten Le­bens­mo­na­ten zu ster­ben. Ex­tre­mer Ei­sen­man­gel kann zur An­ämie füh­ren und bei Frau­en mit ei­nem pa­tho­lo­gi­schen Elek­tro­ly­teman­gel kön­nen die Nie­ren aus­fal­len und es kann zu le­bens­ge­fähr­li­chen Kreis­lauf­pro­ble­men kom­men. Stark un­ter­ge­wich­ti­ge Frau­en ha­ben ein er­höh­tes Ri­si­ko, an ei­ner Wo­chen­bett­de­pres­si­on zu er­kran­ken.

Generell sollten alle Schwangern für das Ge­dei­hen ih­res Kin­des grö­ß­ten Wert auf ei­ne ge­sun­de Er­näh­rung le­gen. Und auch nach der Ent­bin­dung soll­te die Mut­ter stark sein, um auf al­le neu­en Le­bens­si­tua­tio­nen an­ge­mes­sen zu re­agie­ren und ihr Ba­by op­ti­mal zu ver­sor­gen und zu stil­len.

http://www.ovula.de/Ich_will_schwanger_werden/Erkrankungen_und_Kinderwunsch/Erkrankungen_und_Kinderwunsch_Essstoerungen

Wenn du einen Kinderwunsch hast, solltest du mit deinem Part­ne­r und deinem Arz­t of­fen über deine Ess­stö­run­gen spre­chen und alles daransetzen, die­se Stö­run­gen zu be­he­ben.

Alles Gute für dich!

Vielen Dank ☺️

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