Bulimie ansprechen, aber wie?

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Ihr könnten beispielsweise auch an selbsthilfegruppen für angehörige gehen und euch dort tipps geben lassen oder euch in internetforen informationen einholen. es ist immer schwer betroffene darauf anzusprechen, da sie meistens ihr problem abstreiten und sich auch sehr schämen. aber wenn ihr vorsichtig versucht sie darauf anzusprechen und auf sie eingeht,könnt ihr vielleicht an sie ran kommen...ihr könnt ihr vorschlagen gemeinsam zu einem beratungsgespräch zugehen oder ihr sagen, dass ihr euch große sorgen macht. Es kann auch sein, dass sie euch dann erstmal aus dem weg geht, aber damit will sie euch nicht verletzten ,sondern zeigt eher dass sie angst hat und sich schämt. vertraut euch einem lehrer an oder ihrer mutter, aber bleibt aufjedenfall dran und versucht alles ! Viel viel glück !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es gibt leider keine Patentlösung für sowas. Ich selbst - und das ist wahrscheinlich bei den meisten Bulimikern so - wollte auf gar keinen Fall angesprochen werden, habe wenn sich jemand getraut hat komplett dicht gemacht und mich von den Personen immer weiter abgewendet um mich selbst vor ihnen zu schützen. Durch dieses Ansprechen wurde es bei mir meist nur noch schlimmer, weil ich dachte - okay, sie sehen mich als krank, dann darf ich das sein bzw. muss ihnen beweisen, dass ich wirklich krank bin, mir darf es nicht besser gehen etc., wodurch ich noch viel tiefer reingerutscht bin.

Wenn man bemerkt, dass eine Person diesem Typus entspricht, muss man sie lassen, so weh es tut. Diese Person muss selbst erst merken, dass sie Hilfe braucht. Und dieser Punkt kommt, spätestens wenn die Beschwerden noch heftiger werden als hier geschildert. Bei solchen Menschen ist es jedoch äußerst wichtig zu signalisieren, dass man sie gern hat, für sie da ist und auch gerne ein offenes Ohr hat.

Bei mir selbst (ich war noch nicht volljährig) war es so, dass meine Eltern mich dann haben "einsperren lassen", und diese negative Konnotation benutze ich extra. Erst wesentlich später, nachdem ich längst frei war und mich gegen jegliche Psychologen gewehrt habe und mein eigenes Ding durchziehen konnte, ging es mir immer besser.

Zwang und Druck sind meist der falsche Weg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo. Also ich sehe gerade, dass es sehr lange her ist, das du die Frage gestellt hast. Aber ich wollte nochmal sagen, wie toll ich es finden, dass du dir so Gedanken darüber machst/gemacht hast. Ich wünschte, jemand würde es bei mir endlich bemerken(geht schon 1.Jahr) und ich kann nicht mehr. Irgendwie fällt es aber nicht auf, Naja egal. Ich hoffe, die Person "mit der Bulimie" bei dir im Bekanntenkreis, ist jetzt wieder einigermaßen Gesund, oder hat wenigstens die Hilfe angenommen. LG Elaa

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mann, ist die Fett!!! - Nein, im Ernst, da muss hart durchgegriffen werden. Es gehört zur Krankheit dazu, dass die Betroffenen sie geheim halten. Es ist ja eine psychische Krankheit. Frag sie mal, ob sie nicht auch findet, dass sie zu dick ist. Entweder wird sie es vehement abstreiten, oder sie wird sagen, ja stimmt, ich muss unbedingt mal wieder mehr Sport treiben oder so.

Drängt sie in die Ecke, rein physisch jetzt, so dass sie nicht weglaufen kann, und der/die Resoluteste von Euch sagt es ihr direkt mitten ins Geischt:

Wir wissen es alle, dass Du an Bulimie leidest und daran sterben kannst. Wir lieben Dich aber und wollen Dich nicht verlieren. Bitte tu uns und vor allem Dir selbst einen Gefallen und lass Dir endlich helfen!

Sie wird natürlich schreien und toben und alles abstreiten - und dann müsst Ihr es eben so oft wiederholen, bis sie es endlich zugibt. Sagt ihr auch, dass sie nun schon im Krankenhaus war, dass Ihr dem Arzt das nächste mal sagen werdet, wie es um sie steht, oder dass Ihr sie zwangseinweisen lasst, wenn sie auch nur noch 100 g abnimmt (dazu braucht sie nur einmal zur Toilette zu gehen...) usw.

Ich wünsche Euch viel Kraft. Und auch, wenn sich mein Vorschlag fies anhört: Denkt daran, es geht um Leben und Tod!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich meine, mir wäre es lieber, wenn Ihr fragen würdet, was sie für sich selbst tun kann. Seid ihr denn sicher daß sie Hilfe (von außen), will? Ich finde, das sollte man akzeptieren, und wenn sie keine will, dann will sie Keine. Erst wenn es wirklich lebensbedrohlich ist, kann eine Zwangseinweisung erwogen werden wegen Eigengefähdung, aber ansonsten wäre ich sehr dafür daß jede/r das Recht hat über sich selbst zu bestimmen, und auch wenn es krank ist oder sein sollte, zu bestimmen ob man sich desw. behandeln lassen will, oder , zB. eben auch nicht. mfg,

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ihr werdet sie so oder so ansprechen müssen es sei denn ihr wollt sie sterben lassen, was ich jetzt mal nicht denke. OMG 45 kg bei 167cm Körpergrösse.... :00000..... Mir is die Kinnlade heruntergeklappt..... Ihr müsst dringend helfen und in eine Psychoklinik bzw. so was wie ne Entziehungsklinik, damit sie lernt normal zu leben bzw. zu essen. :*

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich würd ihr sagen, dass es langsam hässlich wirkt und sie sich mal ein paar schnitzel zwischen die kiemen schieben sollte.

die meisten magersüchtigen hungern sich ja deshalb zu tode, weil sie denken, dass sie zu dick sind und angst haben, deshalb hässlich zu sein.

mit ehrlichkeit ("du wärst eigentlich sehr hübsch, wenn du etwas mehr fleisch auf den rippen hättest") kannst du eigentlich nichts falsch machen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
ElaaParker 10.05.2014, 23:56

Du kannst doch auch nicht zu einem Alkoholiker sagen ah hör doch einfach auf zu trinken, ist viel besser für dich. Das kann man nicht einfach so sagen, du kannst dir sicherlich nicht vorstellen, was es für ein Gefühl ist in den Spiegel zu schauen und einfach nur Fett zu sehen. Dann geht man halt einfach aufs Klo und versucht zu Kot*** , auch wenn man nicht wirklich was gegessen hat.

0

Was möchtest Du wissen?