Buchungssätze woher weis ich was als erstes kommt?

6 Antworten

Wenn Werte aus der Aktivseite deiner Bilanz (Fuhrpark, Bank, Kasse etc.) erhöht werden, stehen die im Soll und somit zuerst. Werden diese gemindern (z.B. du bezahlst etwas vom Bankkonto) kommt es auf die Habenseite. Bei den Werten aus der Passivseite (Darlehen, Verbindlichkeiten etc.) verhält es sich andersherum. Wenn du zum Beispiel ein Darlehen aufnimmst kommt es in's Haben, tilgst du ein Darlehen, kommt es auf die Sollseite. Eigentlich ganz einfach und logisch.

vielen dank für die antwort habs verstanden ;)

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DAS Vermögen nimmt immer im Haben zu und im Soll ab, Schau Dir die Bilanz an, Bank steht mit Anfangsbestand im Haben, Kasse auch, beides sind Aktivkonten, man kann auch sagen Vermögenskonten, wenn Du jetzt von der Bank Geld holst um die Kasse wieder voll zu machen, dann nimmt Dein Vermögen im Sooll ab, also die bank, das heißt das konto bank steht bei soll, also kann die Kasse nur noch vorne stehen, da sie sich erhöht also im Haben, deswegen kasse an bank, eigentlich ganz einfach., bei Fragen einfach kontakt aufnehmen.

Es wird immer Soll an Haben gebucht. Wenn du jetzt also € 1000,00 von der Bank holst um den Kassenbstand aufzufüllen, dann buchst Du Kasse-Kto. 1000 € 1000,00 im Soll an Bank Kto.1100 im Haben € 1000,00. Natürlich geht an Stelle des Konto's Bank auch an Geldtransit, aber dann musst Du wie folgt Buchen: Kasse Soll € 1000,00 an Geldtransit Haben € 1000,00. Geldtransit Soll € 1000,00 an Bank Haben € 1000,00. Viele Firmen verwenden ein Geldtransitkonto um z.b. die Jahre abgrenzen zu können, aber auch Monats- und Quartalsabschlüsse. Lass Dich von den Aktivkonten nicht vom wahren Buchungssatz abbringen, das ist Wissen, das erwirbst Du mit der Zeit. LG LG

Buchungssatz Umsatzsteuer/Vorsteuer, Umsatzerlöse und Erlösberichtigungen

Hi,

also ich hoffe mir kann das jemand beantworten. Und zwar geht es um Buchungssätze. Ich schreibe jetzt bald ne Arbeit und wir haben die doppelte Buchführung (nur die Buchungssätze ohne das wir richtig auf Konten buchen müssen) mit Netto- und Bruttoverfahren und sowas eben.

Nun sind mir da ein paar Geschäftsfälle aufgefallen, wo ich jetzt nicht verstehe warum das so gemacht wird.

  • Es kommt zu einer Reklamation: Der Kunde sendet Ware zurück.

Lösung: Forderungen an Umsatzerlöse an Umsatzsteuer

Was ich jetzt nicht verstehe ist folgendes: Und zwar Forderungen ist ein Aktivkonto. Wenn ein Kunde auf Ziel kauft, wird dort ja eine "Mehrung" verzeichnet. Bei einer Reklamation schickt der Kunde doch die Ware zurück - das heißt doch eigentlich, dass die Forderungen weniger werden müssten, da der Kunde diese ja nicht mehr bezahlen muss? Und genauso auch mit Umsatzerlöse und Umsatzsteuer. Umsatzsteuer wird wie Verbindlichkeiten behandelt. Heißt ja Zugänge werden im Haben gebucht und Abgänge dann doch im Soll? Wenn das also korrigiert wird, müsste doch eigentlich im Soll gebucht werden? Umsatzerlöse ist ein Erfolgskonto und Erträge werden im Haben gebucht, aber das ist ja auch kein Ertrag?

  • Bei der Vorsteuer versteh ich das so, dass dies wie Forderungen behandelt wird und somit Zugänge im Soll gebucht werden. Wenn wir als Unternehmen also was kaufen, dann müssen wir Vorsteuer rausziehen, da wir ja nur 100 % bezahlen müssen und die überschüssigen 19 % MwSt bekommen wir ja dann vom Finanzamt wieder. Das ist dann auch richtig? Und wenn da was korrigiert werden muss, wie ist das denn da?
  1. Umsatzerlöse hab ich ja in Frage 1 ja schon aufgegriffen, aber wie ist das mit Erlösberichtigungen? Umsatzerlöse nimmt man bei, wenn Ware verkauft wurde und wenn Ware teilweise zurückgeschickt wird. Wieso wird beides im Haben gebucht? Und Erlösberichtigungen werden ja genommen, wenn ein Kunde Ware physisch komplett behält, aber wegen Mangel oder schneller Zahlung Skonto oder Minderung erhält. Wo wird das denn gebucht? Im Soll oder Haben? Und warum?
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