Buchidee: Darf man Markennamen/Firmennamen verwenden?

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4 Antworten

Guten Abend,

Generell darf man Marken nennen. Aber sobald eine Marke anders dargestellt und insbesondere bewertet wird bzw in einem Zusammenhang genannt wird, als es dem Markeninhaber gefällt, wird es heikel. Markenbildung ist ein teurer und aufwendiger Prozess, d. h., wenn eine Veröffentlichung diese Marke schädigt, dann ist das ein Vermögensschaden für den Markeninhaber. Das ist nur dann gesellschaftlich akzeptiert, wenn die Marke diese Abwertung durch Tatsachen selbst verschuldet hat oder wenn die Marke so "allgegenwärtig" ist, dass sie fiktive Darstellungen "ertragen" muss. 

Beides sind allerdings Fälle, die gerne erst vor Gericht geklärt werden, und man sollte sich als Autor fragen, ob man unbedingt mit multinationalen Konzernen und ihren Rechtsabteilungen Bekanntschaft machen möchte, zumal es z. B. einstweilige Verfügungen geben kann, die den Verkauf des Buches behindern oder verbieten, bis der Streit geklärt ist.

Ich würde also Markennamen möglichst vermeiden bzw. lediglich als beiläufige Dekoration nennen (aber möglichst nicht bewerten). Es hilft nämlich nicht, wenn man "Roman" darauf schreibt.

Ich hoffe ich konnte helfen.

Wissensdurst84

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Wenn du vorhast das Buch zu veröffentlichen über wattpad oder das intrnet darfst du keine Markennamen verwenden und musst auch mit den Andeutungen Acht geben. Nutze lieber deine Fantasie und denke dir eigene Namen aus, wenn es unbedingt welche braucht. Alles andere kostet Geld. Viel Geld. 

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Ist völlig egal.
Du kannst schreiben, was du willst.
Juristische Überlegungen, wie Verletzung von Rechten, das ist ein Thema, wenn ein Buch öffentlich vermarktet wird.
Was Privatleute einfach so schreiben, für sich selbst oder für Freunde und Verwandte, das interessiert niemanden.

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Kommentar von Wissensdurst84
06.01.2016, 20:03

Stimmt leider nicht so. Auch ein Experte täucht sich mal. 

Generell darf man Marken nennen. Aber sobald eine Marke anders dargestellt und insbesondere bewertet wird bzw in einem Zusammenhang genannt wird, als es dem Markeninhaber gefällt, wird es heikel. Markenbildung ist ein teurer und aufwendiger Prozess, d. h., wenn eine Veröffentlichung diese Marke schädigt, dann ist das ein Vermögensschaden für den Markeninhaber. Das ist nur dann gesellschaftlich akzeptiert, wenn die Marke diese Abwertung durch Tatsachen selbst verschuldet hat oder wenn die Marke so "allgegenwärtig" ist, dass sie fiktive Darstellungen "ertragen" muss. 

Beides sind allerdings Fälle, die gerne erst vor Gericht geklärt werden, und man sollte sich als Autor fragen, ob man unbedingt mit multinationalen Konzernen und ihren Rechtsabteilungen Bekanntschaft machen möchte, zumal es z. B. einstweilige Verfügungen geben kann, die den Verkauf des Buches behindern oder verbieten, bis der Streit geklärt ist.

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Ich würde mir auch selber etwas ausdenken

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