Büro rechner selber bauen?

3 Antworten

Thema Infos, kuck dir mal als erstes das hier an:

https://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=332392

Mainboard-Formatfaktoren, die verschiedenen Sockel,
CPUs, Standards und so weiter - Wikipedia. Tom's Hardware - auch gut, selbst wenn man nur jedes dritte oder vierte Wort versteht ;-) und natürlich das Computerbase Forum, da gibt es auch noch mehr Bauvorschläge. (Und auf geizhals.de kann man das alles filtern, und dann wieder die Filtermöglichkeiten irgendwo nachschlagen.)

Aber ich glaub, deinen 150-Euro- Preisrahmen kannst du mal ganz schnell vergessen für einen selbst aufgebauten PC.

Kuck mal, ich bin jetzt als erstes nur mal stumpf auf geizhals.de gegangen und hab die billigsten gelisteten Komponenten für einen halbwegs passenden Intel-basierten Rechner zusammengewürfelt.

https://geizhals.de/?cat=WL-866449

Da war ich schon nur mit CPU, Mainboard, 8 GB RAM, Netzteil und Gehäuse mit Frontlüfter bei über 150 Euro, da war noch nicht einmal die allerkleinste Festplatte dabei und noch kein CPU-Kühler. Wenn du echt wenig Geld ausgeben willst, kauf lieber gebraucht oder hol dir was vom Sperrmüll, weil diese Komponenten sind eh größtenteils schon im Neuzustand veraltet.

Aber gut, ich schreib trotzdem mal ein paar Gesichtspunkte auf.

Allgemein:

Ein entscheidender Faktor beim Office-PC ist aus meiner Sicht die Geräuscharmut, und dazu braucht es nun mal mindestens gute, große Lüfter, damit sie langsam und leise laufen können und trotzdem ausreichend Luft fördern.

So ein Ding braucht heute nicht mehr besonders viel Rechenleistung und setzt also auch nicht mehr unbedingt viel Abwärme frei. Zudem kann man bei den einschlägigen Intel Chips problemlos den onboard-Chip für die Grafik nutzen, sollte dann allerdings mit dem Hauptspeicher nicht zu
geizig sein.

Mini-ITX als Formatfaktor ist natürlich verlockend, andererseits schränkt einen das geringe Volumen je nachdem bei Kühlung und Upgrades ein und je nachdem wie das Gehäuse aufgebaut ist, kann die Montage fitzelig werden. µATX ist billiger, mehr Auswahl und etwas flexibler.

CPU - stumpf und ohne nachzudenken der billigste lieferbare Intel-Chip, für den noch neue billige Mainboards auf geizhals gelistet sind.

Du möchtest aber ja auch Videos kucken. Da könnte eventuell das CPU-interne H.265 encode/decode-Feature nicht schaden. Ein Chip mit diesem Merkmal ist schon für wenige Euro Aufpreis zu haben.

Deswegen hab ich auch mal diese "verbesserte" Liste hier angelegt:

https://geizhals.de/?cat=WL-876136

Mainboard - das billigste Board mit passendem Sockel und Chipsatz.

Das ist aber schon zwei Jahre alt und der Chipsatz ist entsprechend veraltet. Es hat nur zwei RAM-Slots, also wenn du später mal mehr Speicher reinstopfen willst, musst du die dann endgültig wertlosen DDR3-DIMMs komplett ersetzen. Und zwar durch dann womöglich selten und teuer gewordene (weil noch stärker veraltete) DDR3-DIMMs. Besser also von vornherein nicht unter 8GB gehen. Noch besser: direkt ein Board mit vier DDR4-Slots kaufen.

Der schlimmste Mangel ist aber, dass es keinen M.2-Slot hat. Mit nichts kann man einen Rechner heute so unfassbar stark beschleunigen wie mit einer SSD statt Festplatte, auf der man zumindest das Betriebssystem unterbringt. Und für SSDs ist selbst der vormals als "schnell" geltende SATA-Bus schon wieder ein Flaschenhals, die können ihre Daten fünf Mal so schnell schaufeln, wenn man sie direkt an den PCIe lässt.

Ein Board mit DDR4 und PCIe-M.2-Storage ist schon ab etwa 21 Euro mehr zu haben.

Gehäuse - das billigste gelistete Gehäuse passend zum µATX-Formatfaktor des Boards mit einem vorinstallierten 120er Lüfter. Ist sogar schick blau beleuchtet. So was nicht kaufen, wenn du den PC nachts im Schlafzimmer laufen lassen willst, während du schläfst, denn blaue LEDs können unglaublich grell sein. Du kannst auch von vornherein wählerischer beim Gehäuse sein und es selbst mit mehr oder hochwertigeren separat zu bestellenden Lüftern bestücken. Erst mal kucken, wo die Temperaturen im Betrieb liegen. Kuck halt mal in den Angaben zum Mainboard, welche und wie viele Lüfter-Anschlüsse es hat. Man kann Lüfter glaub ich notfalls auch je nachdem direkt vom Netzteil aus mit Spannung versorgen, vor allem wenn man keine temperaturabhängige Drehzahlregelung braucht - das ist in der Regel der Unterschied zwischen den dreipoligen Steckern und den vierpoligen PWM-Anschlüssen.

Netzteil - stumpf das billigste gelistete ATX-Netzteil. Nix dolles, aber immerhin mit 120mm Lüfter, ab dieser Größe heulen die zumindest in der Regel nicht mehr. Aber das hat keinen dollen Wirkungsgrad und du brauchst eigentlich keine 500 Watt, schon gar nicht ohne Grafikkarte. Sinnlos verheizter Strom. Besser wäre, etwa 2,5-mal so viel auszugeben für ein hochwertiges Netzteil, das Geld spielst du dann über die Stromrechnung mindestens teilweise wieder ein. Ich hab in der verbesserten Liste mal sicherheitshalber das 400er be quiet! drin, womöglich kommt man auch mit dem 350er oder sogar dem 300er schon hin.

RAM - stumpf das billigste gelistete 8GB-DDR3-L1600-Pärchen. Man macht ja heutzutage sowieso ein, zwei Tage lang Burn-in mit memtest und tauscht die Riegel bei gefundenen Fehler einfach wieder um. Bei dem "verbesserten" Mainboard braucht man dann natürlich DDR4-2133. Über die aktuellen RAM-Kriterien bin ich allerdings nicht mehr auf dem Laufenden. Wenn du da nicht auf einen konkreten geprüften Bauvorschlag etwa aus dem Computerbase-Forum gehst, musst du da noch mal kurz nachfragen oder dich selbst einlesen.

Festplatte - hab ich jetzt mal nicht die Billigste genommen, sondern die Zweitbilligste. Die ist nämlich direkt doppelt so groß und kostet praktisch genau so viel. Festplatten sind per Definition immer zu klein. Deswegen ist das interessantere Kriterium der Preis pro Speichervolumen, nach dem man die gefilterte Liste bei geizhals ebenfalls sortieren lassen kann. Und der ist hier natürlich nur noch gut halb so hoch. Liegt aber immer noch deutlich über dem absolut billigsten Angebot, für das man ohne Versand dann so etwa 70 Euro hinlegen müsste.

Die drei, vier pro Terrabyte billigsten Platten rotieren dann aber auch wieder mit 7.200/min, was nervige hochfrequente Geräusche mit sich bringen kann und eh unnötig ist, wenn man das Betriebssystem auf einer SSD hat. Ich hab mir jetzt mal diese bewährte 8 TB Seagate kommen lassen, auf lange Sicht lohnt sich das für ein Video-Archiv einfach. Kost aber schon 50 Euro mehr als dein ganzer Preisrahmen. Wenn du den Rechner die Nacht über zum Torrenten laufen lassen willst oder so was, sind "geeignet für Dauerbetrieb" und eine geringe Leistungsaufnahme natürlich ebenfalls interessante Kriterien.

https://geizhals.de/seagate-archive-hdd-v2-8tb-st8000as0002-a1204027.html?hloc=at&hloc=de

Aber wie gesagt - besser ein SSD, am Besten ein M.2, und deswegen ist in der verbesserten Liste mal stumpf das pro Pfund preiswerteste Angebot gelandet. (Kost allein schon über 150 Euro ;-) Mit einer SATA SSD sparst du da nur höchstens um die 20 Euro, außer du verzichtest auf ein paar hundert GB Speicherplatz, was die Sache "pro Pfund" dann wieder verteuert.

https://geizhals.de/intenso-top-iii-ssd-512gb-3812450-a989645.html?hloc=at&hloc=de

Eventuell Kompromiss: SSHD

https://geizhals.de/seagate-firecuda-1tb-st1000dx002-a1479593.html?hloc=at&hloc=de

(und außerdem solltest du natürlich direkt eine zweite, genau so große Platte von einem anderen Hersteller fürs Backup dazu bestellen...)

CPU-Kühler - mit einem großen Kühler und einem großen langsamen Lüfter kann man den Rechner gegenüber dem "boxed" mitgelieferten Kühler vom CPU-Hersteller um einiges leiser bekommen. In dem Gehäuse ist das Mainboard allerdings senkrecht angebracht und der Kühler "zieht" senkrecht nach unten, was mir rein vom Bauchgefühl her nicht gefällt. Mainboards können zum Beispiel Haarrisse bekommen und dann hat man kryptische Rechner-Fehlfunktionen und sucht sich wahnsinnig nach der Ursache. Also hab ich hier mal den Silvretta gewählt, der ist nicht nur groß und leise, sondern auch leicht. Mit den 53 Watt TDP des Celeron sollte der klar kommen.

In meinem aktuell zu bauenden Spielerechner mit 65-Watt-CPU hab ich stattdessen eigens deswegen ein Gehäuse genommen, wo das Mainboard waagerecht rein kommt und ich ruhigeren Gewissens einen kiloschweren Tower-Kühler reinbauen kann. Die Frage ist halt immer nur, ob der Kühler irgendwelche RAM-Slots blockiert. Wenn man da niemanden mit Erfahrungswerten findet, muss man es in der Regel einfach probieren und imm Zweifel wieder umtauschen.

Was du aber eventuell noch machen könntest, um echt auf unter 150 Euro oder so um den Dreh zu kommen: Noch weiter brutal abspecken und direkt so ein Mainboard mit CPU drauf kaufen.

https://geizhals.de/?cat=mbson

Mit dem allerbilligsten Intel-bestückten Teil dort komm ich auf so 111 Euro ohne Versand (Summe der Bestpreise).

https://geizhals.de/intel-essential-series-d201gly2a-a318490.html

Das hat allerdings nur USB 2.0 und erlaubt maximal 1 GB DDR2-RAM. Beides verheißt in Sachen Leistung nichts Gutes (kein Dual Channel!), wenngleich es die Kosten für den Arbeitsspeicher auf unter 7 Euro drückt ;-)

aber wenn man mal eins der günstigsten Intel-Boards mit USB 3 nimmt, hast du immerhin noch rund 40 Euro für satte 4GB RAM. Tadaaah!

https://geizhals.de/?cat=WL-876277

Das beginnt sich leistungsmäßig schon gar nicht mehr soooo verkehrt anzuhören. Zum Surfen und Briefe schreiben wird das wohl reichen. Du musst weder Prozessor noch Kühler installieren. CPU ist sogar passiv gekühlt und es ist ein schnieker kompakter Mini-ITX-Rechner. Ob es reicht, um H.265-codierte HD-Videos ruckelfrei abzuspielen - keine Ahnung.

Die Anmerkungen hinsichtlich Festplatte, M.2, Netzteil und all dem gelten natürlich entsprechend.

zu wenig Geld... ich würde dir raten mehr Geld auszugeben...so ungefähr 300 Euro denn dann ist der pc auch schön flott und wird ein paar Jahre halten. oder du guckst nach nen gebrauchten pc auf eBay.

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