Bürgerliche Moral des 18.Jahrhunderts

1 Antwort

Was ist denn daran nicht zu verstehen?!

In diesem Text enthält praktisch jeder Satz eine Art Lebensregel, wie man sich verhalten sollte, bzw. was zu dieser Zeit gesellschaftliche Verhaltensregel war.

Dabei fällt übrigens auf, dass "Fleiß, Sparsamkeit, Gewissenhaftigkeit und Pflichtbewusstsein" so genannte Sekundärtugenden sind, mit denen man – wie Exbundeskanzler Helmut Schmidt mal gesagt hat – auch ein KZ führen könnte.

Das heißt, dass damals wohl auf Primärtugenden wie Anstand, Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Nächstenliebe usw. wie heute auch weniger Wert gelegt wurde.

Weil nämlich, wie zu allen Zeiten, die Primärtugenden verhindern, dass die Reichen immer reicher, die Mächtigen immer mächtiger, korrupter und skrupelloser werden. Und die Armen, Abhängigen immer mehr im Sklaventum versinken.

Bis sich das in einer Revolution umkehrt. Dann geht es mit verändertem Vorzeichen wieder von vorne los. A never ending story!

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