BU/DU für Beamte mit 44 Jahren zu spät?

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2 Antworten

Hallo snukkel,

grundsätzlich muss zwischen Berufsunfähigkeit und Dienstunfähigkeit unterschieden werden. Dienstunfähig sind Beamte, wenn sie der Dienstherr aus gesundheitlichen und/oder wirtschaftlichen Gründen in den Ruhestand versetzt. Bei der Beurteilung einer Berufsunfähigkeit hingegen bleiben die wirtschaftlichen Belange des Dienstherrn unberücksichtigt. Berufsunfähig ist der, der in seinem zuletzt ausgeübten Beruf wegen Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall zumindest 50% nicht mehr arbeiten kann.

Eine Dienstunfähigkeit tritt damit meist schneller ein, als eine Berufsunfähigkeit. Für Beamte ist daher in der Regel eine Dienstunfähigkeitsversicherung interessanter.

Anfragen auf Dienstunfähigkeitsschutz bei weiteren Versicherungsgesellschaften wären ein möglicher Schritt. Jede Gesellschaft hat eigene Annahmerichtlinien, und es können durchaus ganz unterschiedliche Ergebnisse zustande kommen.

Sollte dies nicht funktionieren, kann man alternativ nach einer Berufsunfähigkeitsversicherung suchen.

Die Beiträge für eine solche Absicherung richten sich neben dem Alter z.B. auch nach der ausgeübten Tätigkeit als Beamter ( Lehrer oder Polizist), der Laufzeit und bestimmten Freizeitaktivitäten.

Viele Grüße,Jochen Lieblang, CosmosDirekt

Hol dir halt bei den verschiedenen Anbietern Angebote rein. Sie werden dir schon mitteilen, ob sie dich noch aufnehmen. Es hängt ja auch stark von deinen Vorerkrankungen ab. Da musst du eh aufpassen, dass deine Angaben dazu völlig lückenfrei sind.

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