Buddhismus und Meditation als Therapie für Depressionen?

7 Antworten

Ich hatte eine sehr schwierige Kindheit, die familiären Probleme begannen zwischen dem 5 und 8. Lebensjahr. Depressionen begannen dann direkt nach den jeweiligen Ereignissen. Mir konnte einfach gar kein Therapeut helfen. Eine Meditationslehrerin hat mir dann geholfen. Sie kam dann einige Jahre nachdem ich sie kennengelernt hatte zum tibetischen Buddhismus. Das hat mir dann noch weiter geholfen. Ich habe jetzt keine Depressionen oder ähnliches mehr. Meine erste Lehrerin treffe ich nicht mehr, es ist einfach gut, wenn man nicht von einer einzelnen Person abhängig ist, sondern sich bewusst ist, dass man es selbst ist, die den Weg geht. " Schon normale Therapien nicht helfen" ist also nicht das Argument. Allerdings hatte ich immer Menschen, die mir den Buddhismus vermitteln, auch jetzt noch. Es sind verschiedene, es ist auch ein tibetischer Meister dabei, aber er ist nicht der Einzige. Ich könnte dir auch jetzt jemanden vermitteln, der sich um dich kümmert per Mail erst mal, dann per Skype...also jemanden, der kein Meister oder Guru ist.

du hast dann aber natürlich das Problem: Wie willst du herausfinden, wem du vertrauen kannst? Wenn ich dir Leute nenne aus der Ecke, die den tibetischen Meistern folgen, dann kommt das Argument, dass da Abhängigkeit zum " Guru" entstehen kann. Ich habe momentan auch mehr Kontakt zu Leuten, die nur selten überhaupt einen Meister treffen. Also " Guru" spielt dann wieder keine Rolle. Dann kommt wieder das Thema: Durch wen sind denn buddhistische " Seelsorger" nun legitimiert?? Man muss also irgendwie schon sich selbst vertauen und das ist schwer, wenn man in einer Depression ist. Denn nur du kannst entscheiden, wem du vertraust und wessen Anleitungen für die Meditation du ausprobierst.

Wenn du in einer Großstadt wohnst, dann gibt es bestimmt ein buddhistisches Zentrum. Klar kannst du da hingehen. Dieses " ich kann nicht" Gefühl-dagegen hilft nur, dass zu tun, was man glaubt, nicht tun zu können. Man muss sich auch mal einen Ruck geben und sich klarmachen, dass man nicht gelähmt ist, also kann man auch gehen. Dei " Attacke" kann ruhig da sein. " Guten Tag Attacke, auch schon aufgestanden? " Außerdem kann ich dir einen Kontakt zu jemanden machen, der eben nichts zu tun hat mit den "Gurus". Du bist mehr auf der sicheren Seite, wenn du dich nicht von einem einzigen Lehrer und der Gruppe um ihn herum abhängig machst.

Hallo Eldurion,

Aufmerksamkeitsmeditation ist wirklich nachgewiesener Maßen eine sehr gute Idee bei Depression. Und diese Form der Meditation ist vor allem im Buddhismus verbreitet. Deshalb ist es eine wirklich gute Idee, das zu machen. Am Besten innerhalb einer THerapie. Sehr viele Therapeuten bringen dir das bei und helfen dir auch sonst mit noch anderen Methoden. Je nach dem, welche Methoden du eben gerne willst. Es ist also gar nicht nötig, einen Widerspruch zu konstruieren zwischen THerapie und Meditation. Beides gehört inzwischen zusammen. Wenn du keine Medikamente willst, werden das gute Therapeuten auch unterstützen.

Meditieren kann man ohne weiteres in einer Großstadt. Falls du genauere Fragen hast, schreib ich ruhig direkt an.

Ich hatte in Deinem Alter auch Depressionen, später auch bipolare Neigungen... Ich würde sagen, dass selbstverständlich für Deine akute Situation die Therapie und Betreuung durch einen Arzt die Grundlage bleibt, aber ich kann Du auch aus Erfahrung sagen, dass entgegen der schulmedizinischen Meinung langfristig es möglich ist, Depressionen komplett zu transformieren. Ich habe fast 15 Jahre schubweise Depressionen gehabt und bin nun seit vielen Jahren komplett frei davon. Das habe ich durch die buddhistische Meditation erreicht. Dabei finde ich die Art Methoden sinnvoll, die in der Lage sind, Dein Hier und Jetzt zu transformieren. Du brauchst keine Stille, wenn Du alles annimmst und akzeptierst, was hier und jetzt in Deiner Umgebung und in Dir auftaucht: Gedanken, Gefühle, Geräusche usw. Das ist die wesentliche Übung und jede Methode, die Dich dabei unterstützt, das zu tun, tut gut und bringt Dich weiter. Indem Du das übst, wirst Du in der Lage sein, den Ursachen für Deine Depressionen näher zu kommen und diese in Deinem Bewusstsein zuzulassen und loszulassen. Wenn die Ursachen weg sind, dann manifestieren sie sich natürlich auch nicht mehr in Deinem Geist. Hab Geduld, es braucht eine Weile. Der Körper hat sich auch an die veränderte Chemie gewöhnt und muss sich wieder umstellen. Wenn Du Medikamente brauchst, wenn Dein Arzt dazu rät, kann das durchaus auch hilfreich und unterstützend sein. Schaue Dir genau an, wie sich die Welt anfühlt, wenn die innere Chemie im Lot ist und halte diese Erfahrung im Geist. Dann kannst Du diese Balance auch irgenwann frei von Medikamenten halten. Ich weiss, Du kannst das schaffen :) Alles Gute!

was macht man für verschiedene Therapien in einer tagesklinik gegen Depressionen?

Ich bin 15, hab Depressionen und Magersucht und bin deswegen seit heute in einer tagesklinik. Ich weiß nur nicht wirklich was man dort tut. Ich hab heute erstmal alle leute kennengelernt und die Räumlichkeiten. Aber was macht man zum Beispiel in einer kunst therapie, musik Therapie oder Bewegungs Therapie? Kann mir das jemand sagen? Gibt es noch andere Formen von Therapie? Und gibt es auch normale einzel Gespräche mit Therapeut oder Psychiater? Danke schon mal im voraus.

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Welches sind schmerzlose Selbstmordmethoden?

Welche schmerzlose Selbstmordmethoden gibt es? Vor den Zug springen tut doch weh, oder? Oder mit Schlaftabletten? Da wacht man doch wieder auf, oder? Die, die meine anderen Fragen gelesen haben, könnten vielleicht wissen, wieso ich Selbstmord begehen will. Danke im Voraus.

Der Grund, wieso ich Selbstmord begehen will, sind Probleme in der Familie, kein Sinn mehr zum Leben, traumatisiert sein und und und :-)

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Wer hat Erfahrung mit einer Online-Therapie gegen Depressionen?

Als ich gestern mit einer alten Bekannten telefonierte, stellte sich heraus, dass sie depressiv ist und das auch von ihrer Ärztin gesagt bekam. Nur sind in ihrer Gegend kaum Therapeuten und die Wartezeiten sind immens. Deshalb kamen wir darauf, dass es seit einer Weile auch Online-Therapien gegen Depressionen gibt. Hat zufällig jemand damit Erfahrungen? Bringt das was? Es wäre schon gut, wenn es besser als nichts wäre für den Moment...

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Grundkenntnisse zum Buddhismus?

Also, ich möchte schon seit längerer Zeit Buddhistin werden und wollte mich mal darüber schlau machen. Bei Wikipedia hab ich ein paar Erklärungen etc darüber gefunden, jedoch helfen die mir nicht wirklich weiter, da ich erstmal nur nach den Grundkenntnissen schauen wollte und Wikipedia den Artikel über den Buddhismus ziemlich unverständlich verpackt hat (ist nur meine Meinung).
Um es also nochmal verständlicher auszudrücken: Ein 15-jähriges Mädchen braucht Grundkenntnisse über den Buddhismus bzw wie man Buddhist wird. Danke schonmal im voraus!

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Gehen Depressionen wieder weg (Therapie hilft nicht)?

Hallo!

Ich bin 18 Jahre alt, weiblich, und leide seit etwa 5 Jahre an Depressionen. Ich habe unzählige Therapien hinter mir, wöchendliche Gespräche, Stationäre Therapien, absolut nichts hat mir auf Dauer geholfen. Zwischenzeitlich ging es mir phasenweise wieder besser, aber früher oder später ging es mir immer wieder schlecht. Ich bin langsam sehr verzweifelt und habe wirklich angst davor, dass ich für immer unter meinen psychischen Problemen leiden muss. Ich habe mich immer bemüht, mich auf die Therapien einzulassen, mich selbst auch im Privatleben zu animieren, alles ohne Erfolg. Meine schulischen Leistungen wurden immer schlechter, so dass ich im Probehalbjahr auf der FOS durchgefallen bin. Danach habe ich versucht zu jobben und eine Ausbildung zu finden. Meinen Job habe ich nach 3 Wochen hingeschmissen, weil ich völlig überfordert war. Ich weiß, ich hätte mich drurchbeisen müssen, aber ich habe einfach nicht die Kraft dazu gehabt. Teilweise ging es mir so schlecht, dass ich Suizidgedanken hatte, habe allerdings nie einen Versuch gestartet. Seit ich nicht mehr arbeite, ist es wieder besser, trotz allem bin ich antriebslos, traurig und versumpfe. Ich will es im September noch mal mit der Schule versuchen, habe aber Angst, es wieder nicht zu schaffen. Habe ich überhaupt noch eine Chance aus diesem Loch wieder rauszukommen, wenn doch bis jetzt keine Therapie etwas gebracht hat?

Danke für Antworten! :)

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Hat jemand schon mal seine Depressionen mit Meditation, Hypnose und ähnlichem bekämpfen können?

Erst einmal ein liebes Hallo an die Community. Zu meiner Person.... Ich bin männlich und 29 Jahre alt. Ich leide seit etwa 5 Jahren an immer wiederkehrende Depressionen und Ängsten. In den 5 Jahren habe ich mehrere Klinik Aufenthalte und Therapien hinter mir die gut geholfen haben aber leider nicht auf Dauer.

Desweiteren habe ich sehr viele Medikamente ausprobiert aber nie haben sie auf Dauer geholfen. Daher meine Frage... Hat jemand Erfahrungen mit Depressionen und konnte sie durch Meditation,Hypnose etc. Bekämpfen oder die Symptome lindern? Ich habe nämlich langsam die Hoffnung und das Vertrauen in Therapien und Medikamente verloren. Wenn mir jemand von seinen Erfahrungen erzählen möchte oder mir Tipps geben kann wäre ich dafür sehr dankbar :)

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