Buchführung(Jahresabschluss) Frage

3 Antworten

Die Buchung für die vom Kunden erhaltene Anzahlung lautet:

Bank 11.900 an Erhaltene Anzahlung 10.000 / Umsatzsteuer 1.900

Bei einer Offenen-Posten-Buchhaltung sollte dies noch ergänzt werden um die Buchung

Verrechnungskonto erhaltene AZ (SKR03: 1593, SKR04: 1495) 11.900 an Debitor 11.900

Diese ergänzende Buchung hat den Vorteil, dass auf dem Kundenkonto ersichtlich wird, wieviel dieser gezahlt hat. Mit dem Verrechnungskonto wird der Bilanzausweis der negativen Forderung neutralisiert.

Nach der Lieferung erfolgt in der Regel die Schlussrechnung. Bsp.: Die Schlussrechnung lautet über 15.000 € + 2.850 € USt = 17.850 €

Schritt 1: Erfassung der Schlussrechnung:

Debitor 17.850 an Erlös 15.000 / Umsatzsteuer 2.850

Auf dem Debitorenkonto wird damit gezeigt, was der Kunde noch zahlen muss, d.h. 17.850 ./. 11.900 = 5.950

Schritt 2: Auflösung von Anzahlung und Verrechnungskonto (zeitgleich mit Schlussrechnung)

Erhaltene Anzahlungen 10.000 / Umsatzsteuer 1.900 an Verrechnungskto. erh. AZ 11.900

Die Umsatzsteuer wird damit bei der Schlussrechnung nur noch auf die Differenz abgeführt, die AZ ist aufgelöst und der Erlös ist in voller Höhe erfasst.

Schritt 3: Erfassung der Schlusszahlung

Bank 5.950 € an Debitor 5.950,00 €

Damit steht das Debitorenkonto mit der Zahlung auf 0, die Anzahlung ist aufgelöst, der komplette Erlös ist erfasst und von der Umsatzsteuer werden 1.900 € mit der Anzahlung und 950 € mit der Schlusszahlung erfasst (in Summe 2.850 €, was der Umsatzsteuer auf den Erlös entspricht).

Auf die Bestandsminderung bei Auslieferung einzugehen, führt an dieser Stelle zu weit.

Falls es sich um keine Frage aus der Praxis, sondern um eine Prüfungsfrage handelt, würde ich den zweiten Satz nur als Information sehen, welcher keinen Buchungssatz auslöst. Dann wäre nur die Anzahlung zu buchen, am besten mit der einfachen Variante (Bank an Erhaltene Anzahlungen/Umsatzsteuer). Da die Lieferung erst im Folgejahr erfolgt, sind im laufenden Jahr keine Bestandsveränderungen oder Erlöse zu berücksichtigen.

Ich gebe keine 100% Garantie für meine Antwort:

Gehen wir davon aus, der Kunde muss 20.000 Euro Zahlen. Das heißt du hast in der Forderungen 20.000 Euro stehen.

Nun zählt der Kunde ja 11.900 Euro. Also: Bank an Forderung 11.900 Euro.

Zum Jahresabschluss buchst du meines Erachtens den Rest der Foderung als Ertrag und gleich Zeit in ein Konto "Sonstige Forderungen"... Also: Sonstige Forderungen an (zb) Warenumsatz 8.100 Euro ..

Und wenn der Kunde nun sein Rest uberweist, dann heißt es: Bank an Sonstige Forderungen 8.100 Euro

Ich hoffe das ist plausibel :D

Hallo sizu90, oh mann, das ist aber total daneben. Man hat nicht einfach einen Betrag auf dem Konto Forderungen stehen. Da müsste es wie immer eine Gegenbuchung geben. Aber auf keinen Fall einen Ertrag. Denn "nicht realisierte Gewinne" werden nicht gebucht. Es ist keine Lieferung erfolgt und somit auch kein Ertrag entstanden. An dem Betrag über 11.900 Euro stechen die 19 % USt schon ins Auge. Und "Sonstige Forderungen" entstehen sowieso niemals im Zusammenhang mit einer Warenlieferung. Nicht umsonst heißt das Konto "Forderungen aus L. u L. /Lieferungen und Leistungen". Bitte nächstes Mal ein wenig zurückhaltender sein.

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