Bucket-List fürs Erwachsenwerden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Man wird durch Erfahrungen, Ereignisse etc erwachsen und nicht weil man es will oder eine Liste "abarbeitet". Du bist sehr verantwortungsvoll und somit erwachsen. 

Um mit deiner Vergangenheit abzuschließen kann es helfen, das, was dich belastet bzw beschäftigt, aufzuschreiben (ähnlich wie in einem Tagebuch). Damit "befreist" du dich und das tut verdammt gut.

Du bist erst 23 und solltest dir keine Gedanken machen, das kommt alles noch (ob du willst oder nicht... ;)

Alles Gute nachträglich! 

Zunächst vielen lieben Dank für deine Antwort und die Glückwünsche! 

Deine Worte haben etwas Tröstliches an sich, aber trotzdem hatte ich mir das Erwachsenwerden - wie sage ich es am besten- spektakulärer vorgestellt?
Ja, ich bin veranwortungsvoll, aber für mich ist das eine Selbstverständlichkeit. Für mich ist vieles eine Selbstverständlichkeit. 

Und Erfahrungen? Ich habe einige Erfahrung gemacht, aber nicht annähernd alle, die mich zu einem Erwachsenen machen...
Ein kleines Beispiel, um dich in die verdrehte Welt der Iggy einzuführen: 

Ich studiere Rechtswissenschaften und arbeite nevenbei um mit meinem Geld sowohl Studium als auch Rechnungen meiner Familie zu zahlen- aufgrund einer Erkrankung meiner Mutter und zur Entlastung meines Vaters übernehme ich schon mal das Zahlen. Seit ich denken kann unterstütze ich meine jüngeren Geschwister wie eine Mutter. Und das meine ich wortwörtlich: Ich besuche Elternabende meiner Geschwister, lerne mit ihnen, koche für sie, erledige Haushalt etc.

Und doch: 

Ich bin in einem patriachalistischen Haushalt aufgewachsen. Mein Vater hat mir nie erlaubt mir die Haare zu schneiden oder zu färben, weil es sich nicht für ein Mädchen gehört. Ein Mädchen müsse seiner Meinung nach, lange Haare haben um als anständig zu gelten. Und jetzt bin ich 23 und traue mich seinetwegen immer noch nicht mir die Haare schulterlang(!) schneiden zu lassen. 

Bin ich da wirklich erwachsen? Wieso bin ich immer noch so leicht einzuschüchtern und wie kann ich das beenden? 

Der Tipp mit dem Tagebuch ist toll, ich schreibe für mein Leben gerne. Aber was Tagebücher angeht, sind das bei mir meist Sammlungen von deprimierenden Briefen an mich selbst :D 

Nochmal vielen Dank fürs Antworten & Lesen, und entschuldige das viele Schwadronieren, ich habe leider nicht oft die Möglichkeit mich auszutauschen. 

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@Iggy210

Aber was Tagebücher angeht, sind das bei mir meist Sammlungen von deprimierenden Briefen an mich selbst

Genauso soll es auch sein ;) Hauptsache du wirst alles mal los.

Und jetzt bin ich 23 und traue mich seinetwegen immer noch nicht mir die Haare schulterlang(!) schneiden zu lassen. 

Bin ich da wirklich erwachsen? 

Ja bist du. Du hast (unbewusst) Angst deinem Vater nicht zu gefallen oder ihn zu verärgern. Das hat nichts mit eingeschüchtert zu tun sondern ist (relativ) normal. 

Du übernimmst Verantwortung, das tut keiner der nicht erwachsen ist! Und du bist ERST 23! Was erwartest du? Ich glaube du hast eine falsche Sicht bzw stellst dir unter "Erwachsen sein" zu viel vor. Ich bin 45 und alber gerne rum, veräppel liebend gerne Leute und spiele den Pausenclown (und das als Frau.....). Bin ich deswegen nicht "erwachsen"? 

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@pingu72

Du hast Recht, ich habe ein vielleicht zu ideales, realitätsfernes Bild eines Erwachsenen... Das liegt definitiv an meiner Kindheit - aber das ist eine andere seitenlange Geschichte :D Ich stelle mir wirklich ‚zu viel‘ vor, aber wie soll ich das denn abstellen? Wie schraube ich Ansprüche an mich selbst zurück? 

Für mich bist du definitiv erwachsen, weil - und ich beurteile das nir nach deinen anworten hier - du nicht zweifelst, nicht an dir selbst und nicht an deinen Erfahrungen. Du bist entschlossen. 

Und ich, ich bin ein großer Zweifler. 

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@Iggy210

Ich weiß wer ich bin und was ich kann bzw nicht kann. Aber ich zweifle auch oft oder weiß nicht was zu tun ist. Erwachsen zu sein heißt nicht Allwissend und immer zu 100% entschlossen zu sein....

Lebe dein Leben und lasse alles auf dich zukommen. Es kommt von ganz alleine. 

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Das ist schwierig, aber einen Versuch wert. Dies schreibt ein Mann mit einer Menge Lebenserfahrung, leider im 91sten Lebensjahr. Das bedeutet, zuerst nur Schule und immer weiter Schule , bis plötzlich der Krieg da war und der Ernst des Lebens begann, denn mit 16 Jhn. musste ich Soldat werden. Es gab eine Kriegsgefangenschaft und danach kamen die Probleme - man wurde also nur hin- und hergeschubst. Die moderne Zeit verlangt von Dir , dass Du Dir  zunächst selbst ein Ziel setzt, danach kannst Du Dir eine Bucket List erstellen und das möglichst bald, denn Du bist vom Alter her erwachsen und müsstest dieser Tatsache Rechnung tragen. Mach das ehe es zuspät ist und prüfe Deine Interessen und Vorlieben. Wenn sich daraus ein Ziel ergibt, gibt es auch einen Weg dorthin. Spüre ihn auf und schreibe die Liste ----------------- viel Erfolg.

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