Buch schreiben und veröffentlichen. How?

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8 Antworten

Kauf dir bitte das "Handbuch für Autorinnen und Autoren" von Sandra Uschtrin! Hierin sind alle Fragen in einem BUCH beantwortet, die du stellst! Es ist doch klar, daß du hier keine erschöpfende und detaillierte Auskunft erhälst, die individuell auf dich zutrifft.

Außerdem möchte ich dich darauf hinweisen, daß du kein "Buch" schreibst. Ein Buch ist es erst, wenn es verlegt ist, und zwar nicht im Eigenverlag... An was du arbeitest, nennt man Manuskript und wenn man es ganz genau nimmt, ist es ein Typoskript.

Schreibe erstmal zu Ende - und akzeptiere die Realität, daß Schreiben ein Handwerk ist, das man über Jahre erlernen muß und ein Erstling meist Schrott ist. Ausnahmen gibt es natürlich (Joanne K. Rowling u.v.a.)

Camaci 14.03.2014, 16:16

Vielen Dank für deine Antwort und deinen Tipp. Ausserdem danke für den Hinweis, jedoch denke ich, dass es für alle hier verständlich(er) ist, was ich mit "Buch schreiben" meine. Was ich mich jedoch immer wieder frage, wieso alle immer so negativ eingestellt sind. Klar ist es schwierig ein gutes Buch zu schreiben, aber wieso kann es nicht sein, dass man Talent dafür hat? Ausserdem muss man ja mal mit dem ersten Buch/Manuskript anfangen, auch wenn dieser 'Schrott' werden würde. Meiner Meinung nach denken die meisten Menschen viel zu negativ und glauben nicht an ihre Träume (ich meine jetzt natürlich realistische Träume). Ich danke dir jedenfalls für deine Antwort ;)

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TorDerSchatten 14.03.2014, 17:09
@Camaci

Das habe ich nicht negativ gemeint, sondern mit einer eher gutmütigen eiskalten Kopfdusche - jeder deutsche Verlag erhält pro Jahr 10.000 von Manuskripten unbekannter Autoren mit der "Bitte um Veröffentlichung".

Das deutsche Verlagswesen ist ein knallhartes Geschäft und das muß man realisieren! Natürlich gibt es Talente, aber auch ein Talent muß gefördert, forciert und ausgebaut werden. Allein durch "Talent haben" schreibt sich noch kein gutes Buch da es im Schreibhandwerk gewisse Regeln einzuhalten gilt. Man kann viel Fehler machen.

Das muß man sich erarbeiten, verstehen, und immer dranbleiben! Du kannst und darfst gern an deinen Traum glauben, so wie ein kleiner Junge sagt "ich werd Pilot" - aber dazu braucht er ein sehr gutes Abitur und exzellente Englischkenntnisse sowie gesundheitliche Voraussetzungen.

Genauso sind an den Wunsch "ich werde Schriftstellerin" gleiche hoch gesteckte (und natürlich andere als für den Pilotenberuf!) Maßstäbe gebunden.

Das ist einfach Fakt, und kein negatives Denken. Um dich einzulesen, gibt es unzählige gute Ratgeber für kreatives Schreiben, du solltest mindestens 3 - 5 davon durchgearbeitet und Schreibübungen daraus gemacht haben. Weiterhin gibt es auch Autorenforen für den gemeinsamen Austausch.

Du solltest an Schreibwettbewerben teilnehmen, unermüdlich! DAS ist Realität. Du träumst sehr in rosarot, nimm die Brille ab...

;o)

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AnnJabusch 16.03.2014, 18:30
@Camaci

Warum ist es so schlimm für Menschen, die vorgeben, das Schreiben bzw. Veröffentlichen lernen zu wollen, wenn sie etwas dazulernen sollen? Das Wichtigste dabei ist schon fast, dass sie sich klarmachen, dass sie eben kein "Buch" schreiben, sondern den Rohstoff dafür: ein Manuskript (richtiger sogar: TyposKript).

Bevor aus deinem Manuskript - bleiben wir einfach mal bei der Bezeichnung - ein Buch wird, werden noch viele Menschen daran arbeiten müssen. Und ich meine jetzt nicht die Drucker!

Man schreibt nicht Schrott oder nicht Schrott (jedenfalls nicht üblicherweise), sondern man schreibt als Neuling etwas, was kontinuierlich verbessert werden sollte, bis es Veröffentlichungsreife hat.

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Hallo Camaci! Aus eigener Erfahrung berichte ich dir gerne, dass es heute sehr einfach möglich ist, ein Buch zu schreiben und auch zu veröffentlichen. Es gibt viele Wege zu diesem Ziel und du darfst natürlich deinen eigenen finden. Zum Glück ist es heute nicht mehr so, dass einzelne Verlage den ganzen Buchmarkt kontrollieren. Gerade über Amazon hast du die Gelegenheit dein Buch als eBook und Taschenbuch zu veröffentlichen und auch zu verkaufen. In meiner Welt ist das im Moment der beste Weg, denn so behältst du alle Rechte an deinem Buch und kannst die jeweils besten Entscheidungen treffen. --- und sobald du so im Self-Publishing Erfolg hast, kommen auch die Verlage und machen dir ein Angebot.

Heute kannst du wirklich alles selbst machen - nur für das Lektorat und Korrektorat brauchst du externe Unterstützung, um Qualität sicherzustellen.

Du findest bei Amazon selbst und auf Facebook ganz viele Gruppen und Foren, wo sich Autoren und Autorinnen gegenseitig unterstützen.

Ich habe hier eine Liste von hilfreichen Links und Ressourcen zusammengestellt, da findest du sicher Tipps, die dir nützen:

http://be-wonderful.at/ich-schreibe-ein-buch/ressourcen-und-tipps-fuer-autoren-und-autorinnen/

Viel Erfolg und vor allem: viel Spaß!

wenn du ein buch fertig geschrieben hast, besteht die moeglichkeit, das manuskript direkt bei einem verlag vorzulegen. und zwar entweder das ganze manuskript oder (was besser waere) ein exposé. kaum ein verleger hat interesse daran, ein newcomer-buch von vorn bis hinten zu lesen. wenn anhand des exposés schon zu erkennen ist, dass es fuer den verlag interessant sein koennte, beschaeftigt man sich weiter damit.

in deutschland ein englischsprachiges buch veroeffentlichen zu wollen, ist freilich ein sinnloses unterfangen. da waere dann wohl die einzige moeglichkeit das ueber ein book on demand angebot zu machen, bzw. im selbstverlag.

buecher schreibt man im allgemeinen nicht mal eben so runter. wenn du keine schreiberfahrung hast, wuerde ich dir empfehlen, dich erst einmal in foren und schreibgemeinschaften im internet umzuschauen. da kannst du vielleicht auch leute finden, die sich als beta-reader anbieten. sinnvoll beim englischen schreiben ist dafuer natuerlich ein englischsprachiges portal.

die aussichten auf einen internationalen erfolg sind verschwindend gering.

zum schreiben in englisch generell wuerde ich empfehlen, das nur dann zu tun, wenn du wirklich muttersprachlich sicher darin bist. sonst wird es fuer jeden potentiellen lektor und leser eine tortur und die wahrscheinlichkeit, dass es jemals verlegt wird ist gleich null.

Camaci 14.03.2014, 13:04

Vielen Dank für deine Antwort. Ich denke, Englisch zu schreiben ist nicht die grösste Herausforderung vom Ganzen für mich, ich frage mich nur, wie dann das Ganze veröffentlicht werden kann. Wie du gesagt hast, wäre es in Deutschland ja nicht sinnvoll, logischerweise würde man es dort ja in Deutsch übersetzen. Für mich stellt sich die Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, wenn man hier wohnt und hier das Buch schreibt, es beispielsweise an einen amerikanischen Verlag zu schicken. Falls du darauf eine Antwort wüsstest, wäre ich dir echt dankbar :)

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howelljenkins 14.03.2014, 14:53
@Camaci

also sei mir nicht boese, aber du machst hier den zweiten vor dem ersten schritt. schreib doch erstmal ein buch, wenn du gerne schreibst. dann schau dir das noch mal genau an und frag dich, ob das gut genug ist, dass es auch noch anderen leuten (die dich nicht kennen) gefaellt (und versuch dabei ehrlich zu sein).

und wenn du dann immer noch damit an einen verlag herantreten moechtest, dann kannst du selbstverstaendlich auch einen amerikanischen verlag anschreiben. wenn die interesse zeigen faengst du als naechstes an, dir ueber dinge wie steuern etc. zu machen. aber schreib doch als erstes mal das buch.

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Bei einem Buch mit Verlag, etc. kann ich dir leider nicht weiterhelfen, aber ich habe gerade vor kurzem die Werbung bei Amazon gelesen. Da kannst du als Autor quasi dich selbst über Amazon verlegen. Diese wickeln alle Verkäufe ab, du musst nur den Inhalt "bringen" (soweit ich weiß geht es bis jetzt nur mit eBooks bzw. über den Kindle). Aber das wäre meiner Meinung nach ein guter Anfang. Du kannst den Preis selbst bestimmen und so weiter. Bist also immer noch dein eigener Chef und hast keinen Verlag, der alles vorgibt. Jedoch gibt es dann auch keine Möglichkeit, groß für das Buch werben zu lassen.

Liebe Grüße

Ja, ich habe eine Ahnung und auch die Erfahrung. Und ich kann dir versichern, dass ich die zwar gern weitergebe, aber bitte nicht jeden 2. Tag. Das langweilt mich.

Wenn jemand wirklich am Schreiben und Veröffentlichen interessiert ist, dann wird er mal eine Suchmaschine seiner Wahl bemühen und innerhalb von Zehntelsekunden zig Links zu Schreibforen u.ä. präsentiert bekommen. Wenn man allein einem der Links folgt, wird man in Kürze so viele Informationen zusammen haben, dass man gezielte Fragen stellen kann.

Diese Recherche erwarte ich von jedem (angehenden) Autor. Wie soll er ansonsten jemals seinen Stoff bewältigen können?

Allein im Archiv von gutefrage.net dürften mehrere hundert Antworten auf deine Frage sein, davon bestimmt Dutzende sehr kompetent. Auch in anderen Foren gibt es dergleichen. Auch die Verlage selbst haben meist genaue Anweisungen, wie neue Autoren mit ihren Manuskripten an sie herantreten sollten. Die gewünschten Verfahren sind nicht immer gleich. Im Zweifelsfall klärt ein Anruf alles.

Das einzige, was man sich merken sollte ist: Seriöse Verlage nehmen kein Geld, sondern bezahlen Honorare!

Ganz ehrlich, es sagen soviele das sie ein Buch schreiben wollen und tun es dann doch nie.

Warum sattelst du das Pferd von hinten auf? Schreib doch erst und mach dir erst danach Gedanken über das veröffentlichen.

Zumal man heutztage auch die Verlage umgehen kann. Jeder kann kostenlos Ebooks veröffentlichen (z.B. via Amazon), Um damit Geld zu verdienen muss man investieren (Geld für Lekotorat und Korrektorat sowie Cover) und VIEl Zeit und Arbeit reinstecken. Ein Buch schreibt man nicht mal eben einfach so.

Camaci 14.03.2014, 13:07

Danke für deine Antwort, mir ist jedoch klar, dass es nicht einfach ist, ein Buch zu schreiben. Es braucht viel Können und vor allem Zeit und Geduld, aber wieso nicht? Ausserdem sattle ich das Pferd nicht von hinten auf ;) Mein Buch ist schon fast geschrieben, natürlich fehlen noch Verbesserungen und Kleinigkeiten, aber trotzdem finde ich es einfach schon interessant, mir Gedanken darüber zu machen, wie es wäre, wenn man es veröffentlichen würde... ;)

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Erst einmal das Werk verfassen, dann an einen Lektor wenden und dann an einen Verlag senden, dessen Genre dem des Werks entspricht.

musst dich zuerst mal an verleger wenden

SerenaEvans 14.03.2014, 12:35

Totaler quatsch.

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