Ich will ein Buch schreiben ich hab ne Idee - wie fändet ihr es, wenn ich aus der Sicht einer Mörderin schreiben würde?

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4 Antworten

Du kannst alles schreiben und aus jeder Perspektive. Es kommt auf die Umsetzung an. Die kann fesseln oder eben in die Hose gehen. Nur weil du aus Sicht des Mörders schreibst, muss nichts Lesenswertes raus kommen.

Es gibt ja einige Bücher dieser Art. Agatha Christie sorgte mit "Alibi" für Furore, wo sie den Ich-Erzähler und Assistenten des Detektivs am Ende als Mörder präsentiert und trotzdem einen klassischen Whodunit schreibt, bei dem der Leser eigentlich alle Informationen hat und mitraten kann.

Die meisten Krimis und Thriller haben (meinem persönlichen Eindruck nach) inzwischen wechselnde Perspektiven. Dabei ist nicht selten die des Täters dabei. Teilweise entsteht Spannung dann dadurch, dass man sieht, wie nahe er dem Opfer kommt, wie es vielleicht durch irgendeinen Zufall einen Aufschub bekommt oder auch erst ins Visier gerät. Eventuell schaffst du es, dass man sich sogar mit dem Täter identifiziert und mit ihm bangt ... Es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

Auf jeden Fall ist es absolut kein No-Go aus der Täterperspektive zu schreiben.

Eine gute Variante. Wenn du fertig bist hier vorstellen. Dank.

Muss doch dir gefallen?

ja schon aber ich gedenke das Manuskript bei einem Verlag einzureichen und will wissen wie die Grundidee auf andere wirkt

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Es wäre mal etwas anderes, ich würde es lesen. Fang erst mal an zu schreiben ,lies es dann jemanden vor und frag nach der Meinung.

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