Bürgschaft übernommen trotz Insolvenzverfahren. Welche Folge?

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4 Antworten

Bei dem Gläubiger handelt es sich um einen sogenannten Neugläubiger. Das bedeutet, dass die Forderung nicht von der Insolvenz und einer etwaigen Restschuldbefreiung umfasst ist. Auswirkungen auf das laufende Insolvenz- und Restschuldbefreiungsverfahren hat es aber nicht, auch wenn hier wieder viele behaupten werden, dass sie damit die Chance auf eine Restschuldbefreiung verwirkt haben.

Der Gläubiger kann einen Titel erwirken (sofern die Bürgschaft nicht damals schon sittenwidrig o.ä. war) und theoretisch ab Beginn der Wohlverhaltensperiode eine Pfändung versuchen. Allerdings wird diese nicht zum Erfolg führen, da dem Treuhänder das pfändbare Einkommen im Voraus abgetreten wurde. Nach der Restschuldbefreiung stehen dem Gläubiger dann wieder alle Vermögenswerte zur Verfügung.

Aus deiner Frage wird nicht klar, ob das nun eine Aufgabe oder ein realer Fall ist. Bei letzterem sollte das Ehepaar einen Rechtsanwalt beauftragen (eventuell über Beratungshilfe), der den damals abgeschlossenen Bürgschaftsvertrag prüft.

Da sollte sie sich schon mal um einen guten Anwalt bemühen...

sie fliegt aus dem Insolvenzverfahren, evtl. eine Betrugsanzeige, denn bei der Bürgschaftsübernahme hat sie ja wissentlich falsche Angaben gemacht..

Alle Antworter sollten sich die Antwort von Ronox durchlesen, ehe sie ihr unquallifiziertes Kommentar abgeben!

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