Bürgerwehr - Wo funktionert sie?

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10 Antworten

Wie man an den allermeisten bisherigen Antworten deutlich erkennen kann, ist vielen Zeitgenossen jegliche Anwandlung von Eigenverantwortungin Bezug auf ihre Sicherheit oder die ihrer sozialen Gemeinschaft erfolgreich aberzogen worden.

Bei manchen offenbar so erfolgreich,daß sie für Menschen die ihren gesunden Selbsterhaltungstrieb noch besitzen größere Abneigung empfinden und sie als größere Bedrohung empfinden, als für tatsächliche Straftäter.

Und nicht wenige fühlen sich offenbar auch noch moralisch extrem überlegen, wenn sie sichum das Wohlbefinden eines Schlägers, Messerstechers oder Vergewaltigers mehr Sorgen machen als um das eigene.

In diese verdrehten Denkmuster passt es dann natürlich auch, daß man pauschal allen die sichzusammenfinden um die Sicherheit ihrer sozialen Gemeinschaft nach Kräften zu erhöhen pauschal Gewaltaffinität, Rambo-Anwandlungen, Wichtigtuherei oder irgendwelche " rechten " Tendenzen unterstellt.

Undnatürlich dürfen wir in der derzeitigen Situation auch auf keinen Fall unsere selbsternannten Flüchtilantenbeschützer vergessen, die natürlich nach Kräften bemüht sind dafür zu sorgen, daß ihren Schützlingen aber auch ja kein Härchen gekrümmt wird, egal wie daneben sie sich benehmen.

Bürger die sich zusammentun und damit eventuell wehrhaft werden sind da natürlich ziemlich unerwünscht.


Im übrigen funktionieren " Bürgerwehren " dort wo sich normale Bürger zusammentun um gegen offensichtliche Misstände in ihrer sozialen Gemeinschaft anzugehen oftmals ziemlich gut,wie man am Beispiel der inzwischen ordentlich verbreiteten " Nachtwanderer " gut erkennen kann.

Dabeigeht es im speziellen um Jugendliche die unter bestimmten Umständen zu massivem Blödsinn, zu Gewalt und zu Straftaten neigen.......: etwa an Wochennenden oder zu öffentlichen Veranstaltungen.

Allein die Präsenz dieser Leute an bestimmten Krawallschwerpunkten, an Treffpunkten der Jugendlichen und auf Schützen-oder sonstigen Festen und die Praxis, auffällige Jugendliche sofort anzusprechen hat zu einem deutlich spürbaren Rückgang diverser Schlägereien, Sachbeschädigungen und sonstiger asozialer Aktionen  geführt.

Auch dabei gab es im Vorfeld natürlich reichlich hysterisches Geschrei von den anfangs erwähnten Zeitgenossen und mit Begriffen wie " Selbstjustitz " oder " Prügelpatroullie " wurde natürlich nicht gespart.

Offensichtlich ertragen es diese Leute nicht, wenn andere Menschen anstatt nur Lebensweisheiten von sich zu geben tatsächlich auch mal handeln und soviel Popo in der Hose haben, sich den Problemem auch in der realen Welt zu stellen anstatt immer nur lautstarkzu  plärren, was " wir " ( also die anderen ) bitteschön gefälligst zu tun haben.

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Kommentar von bloomonday
03.02.2016, 00:31

wenn jemand gegen bürgerwehren ist , ist er NICHT für kriminelle oder vergewaltiger. man kann sehr gut gegen beides sein !!

bürgerwehren sind selbstjustiz und ich möchte keine selbstjustiz . ich möchte das es zivilisiert abläuft . ich will nicht , dass jemand unter alkoholeinfluss meint irgendwo eingreifen zu müssen und diese situation falsch einschätzt.

du sagst dass es ausreicht dass die bürgerwehr irgendwo rumsteht und es gehe die kriminaltitä zurück . das stimmt nicht! die kriminalität geht nur woanders hin. was allerdings ausserdem noch weggeht ist die freiheit der menschen die sich dort bewegen . gruppen großer herumstehender und "aufpassender" männer verunsichern menschen und machen angst . ich möchte keine angst haben wenn ich mich amüsieren . ich möchte eigentlich NIE angst haben . polizisten vertraue ich, auch wenn es dort schwarze schafe gibt . irgendewelchen selbsterkohrenen freizeitscheriffs traue ich NICHT !!!

bürgerwehren nein danke !!!

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Kommentar von AalFred2
03.02.2016, 12:17

Die Nachtwanderer oder ähnliche Organisationen mit den eher ausländerfeindlichen Bürgwehren, die jetzt aus dem rechten Milieu heraus gergündet werden zu vergleichen, ist schon dreist.

Was genau soll denn die von dir so verteidigte Bürgerwehr tun, was aufmerksame Nachbarn nicht können?

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Bürgerwehr - Wo funktionert sie?

Nirgendwo. Eventuell klappt eine Bürgerwehr einige Zeit ganz gut, dann tritt eine gewisse Gewöhnung an die eigene "Macht" ein und die ersten Übergriffe geschehen. Teils sind die Mitglieder dieser Bürgerwehren rechtlich absolut ungebildet und wissen nicht einmal, was sie tatsächlich dürfen. 

Meist verbreiten diese Bürgerwehren selbst mehr Angst als Sicherheit. 

Selbst die "schwarzen Sheriffs" in München  wurden irgendwann abgeschafft, da es dort immer wieder zu Übergriffen kam. 

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Nein! Weil Bürgerwehr meist von gerne möchte Rambos gegründet werden, die meinen weil sie mal Türsteher waren bei einer Disko oder bei irgendeiner Sicherheitsfirma, Ordner bei einem großen Konzert waren, haben sie das genügende Wissen um so eine Bürgerwehr aufzubauen.

2. Die Leute die da mitmachen, verlieren auch bald die Lust drauf, weil sie merken müssen, das es todlangweilig ist die ganze Nacht rum zu laufen und nix passiert. Jedenfalls nicht so viel wie in TV und andere Geschichten glauben machen will.

3. Dann wenn was passiert, eigentlich nix machen dürfen außer die Polizei zu holen.

Bürgerwehr ist auch so ein Quatsch. Was dagegen gut ist. Jeder einzelne soll  aufmerksamer sein. Wenn tatsächlich mal was passieren sollte Zivilcourage zeigen und nicht so tun als gehe ihm das nichts an, sondern überlegen was er/sie tun kann und sei es nur sich selbst in Sicherheit zu bringen und Polizei rufen. 

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Die Bürgerwehr ist vom Prinzip her eine gute Idee aber sie wird nicht funktionieren da meistens so welche Leute sich nur wichtig machen wollen und meistens Parteiisch sind oder ungerecht oder sogar Rechtswidrig handeln. Die Polizei wird nicht umsonst so lange ausgebildet! 

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Nirgendwo.

Bürgerwehren sind der größte Quatsch.

Ich hätte da mehr Angst in der Stadt, wenn 5 besorgte Bürger in meinem Stadtteil patroulieren.

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Kommentar von liheido
02.02.2016, 21:06

Ich hätte da mehr Angst in der Stadt, wenn 5 besorgte Bürger in meinem Stadtteil patroulieren.

Und mit welcher ansatzweise logischen Begründung....?

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Zivilcourage ist vollkommen ausreichend. Handy nehmen, 110 wählen, Sichtkontakt zu Geschehen halten.

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Bei der aktuellen Gefährdungssituation und Rechtslage "funktionieren" die nur in den Hirnen einiger übergeschnappter Phantasten.

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Ich glaube nicht, dass es in Deutschland in den letzten Jahrzehnten ernstzunehmende Bürgerwehren gab ... sowas ist immer ein Schuss in den Ofen, gerade wenn es so dezentralisiert ist.

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