Bücher über Atheismus

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11 Antworten

es gibt ein Buch der Gotteswahn. vielleicht dieses. Meiner Meinung nach kann man einen Gott aber weder wirklich beweisen noch vollständig widerlegen. auch wenn ich persönlich nicht sehr gläubig bin um mir Religion ziemlich egal ist. ein religionkritisches Buch ist. der Herr ist kein Hirte. wie Religion die Welt vergiftet. ob man diese Bücher nun lesen will oder gut findet muss jeder für sich entscheiden.

Verstehe nicht so ganz, warum alle auf einmal versuchen, von der Religion oder dem Atheismus zu überzeugen, deswegen werde ich meine Meinung ganz auslassen, damit du dir selber ein fundiertes Urteil bilden kannst. Gute Bücher über den Atheismus gibt es viele, am beliebtesten sind aber zweifelsohne die von Richard Dawkins und Christopher Hitchens. 

Richard Dawkins: Der Gotteswahn (guter allgemeiner Überblick)
Christopher Hitchens: Der Herr ist kein Hirte 
Sam Harris: Brief an ein christliches Land (besonders gut für Christen)
Richard Dawkins: Die Schöpfungslüge (Behandelt die Evolutionstheorie)

Man stelle sich vor, dass man vor einem Berg stehe, hinter dem sich ein Lagerfeuer befindet. Da dieses vom Berg verdeckt wird, ist es für uns nicht möglich es zu sehen. Der hinter dem Berg vom Lagerfeuer aufsteigende Rauch kann von uns jedoch deutlich gesehen werden und gilt als Beweis für ersteres.

Die erste Art des Beweises schließt von den vorhandenen Auswirkungen auf die Ursachen zurück. In diesem Falle dient der Rauch als Beweis für das Vorhandenseins des Feuers. Dieser Art ist der Gottesbeweis, indem die Schöpfung als Beweis für den Schöpfer angeführt wird.

Die zweite Art des Beweises schließt von den Ursachen auf die daraus zwangsläufig resultierenden Wirkungen. In unserem Beispiel hieße das: wo Feuer ist, wird auch Rauch entstehen. (Wenn denn auch alle dafür notwendigen Ursachen zusammenkommen.) Dieser Art ist z.B. auch die Beweisführung für die Existenz eines Jenseits und die Konsequenzen unserer Handlungen in der jenseitigen Welt oder aber auch schon im Diesseits.

Für beide Arten von Beweisen sind rationales Denken, Logik, Verstand, wissenschaftliches Arbeiten als auch menschliche Erfahrungswerte von Nöten.

Es sei hier nur der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass sich die Nicht-Existenz Gottes weder wissenschaftlich noch rational beweisen lässt.

Im Laufe dieses Textes werden wir jedoch beweisen, dass sowohl die Vernunft als auch die Wissenschaft die Existenz eines Schöpfers gleichsam erzwingen.

Beginn der Beweisführung: Einige markante Beispiele aus der Schöpfung: Das Fell (Muster) eines Tigers; eine Raupe dessen Hinterteil wie der Kopf einer Schlange aussieht und somit Fressfeinde abschreckt; die farbliche Anpassungsfähigkeit des Chamäleons; die Tarnung der Tiere; die Funktionalität ihres Aussehens, usw.

Frage: Wer gab den Tieren ihr Aussehen/Tarnung bzw. dem Tiger sein Fell?

Es gibt nur 4(-6) mögliche Antworten:

  1. Es entstand aus sich selbst heraus. (z.B. es war das Haar selbst bzw. die Katze, der Tiger, usw.)
  2. Es war die Natur.
  3. Alle nötigen Ursachen sind zufällig zusammengekommen und haben es verursacht. (In diesem Zusammenhang auch die Frage nach: Urknall, Evolution, Genen usw.)
  4. Es war der Allmächtige, Allwissende Schöpfer.

Die folgenden 2 Möglichkeiten berühren nicht direkt unsere Fragestellung danach, wer das Fell des Tigers erschaffen habe, und werden daher hier nicht tiefergehend behandelt. Sie sind zur Klärung des Sachverhalts auch nicht weiter wichtig, da sie auf dem Wege unserer Beweisführung schon im Ansatz wiederlegt werden. Sie werden dennoch der Vollständigkeit halber kurz erwähnt:

  1. Das Universum (betrifft nicht das Fell des Tigers und somit auch nicht unsere Frage nach dessen Erschaffer) war immer schon existent. (Diese Möglichkeit wird von vorneherein von der Vernunft ausgeschlossen, da die Schöpfung und alles in ihr Enthaltene offensichtlich in einem Ursache-Wirkungs-Verhältnis steht, welches auf eine erste unabhängige Wirkursache zurückführbar sein muss. Es gibt sozusagen kein notwendiges Sein innerhalb dieses Kosmos, da jedwede Existenz nur die Wirkung einer vorangegangenen Ursache ist. Dieses Abhängigkeitsverhältnis lässt sich bis zum Urknall zurückführen. Davor bedarf es einer von Raum und Zeit unabhängigen Existenz, welche unabhängig vom Ursache-Wirkungs-Verhältnis sein muss. Da alle Dinge im Kosmos in einem Raum-Zeit-Abhängigkeitsverhältnis stehen, stellt sich natürlich die Frage nach der Erschaffung von Raum und Zeit. Die Naturwissenschaften lehren hier, dass Raum und Zeit Konstanten sind, die selbst verursacht wurden und somit der Ewigkeits-Charakter des Kosmos verworfen wird. Die erste Wirkursache muss somit von Raum und Zeit unabhängig sein, der Kosmos selbst jedoch und alles darin Enthaltene, ja alles Erschaffene, sind es jedoch nicht...)
  2. Der Kosmos (und somit auch das Tigerfell) ist nicht existent. (Diese Aussage ist in sich selbst so absurd und widervernünftig, dass wir ihr hier keine weitere Bedeutung beimessen wollen. Gesagt sei an dieser Stelle nur noch, dass Anhänger dieser Behauptung bitte ihre gesamten Ersparnisse auf mein Konto überweisen sollen, da sie ihnen ja sowieso nichts nützen, wenn sie gar nicht existent sind...)

In diesem Zusammenhang noch ein kleiner Hinweis auf eine Frage, die zwar selten aber dennoch manchmal gestellt wird, die Frage nach Multi- oder Paralleluniversen. Wie wenig solche Fragen oder Theorien mit der eigentlichen Problematik zu tun haben, beantwortet Prof. Dr. Harald Lesch,

Du sollst ihm Bücher nennen! Und nicht selber eins schreiben (noch dazu ein schlechtes).

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Dieser Art ist der Gottesbeweis, indem die Schöpfung als Beweis für den Schöpfer angeführt wird.

Falsch. Zwischen Feuer und Rauch gibt es eine klare kausale Kette. Diese ist beliebig reproduzierbar, physikalisch beschreibbar und sensorisch wahrnehmbar. Zwischen Gott und Schöpfung gibt es nichts dergleichen außer einem Bericht in einem jahrtausende alten Schmöker.

Dieser Art ist der Gottesbeweis, indem die Schöpfung als Beweis für den Schöpfer angeführt wird.

Das ist ein astreiner Zirkelschluß. Wenn ich die Bedingungen richtig definiere, werde ich zum gewünschten Ergebnis kommen. Frag mal einen Indianer. Der wird Dir ein Feuer ohne Rauch machen.

Es sei hier nur der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass sich die Nicht-Existenz Gottes weder wissenschaftlich noch rational beweisen lässt.

Es sei hier nur der Vollständigkeit halber darauf hingewiesen, dass sich die Nicht-Existenz irgendeines der 10.000 Götter, der Kobolde, Feen, Teekannen, Geister, Vampire usw. weder wissenschaftlich noch rational beweisen lässt.

Falsch ist die Annahme, daß sich aus der Unmöglichkeit der Falsifikation auch nur ein Jota einer Verifikation ergäbe. Das wäre nämlich sehr gegen rationales Denken, Logik, Verstand, wissenschaftliches Arbeiten als auch menschliche Erfahrungswerte

Im Laufe dieses Textes werden wir jedoch beweisen, dass sowohl die Vernunft als auch die Wissenschaft die Existenz eines Schöpfers gleichsam erzwingen.

Wo hast Du das abgeschrieben? Man gibt seine Quellen an, wenn man schon nicht selbst gedacht hat.

Beginn der Beweisführung:

Bist Du darüber eingeschlafen? Hier finden sich nur Fragen, aber nicht mal der Ansatz von Antworten. Von Beweisen mal ganz zu schweigen.

Aber die Antwort ist ganz einfach. Sie besteht aus 1-3 Deiner Optionen. Sie zusammen haben das bewirkt.

Das Du sie getrennt aufführst ist ein klares Indiz dafür, daß Du nicht mal ansatzweise verstanden hast, wie Evolution funktioniert. Solche Anpassungen zu erklären ist nun wirklich die leichteste Übung. Aber auch komplexe Strukturen wie Augen lassen sich nachvollziehbar und in allen Stadien in der Natur vorfindbar erklären und verstehen.

Das Du hier versuchst, Deinen kreationistischen Humbug in ein Mäntelchen aus Objektivität und Wissenschaftlichkeit zu kleiden versuchst, ist nur Ausdruck der Hilflosigkeit.

Auf Professor Lesch würde Dir diesen Unsinn um die Ohren hauen.

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Es war der Allmächtige, Allwissende Schöpfer.

Nein, wir lösen keine metaphysischen Rätsel, indem wir völlig spekulative Aussagen darüber machen, was ein bewusstes Wesen tun kann und was nicht.

Und nein, eine Disjunktion zu behaupten ist nicht dasselbe, wie eine Disjunktion zu bewiesen. Wo bleibt zum Beispile #5 (unwissender, sehr mächtiger Schöpfer)? Oder #6 (wir wissen es nicht)?

Dieses Abhängigkeitsverhältnis lässt sich bis zum Urknall zurückführen. Davor bedarf es einer von Raum und Zeit unabhängigen Existenz.

Die da lautet: Metaphysische Substanz. Nicht Gott! Diese metaphysische Substanz ist in der Philosophie als als "Materie" bekannt (nicht gleichzusetzen mit Materie in der Physik). du kannst noch so viele Beweise für einen Urknall und einer endlichen Vergangenheit herbringen, sie sind irrelevant. Was du nicht bewiesen hast ist, dass diese metaphysische Substanz von einem Zustand entstand, in dem sie nicht existierte.

Die Naturwissenschaften lehren hier, dass Raum und Zeit Konstanten sind, die selbst verursacht wurden und somit der Ewigkeits-Charakter des Kosmos verworfen wird. Die erste Wirkursache muss somit von Raum und Zeit unabhängig sein, der Kosmos selbst jedoch und alles darin Enthaltene, ja alles Erschaffene, sind es jedoch nicht...)

Ich sags doch: Wovon du redest ist eine metaphyisische Substanz.

In diesem Zusammenhang noch ein kleiner Hinweis auf eine Frage, die zwar selten aber dennoch manchmal gestellt wird, die Frage nach Multi- oder Paralleluniversen. Wie wenig solche Fragen oder Theorien mit der eigentlichen Problematik zu tun haben, beantwortet Prof. Dr. Harald Lesch,

Theismus ist auch problematisch. Zum Beispiel ist die Frage ungeklärt, wie ein körperloser Geist mit einem physikalischen Universum überhaupt interagieren kann. Es ist daher Heuchelei etwsa als Alternative zu Theismus zu verwerfen, nur weil es problematisch ist.

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Ja da kann ich Dir nur neidlos gratulieren! Du bist der erste, dem ein vollständiger Gottesbeweis gelungen ist.
Dagegen ist selbst die Landung von Menschen auf dem Mond nur Pipifax. Ich würde mal behaupten, daß Dir eine Assistentenstelle beim Lesch oder bei seinem ebenfalls katholischen Kompagnon wohl anstehen würde. :-)

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Den ersten Teil Deiner Frage kann ich beantworten:

Artikel
http://de.richarddawkins.net/foundation_articles/2014/6/10/der-quatsch-von-der-kooperation-von-religion-und-wissenschaft# Es folgen weitere.

Der zweite Teil Deiner Frage ist mit Abstrichen sinnvoll, aber nicht praktikabel.
Wenn es nämlich diesen Beweis, warum es keinen Gott geben kann, tatsächlich gäbe, dann wären die Kirchen im Handumdrehen leer. Na ja bis auf einige Gewohnheitstiere, denen eine geistige Umstellung Mühe bereitet.

Die Frage selbst ist aber wenig sinnvoll. Niemand muß beweisen, daß etwas NICHT existiert. Denn das wäre Schwachsinn. Oder kannst Du beweisen, daß ein Buckelwal, auf dessen Buckel 100 Seekühe grasen, NICHT existiert? Kannste nicht. Mußte auch nicht. Denn wer sich solchen Schwachsinn ausdenkt, DER muß beweisen. Die Nichtexistenz von etwas Nichtexistentem läßt sich nun mal nicht beweisen.

Weiteres Beispiel: Kannst Du beweisen, daß die Ehefrau unseres katholischen Priesters nicht fremd geht? Der ist gar nicht verheiratet? Dann könnte sie doch trotzdem fremd gehen! Merkst Du was? Wir lassen uns noch allzu oft von geschickten und dafür extra geschulten Kirchenvertretern ins Boxhorn jagen, indem wir uns auf deren unzulässige Fragen und Forderungen einlassen: :-((

Also: Kann es nun einen Gott geben oder nicht? - - - - - - Theoretisch könnte es. Aber die Glaubensvertreter, die seine Existenz behaupten, sind uns bisher selbst den Ansatz eines schlüssigen Beweises für ihre Hypothese schuldig geblieben Ihre Pseudobeweise gehen allemal von der These aus: Also nehmen wir mal an, daß Gott existiert ... und laufen dann im Kreis. Mal linksherum, mal rechts herum, und am Ende trifft man sich wieder zum Gebet. :-)

Also stellen wir doch die Frage mal anders:
Wir stellen uns vor, es gäbe einen Gott. Und dann stellen wir uns vor, Gott wäre in den verdienten Urlaub gefahren - irgendwo an die Grenzen des Weltalls. Würde sich dann irgendetwas ändern, irgendetwas nicht mehr so sein, wie es jetzt ist? Und erzähle mir keiner, daß ja der Heilige Geist die Urlaubsvertretung übernimmt, wenn der Chef mal weg ist! :-)
Und wer diese Frage mit JA beantworten kann, der möge verkünden, WAS. Und zwar nicht in seinem spinnerten Kopf, sondern in unserer realen Welt! Und was lernen wir daraus? Es kann uns wurscht sein, ob Gott existiert oder nicht, denn es macht keinen Unterschied.
Also wenden wir uns wieder den wesentlichen Fragen zu - ok? :-)))))))

Na ja, bin gespannt, wie lange mein Beitrag von der religiösen GF-Obrigkeit geduldet wird! :-))

Die stehen in der Bibliothek neben den Büchern, die erklären, warum es keine Feen und Kobolde gibt.

Aber im Ernst. Ein Buch darüber, warum es keinen Gott gibt, wäre wirklich unsinnig. Es gibt aber Bücher darüber, daß es unsinnig ist, an einen Gott zu glauben.

Versuch es mal mit den "Codex Atheos" von Paul Schultz.

DH, toller wertneutraler Hinweis .. m.l.G. ;)h

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Eine kleine Anmerkung: Unser Kriegsverbündeter Saudi-Arabien erklärt Atheisten zu Terroristen ;-)

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/04/saudi-arabien-erklaert-atheisten-zu-terroristen/

Hinweis: Deutschland kämpft in Syrien Seite an Seite mit den USA und weiteren Verbündeten gegen Assad, um Putin, bzw. Russland zu schwächen.

Auch unsere Bundes-Pastorentochter und unser Bundes-Pastor mögen Atheisten so gar nicht leiden. Pass auf, dass du mit deiner Einstellung keine Schwierigkeiten bekommst.

Ansonsten empfehle ich Michel Onfray: Philosophischer Atheismus.

Ein guter Einstieg ist Gotteswahn von Dawkins.

Ich suche Bücher über Atheismus. Indenen steht warum es keinen Gott geben kann und ähnliches.

Wenn es solche Bücher gibt, so sind das Märchenbücher.

Ja, wenn es Bücher gäbe, die das behaupten ("es gibt keinen Gott" (Mir sind keine bekannt)), wären das ziemlich lächerliche Aussagen. Selbiges lässt sich auf religiöse Schriften übertragen. Undzwar auf absolut alle.

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@P3N74G0N

Nein! Das unsichtbare, rosafarbene Einhorn gibt es wirklich!

Mögen ihre Hufe niemals beschlagen werden.

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@freejack75

Das unsichtbare pinkfarbene Einhorn bildet natürlich eine Ausnahme, denn ich kann beweisen dass selbiges eine Gottheit ist: Es ist pinkfarben, aber gleichtzeitig unsichtbar. Die beiden Eigenschaften in Kombination können nicht materiell erreicht werden, somit kann es sich nur um eine Gottheit handeln. Quod erat demonstrandum

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WotansAuge: Tolle Antwort! Gerade an den beiden kann man ablesen, wofür sie stehen: Volksverdummung, um diese kriegslüsterne, vollkommen unsoziale Politik. Und die werden auch noch gewählt.

Es gibt die Zeitschrift "diesseits". Die sind für eine säkulare Gesellschaft. Vielleicht kannst Du die in der städt.Bücherei ausleihen. Gott nicht beweisen, geht nicht. Gott beweisen geht auch nicht. Vielleicht eines Tages über die Quantenphysik. Das ist dann aber kein Gott, der die Haare auf unserem Haupt gezählt hat.

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