Buddhismus oder Islam?

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28 Antworten

Das kannst nur du selbst entscheiden.

Du musst selbst wissen, welche Lehren deinen persönlichen Vorstellungen eher entsprechen. Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen.

Deshalb kann man nur dazu raten, sich sorgfältig über beide Religionen, ihre Lehren, ihre Praxis und die Auswirkung auf die Gesellschaft zu informieren.

Hier eine sehr grobe Zusammenfassung

Der Islam

  • Lehrt den Glauben an einen einzigen Gott
  • Lehrt die Existenz früherer Propheten
  • Lehrt die Existenz von Himmel und Hölle
  • Lehrt die Existenz der Seele
  • Lehrt, dass der Islam die absolute Wahrheit ist
  • Lehrt, dass man auf die Gnade Allahs vertrauen kann
  • Hat strenge Regeln, die den Alltag beeinflussen
  • Hat eine konservative Sexualmoral
  • Hat ein eigenes Rechtssystem mit grausamen Strafen
  • Erlaubt kaum moderne Deutungen

Der Buddhismus

  • Trifft keine Aussagen über Gott
  • Kennt keine von Gott gesandten Propheten
  • Hat kein Konzept von Sünden und Bestrafung
  • Lehrt, dass es kein ewiges Selbst gibt
  • Lehrt, dass metaphysische Fragen nicht beantwortbar sind
  • Hat keinen Anspruch auf alleinige Richtigkeit
  • Lehrt die vollständige Selbstverantwortlichkeit
  • Hat wenige Grundregeln, die Leiden verhindern sollen
  • Hält sich aus den Bettgeschichten der Menschen raus
  • Lehrt, dass jede Handlung eine Folge hat
  • Lehrt die Wiedergeburt (in unterschiedlichen Interpretationen)
  • Fordert das kritischen Hinterfragen der eigenen Lehren
  • Lässt weitgehende Anpassungen an den eigenen Lebensstil zu

Jetzt musst du selbst wissen, welche Lehre eher deinen persönlichen Überzeugungen entspricht und dich entsprechend weiter informieren.

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Kommentar von Enzylexikon
18.08.2016, 13:24

Es kann übrigens gut sein, dass dir keine dieser beiden religiösen Lehren zusagt, oder du dich überhaupt nicht mit irgendeiner Form organisierter Religion anfreunden kannst.

Wenn du also auf der Suche nach einem Sinn im Leben, spirituellen Einsichten, oder einer Religionsgemeinschaft bist, dann solltest du dich nicht zu schnell festlegen.

In jeder Religion gibt es unterschiedliche Gruppierungen, die jeweils abweichenden Lehren folgen, so dass man sich gründlich informieren sollte.

Ein Muslim kann sich als Sunnit, Schiit, Sufi, Salafist, und vieles mehr betrachten, was unterschiedliche Interpretationen des Islam bedeutet.

Ein Buddhist kann sich Theravadin, Amitabha-Buddhist, Vajrayana-Anhänger, Zen-Buddhist und vieles mehr betrachten, was unterschiedliche Interpretationen des Buddhismus bedeutet.

Ein Christ kann sich als Katholik, evangelisch-lutherisch, evangelisch-protestantisch, altkatholisch, russisch-orthodox, griechisch-orthodox, freikirchlich und vieles mehr betrachten, was unterschiedliche Interpretationen des Christentums bedeutet.

usw. usf.

Kein verantwortungsbewusster Mensch wird dir deshalb eine absolute Antwort diktieren, sondern dich daran erinnern, dass du dich selbst informieren und entscheiden musst.

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Die Wahrheit ist das Beste. Suche sie.

Viel Erfolg! - treffen wir uns dort in der Ewigkeit? :-)

Fairerweise muss man dazu sagen, dass ein Vergleich Buddhismus mit Islam eher schwierig ist. Beide fallen zwar in die große Schublade Religion, jedoch sind etwas komplett anderes. Buddhismus kann man mit der Suche nach einer Buddha-Gestalt (im Sinne von Buddha-Werden) verstehen, der Islam hingegen ist eine mosaische Religion und hat damit als Ziel die Verehrung Gottes.

So nun denn, die erste Frage lautet vielleicht: Gibt es den Einen Gott? Wer ist Er?

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Lass die Finger von beiden. Es bringt dir nichts irgendeine Religion anzunehmen, denn alle schreiben dir vor wie du dein Leben zu gestalten hast. Keine Religion kann dir den wahren Gott zeigen, denn nur du kannst zu ihm finden. Ich habe mich lange Zeit mit den Weltreligionen befasst, doch keine konnte mich von sich überzeugen. Ich rate dir dich mit den Religionen zu befassen um viel Wissen darüber zu sammeln. Danach befasst du dich kritisch mit den Religionen, um mögliche, auf Fakten beruhende Gegenargumente und Fehler zu finden. Ich nenne dies die Beide-Augen-Methode, das eine Auge zum sammeln von Wissen, und das andere zum kritischen Betrachten des Wissens. Man kann dies mit jedem Wissen machen, besonders in der Schule ist die Anwendung dieser Methode praktisch, da man lernt sich richtig mit dem Stoff auseinanderzusetzen.

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Kommentar von AaronMose3
19.08.2016, 15:31

Keine Religion kann dir den wahren Gott zeigen, denn nur du kannst zu ihm finden. Ich habe mich lange Zeit mit den Weltreligionen befasst,

Anscheinend hast du das nicht, sonst würdest du wissen, das es im Buddhismus keinen Gott gibt

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So wie du deine Weltanschauung zu wählen gedenkst, kannst du auch eine Münze werfen. Wenn es dir dann nicht gefällt, wechsle einfach - mehr Bedeutung als ein Hobby scheint dass für dich ohnehin nicht zu haben.

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Wenn ich die Frage so beantworten soll, wie es dort steht, würde ich, schon alleine aufgrund von ethischen Grundsätzen Buddhismus sagen was (als Buddhist) aber eher eine sehr subjektive Aussage ist, und überhaupt nicht hilft.

Aber was willst du denn ?

Einen Gott (Allah) der dir sagt was richtig und was falsch ist ?

Oder einen Begleiter (Buddha) der dir hilft es selbst zu erkennen ?

Du musst dich selber informieren.

Willst du dich einer Religion anschließend die von dir verlangt:

...blind zu glauben ? 

...dich einem nicht bewiesenen Gott zu unterwerfen ? 

...Regeln und Dogmen einzuhalten, die dein Leben unter umständen sehr einschränken könnten ? 

...aufzuhören nachzudenken und zu kritisieren ?

... die den Hass auf Andersgläubige impliziert ?

Oder möchtest du dich dem kompletten Gegenteil anschließen ?

Einer Religion.. die von dir (verlangt) möchte 

... nichts blind zu glauben 

... dich nichts und niemandem zu unterwerfen

... normale, ethisch korrekte Regeln einzuhalten

.... anfangen nachzudenken und zu kritisieren 

.... den Hass auf anderen beiseite zu legen 

Im Endeffekt kann dir hier niemand wirklich helfen. Entscheide selbst. 

Du musst wissen was gut, und was schlecht für dich ist.

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Das kann niemand für Dich entscheiden. Am besten ist, Du beschäftigst Dich mit beiden und wählst dann aus.

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Also wenn du das selbst nicht entscheiden kannst, dann würde ich sagen der Islam ist besser, denn dort wird (zumindest von manchen Muslimen unter manchen Umständen) die Entscheidung für dich getroffen.

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Mal so nebenbei gesagt entspricht es auch nicht den Lehren Buddhas, den Buddhismus als anderen Glaubenssystemen überlegen zu bezeichnen.

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Wenn Du schon so fragst, lieber MrGingrich:

KEINER!!!

Warum: Wenn Du so grundverschiedene Glaubensrichtungen miteinander vergleichst und nicht zu einem Ergebnis aus EIGENER ANSCHAUUNG kommen kannst, beweist dies, dass Du Dich mit keiner dieser beiden hinreichend befasst hast - wahrscheinlich gar nicht.

Ich als Buddhist rate Dir:

Sei, werde oder bleibe Atheist - so lange, bis Du selbständig in der Lage bist, Dich zu entscheiden und dies Frage nicht auf GF zu posten!

Viel Erfolg dabei!

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Ich empfehle dir deinem Herzen zu folgen, und vielleicht auch mal Religionen kennenzulernen, die du vielleicht noch gar nicht kennst. Vielleicht sogar eine heidnische?
...Wicca, Ásatrú oder doch moderner Satanismus? (Hat nichts mit dem Teufel zutun! Alles nur Symbolisch gemeint!!!)

Vielleicht gehst du erstmal ohne Entscheidung deinen Weg weiter und machst deine Erfahrungen im Alltagsleben. Denn darin ist Religion auch verankert. Und wenn du deine Überzeugungen gefunden hast, kannst du einen Weg beschreiten. Oder ihn dir selbst benennen.♡

LG♥

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Kommentar von nobytree2
18.08.2016, 15:05

Hallo SnowWhite,

das finde ich ganz nicht konsistent: Der moderne Satanismus will doch gerade keine Religion sein, sondern eher eine Ableitung aus den "Lehren" von LaVey (Egoismus, Hedonismus etc.) in Form einer Selbstbefreiung, möglichst ohne die Peinlichkeiten der CoS. Wenn man sich befreien will, braucht man aber gerade keinen Satan, auch nicht als Symbol. Ein moderner Satanismus ganz ohne Tamtam ist einfach nur Atheismus, ggf. stylisch Emo beigemischt.

Wenn man sich damit beschäftigt, sollte man zumindest das Interview mit Zeena Schreck, geb. LaVey gelesen haben:

http://www.vice.com/de/read/beelzebubs-tochter-v8n4-0000180

Aber der Aussage, dass man seinen Weg zur Erkenntnis des Richtigen gehen muss, stimme ich natürlich zu.

Beste Grüße

Nobytree

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Kommentar von xXSnowWhiteXx
18.08.2016, 20:51

Hi Nobytree, Ich glaube dann habe ich etwas verwechselt. Ich meinte Tatsächlich LaVeys Form des Satanismus. Man hat mir gesagt das man dies als "modernen Satanismus" bezeichnet. Und das der Teufel nur einfach symbolisch als "Widersacher" gesehen wird, als eine richtige Personifikation. Gut. Aber vielleicht steht ja jemand auf das alles und findet seinen Frieden und seine Erkenntnis darin. ♡ LG♥

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Kommentar von xXSnowWhiteXx
18.08.2016, 20:52

Damn it. Jetzt versteh ich was du eigentlich meinst. Okaaay alles super :D

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Der Buddhismus! Alles was du tust ist nur für dich und dein Wohlbefinden. Es geht im Buddhismus auch nicht darum Leute davon zu überzeugen auch Buddhisten zu werden. Und du glaubst auch an keinen richtigen Gott, wie im Islam "Allah", sondern eher an ein Vorbild das auch tatsächlich mal gelebt hat. :)

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38 Antworten hast du bislang.
Sollte dir das nicht zu Denken geben?

Es gilt nicht immer, aber
Konfusius sagt Ein Ratschlag kann auch ein Schlag sein.

Du wirst dich so der so entscheiden.
Vielleicht auch dich so der so entscheiden.

Gut zu sein ist eine ganz andere Entscheidung, und die triffst du in jeder deiner Handlungen.
Ganz egal, was du früher mal entschieden hast.

Das zu fragen ist jedenfalls nicht gut.

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Hallo, Du fragst einen Aussenstehenden.

Ich empfehle Dir das Christentum.

Der BUDDHISMUS konzentriert sich auf den Einzelnen, jeder sucht nach der "ERLEUCHTUNG" , ohne an einen GOTT zu glauben, und ohne OFFENBARUNG(EN) Gottes.

Der Islam hingegen dreht ich zentral um einen GOTT, ALLAH, und dessen -aus Sicht der Muslime - aktuellsten Propheten, MOHAMMED. Hier kommt es auf Gehorsam an, Nicht-Muslime sind grundsätzlich Ungläubige, Du bedarfst - wenn männlich - der Beschneidung, die als Taufe in den Islam angesehen wird. Betrachtet man Details des Islam wie die Sharia, die Rolle der Frau, Glauben an Hölle und 7 Himmel, die Ablehnung der Anerkennung von Jesus Christus als Sohn Gottes, die Ablehnung von Isaak als Mann der Verheißungen Gottes an Abraham, dann werden deutliche Unterschiede zum Christentum erkennbar, die es nahelegen, die Lehren Mohammeds genau mit der Bibel zu vergleichen.

Ergebnis ist dann: Das Christentum ist aufgrund seiner Lehren sowohl dem Buddhismus als auch dem Islam vorzuziehen, da es den Wert des einzelnen Menschen mehr würdigt und aufgrund des erlösenden Opfers Jesu Christi die einzige ernstzunehmende, glaubhafte Lösung für eine glückliche Zukunft aller Menschen sowie für bereits Verstorbene, die auferstehen können, bietet.

Für eine Entscheidung bedarf es daher Deinerseits genauer Prüfung anhand der verfügbaren heiligen Bücher wie Koran, Bibel und Jatakas/Buddhacarita. 

Verkürzen kannst Du dies, indem Du das Buch "Die Suche der Menschheit nach Gott" liest, da in diesem Buch prägnant alles Wesentliche zu den bekannten Weltreligion zusammengefasst wurde - bei Bedarf schicke ich Dir das gern per Post zu, meine Email: fragro60@web.de.


cheerio

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Ich würde dir den Islam empfehlen, wobei sich vieles im Islam und Buddhismus ähneln, wie z.B. Behandle deinen nächsten so wie du behandelt werden willst, denn im Islam und auch im Buddhismus soll man jeden gut behandeln egal was er dir angetan hat, denn alles gute bzw. böse was du gibst, kommt doppelt so viel zurück in deinem Leben. Ein weiterer Fakt ist das nicht nur Allah wichtig für unsere Religion ist sondern auch die Propheten. Genau wie beim Buddhismus, die Religion hat auch mehrere Götter und nicht nur Buddha. Trotzdem würde ich dir empfehlen den Islam beizutreten, ist die jüngste Religion der vier Weltreligionen und die zweitgrößte der Welt. Das muss ja wohl was heißen.

Liebe Grüße

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Kommentar von Agentpony
18.08.2016, 13:02

Das muss ja wohl was heißen.

Ja, das heißt, das sie die Zweitbeste darin war, fremde Völker zu unterwandern und zu indoktrinieren.

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Kommentar von AaronMose3
18.08.2016, 13:47

Genau wie beim Buddhismus, die Religion hat auch mehrere Götter und nicht nur Buddha.

Falsch, falsch, falsch falsch, falsch. Sogar doppelt Falsch. Im Buddhismus gibt es keine richtigen Götter und Buddha war/ist erst recht keiner.

Da sträuben sich mir (als Buddhist) die Haare, wenn ich sowas lesen muss.

Wenn du mal was über Götter gelesen hast, dann sind das im Buddhismus ebenfalls nur Erwachte und dienen als Vorbilder. Aber die Vorstellung von Göttern wie im Islam gibt es wenn überhaupt nur im Hinduismus. 

Bitte, informiere dich das nächste mal besser, bevor du über eine Religion sprichst, über die du anscheinend eher keine Ahnung hast.

ist die jüngste Religion der vier Weltreligionen und die zweitgrößte der Welt. Das muss ja wohl was heißen.

Und Buddha lebte 1100 Jahre vor Mohammed und schaffte es im Gegensatz zu ihm, zu erkennen, das es auch etwas zwischen Richtig oder Falsch geben muss.

Das muss ja wohl was heißen...

Außerdem ist die Größe dieser Religion der Indoktrination im Kindesalter verschuldet, verbunden mit der allgemeinen Missionierung. 

So etwas wie Missionierung kennt der Buddhismus nicht, also ist es ebenfalls kein Wunder das er "nur" 500 Millionen Mitglieder hat.


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Das kannst nur du sagen

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Buddhismus! Ist für das beste

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Der Buddhismus natürlich. Und das nicht nur für Dich!

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Das kann dir niemand hier sagen. Wir kennen dich nicht. Daher können wir auch keine Empfehlung Für oder Gegen aussprechen. 

Wir können dir nur empfehlen, dich gründlich zu informieren - und dir Zeit für eine eventuelle Entscheidung zu nehmen. 

Wer weiß, vielleicht kommst du noch auf völlig andere Alternativen ...

Gruß, earnest

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Die Bessere ist immer die die Du kennst.

Da Du weder die eine noch die andere Religion zu kennen scheinst, sind beide Religionen nicht für Dich geeignet.

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Ganz klar Buddhismus , die fiedlichste aller Religionen

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