Bulimie, Nasenbluten und Kopfschmerzen. Bitte keine gemeinen Antworten oder irgedwelche Pro Sachen

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nasenbluten beim Erbrechen kommt öfters vor, weil man ja manchmal fast "erstickt" dabei platzen dann Blutgefäße, ich habe nach dem Erbrechen immer rote Augen, aus dem gleichen Grund, dringend zum Arzt musst du, wenn du Blut spuckst.

Bin selbst essgestört, auch gegen das Erbrechen hilft nur eine Therapie, oder du redest mit diesen Leuten hier mal über dein Problem, sie haben mir auch oft geholfen.

https://anad-dialog.de/

Ansonsten, mir hilft immer um das Erbrechen zu vermeiden:

  • Sport, oder etwas frische Luft
  • eine Skillkiste mit Ablenkungsmaterial
  • zu Freunden gehen
  • Sachen essen die nicht rauskommen wollen (Erbrechen also sinnlos machen)
  • ...
  • ein Tagebuch wo ich vor dem Erbrechen Gefühle aufschreibe
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Durch die Spuckerei leidet deine Speiseröhre, sie wird durch die Magensäure verätzt. Wenn dir dabei auch mal was durch die Nase kommt, könnte es daher rühren, weil die Schleimhäute bluten.

Je nachdem wie lange du schon krank bist hast du wahrscheinlich starke Mangelerscheinungen wegen fehlender Nähr- und Mineralstoffe und Vitamine. Dieses "Gebinde" hält den Körper zusammen und sorgt dafür dass dein Körper funktioniert. Fehlen dir wichtige Spurenelemente, reagiert dein Körper darauf- u.A. auch mit Kopfschmerzen.

Red mit deiner Therapeutin darüber, dass du gerade dabei bist die eine Essstörung durch eine Andere auszutauschen. Es bringt nichts den "Teufel" mit dem "Beelzebub" auszutreiben.

Ob du deinem Körper durch Hunger ewas vorenthältst was er braucht, oder dadurch, dass du es nicht bis in deinen Verdauungstrakt gelangen lässt, kommt letztlich auf das selbe raus.

Du weißt schon, was du deinem Körper damit antust, oder? Du verätzt dir jeden Tag aufs neue die Speiseröhre und deinen Zahnschmelz. Wenn du schlank/dünn sein willst, um dich schön zu fühlen, bitte. Aber meinst du, wenn du keine Zähne mehr hast, bist du noch schön? Von der Krebsgefahr mal abgesehen (Speiseröhrenkrebs, soll durch Bulimie wohl gesteigert werden).

Dass du Kopfschmerzen hast, ist kein Wunder. Du isst nichts, demzufolge fehlen deinem Körper alle möglichen Nährstoffe. Dein Körper macht dich darauf aufmerksam. Daher allein schon die Kopfschmerzen. Wenn du dagegen jetzt Schmerzmittel nimmst, schadest du dir noch mehr, da deine Leber durch deine Bulimie schon in Mitleidenschaft gezogen wird (auch ihr fehlen Nährstoffe) und dort Giftstoffe abgebaut werden. Fängst du jetzt mit Schmerzmitteln an, kann und wird das über kurz oder lang zu Leberversagen und letztendlich zum Tod führen.

Das Nasenbluten kommt auch daher, dass deine Schleimhäute total verätzt sind. Luft- und Speiseröhre sind oben verbunden, und demzufolge erreicht dieses Blut auch deine Nase.

Ich BITTE dich inständig, deinem Therapeuten oder deiner Therapeutin von deiner Bulimie zu erzählen! Du bist doch dort in guten Händen. Bring dich doch damit nicht um :(

Und falls es dich abschrecken sollte - such dir mal Berichte über Todesfälle durch Bulimie, druck sie dir aus und hänge sie ins Bad übers Klo, so dass du sie jedes Mal angucken musst, bevor du dich erbrichst. Ich habe keine Ahnung, ob das hilft, aber angenehm kann es sicher nicht sein.

Ja ich weiß das. Es geht dabei leider nicht mehr um dünn sein, es ist wie eine Sucht. Ich denke jeden Abend, dass ich am nächsten Tag aufhöre, aber so einfach ist das nicht. Und grade bin ich wegen den Kopfschmerzen nicht in der Schule und den ganzen Tag allein zu sein, macht das auch nicht grade besser. Okay, ich habe morgen den nächsten Termin, nur ich finde sie etwas verrückt (Waldorf;)) und habe Angst, vir der Reaktion, aber ich will das auf keinen Fall so weiter machen! Danke für die Antwort.

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@Sioipihiiai

Wenn du mit deiner Therapeutin nicht klarkommst, hast du durchaus das recht dir eine/n Andere/n zu suchen wo die Chemie stimmt.

Nicht zuletzt solltest du in Betracht ziehen, dich in eine Klinik einweisen zu lassen, schließlich hängt dein Leben davon ab.

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@Sioipihiiai

Wenn du das weißt und nicht verdrängst, ist das ja schonmal beruhigend. Und tut mir leid, das mit dem schlank sein sollte ganz und gar nicht abwertend klingen. Auch wenn ich es nicht aus erster Hand kenne, weiß ich, dass es irgendwann wie eine Sucht ist. Du hast immer noch den Willen aufzuhören, das ist gut. Aber du solltest dich wirklich, wirklich jemandem anvertrauen. Wenn du mit ihr nicht klarkommst, versuch, bei jemand anderem unterzukommen. Gerade bei Therapien ist es immens wichtig, dass man miteinander klarkommt und sich sympathisch ist. Ich drücke dir die Daumen, dass du das überwindest. Und wie adianthum schon sagte, solltest du überlegen, eine stationäre Therapie zu machen. Oder eine ambulante, in einer Tagesklinik. Da würdest du Montag bis Freitag täglich hingehen (ist mit der Schule schwer, aber deine Gesundheit ist tausend Mal wichtiger).

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