BU Zusatzversicherungsleistung abgelehnt, ist das richtig von der Begründung her?

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10 Antworten

Schlechter Anbieter mit schlechten Bedingungen.

Eine festgestellte EM durch die DRV und der darauf dem Versicherer vorgelegte Leistungsbescheid sollte immer automatisch und ohne Prüfung zur Auslösung der Leistungspflicht der BUZ führen.

Hilft dir leider auch nicht weiter

  • Versicherungsombudsmann
  • Versicherungsberater (gegen Honorar) oder
  • Fachanwalt für Versicherungsrecht

Du musst schauen was in den AVB steht, kann durchaus sein, dass du dort sehr schlechte Karten hast.

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Kommentar von FlyingDog
10.11.2015, 12:00

Das lieber kevin1905, befürchte ich auch und wie unten geschrieben, werde ich mich da weiter fachanwaltlich beraten lassen und mit weitere Informationen zu dieser Thematik erlesen/informieren.     

Herzlichen Dank für die Antwort und liebe Grüße, FlyingDog 

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Die staatliche Erwerbsminderungsrente (selbst wenn es noch die "alte" Rente wegen BU ist) und eine private BU-Rente sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Bei der Erwerbsminderungsrente wird geprüft ob und wenn ja, wie viele Stunden Du überhaupt noch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst (egal was für eine Arbeit). Die Bedingungen einer BU können sehr unterschiedlich sein, je nachdem ob es z.B. noch die Möglichkeit einer sogenannten abstarkten Verweisung gibt.

Es gibt zwar heutzutage einige wenige Tarife bei der die private BU zahlst wenn jemand eine volle Erwerbsminderungsrente erhält (ohne weitere Prüfung), aber erstens ist das die absolute Ausnahme und zweitens findet man sowas bei älteren Bedingungen nicht.

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Kommentar von FlyingDog
10.11.2015, 09:46

Danke für deine Antwort.     

Damals bei Abschluß meiner Zusatzrentenversicherung gab es die Erwerbsminderungsrente noch nicht, da gab es nur die BU. Mit Einführung der Erwerbsminderungsrente hätte ja dann folglich eine Optimierung der Police erfolgen müssen, wenn ich es richtig sehe denn genau für solch einen Fall habe ich ja, wie viele andere Menschen auch, diese Zusatzversicherung abgeschlossen. Damals konnte man ja gar nicht den Unterschied zwischen BU und EWMR machen, weil es schlicht, die EWMR noch gar nicht gab... Verwirrend das Ganze...😕     

Liebe Grüße, FlyingDog

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Hallo FlyingDog,

Sie schreiben:

BU Zusatzversicherungsleistung abgelehnt, ist das richtig von der Begründung her?

Mein Zusatzversicherungsträger forderte eigene Gutachten an

Antwort:

Es ist ein ganz normaler und legitimer Vorgang, daß Ihre private BUV Gutachten anfordert! Die privaten BUV verfügen über ein ganzes Arsenal an Gutachtern, welche in der Regel zu Gunsten Ihres Auftraggebers tendieren!

Gegenbeweise müßen die Antragssteller in Ihrem eigenen Interesse in Ihrer eigenen Krankenakte vorhalten, sonst besteht kaum Aussicht auf Erfolg! Meist landen diese Verfahren dann vor dem zuständigen Landesgericht!

Die Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung (DRV) und der privaten Berufsunfähigkeitszusatzversicherung sind zwei grundverschiedene paar Stiefel und das Eine hat mit dem Anderen nichts gemeinsam!

Die gesetzliche Rentenversicherung unterliegt dem Sozial-Recht!

Die private BUV unterliegt dem Zivilrecht!

In der privaten BUV gilt das, was Sie mit der Versicherungsgesellschaft vereinbart haben, siehe hierzu Ihren Versicherungsschein und die dazugehörenden Versicherungsbedingungen!

In der Regel setzen die privaten BUV alle Hebel in Bewegung, um nicht leisten zu müßen!

Um gegen die BUV eine Erfolgsschance zu bekommen, ist eine glasklare, eigene Krankenakte und die Hinzuziehung eines sehr versierten und sehr kompetenten Fachanwaltes für Versicherungsrecht unverzichtbar!

google>>

erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

google>>

ra-buechner.de/fachbereiche/berufsunfaehigkeitsversicherung.html

Fazit:

Von Anfang an kein Schritt gegen die private BUV ohne versierten Fachanwalt, denn schon in der Anfangsphase können Fehler gemacht werden, welche später nur sehr schwer korrigierbar sind!

Die eigene Krankenakte laut dem Roten Faden aktualisieren und so optimieren, daß aus dem Inhalt der eigenen Krankenakte glasklar ersichtlich ist, daß die Leistungsfähigkeit im allgemein anerkannten und ausgeübten Beruf /auch Verweisungsberufe beachten, auf Dauer, auf unter 50 % abgesunken ist!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von FlyingDog
10.11.2015, 11:19

Herzlichen Dank für die kompetente Beratung...👍     

Ich werde die von Ihnen genannten Punkte entsprechend abarbeiten und mich mit meinem Fachanwalt, der auch das versicherungsrechtliche abdeckt, besprechen und so, versuchen, die Leistung die ich finanziell so nötig habe, zu erhalten.     

Ich habe mir meine Erkrankungen nicht ausgesucht und auf meiner Wunschliste standen sie auch nicht, habe gerade nochmal nachgeschaut 😁 

Ich habe über Jahre etliche Ausbildungen abgeschlossen, ich habe geschuftet wie ein Tier, tlw. 13, 14 Stunden, ohne ein Tag frei, von Montags bis Montags, kein Urlaub, nun braucht man selber Unterstützung und sei es nur eine Zusatzrentenleistung für die ich mein hart erarbeites Geld eingesetzt habe um dann Steine in den Weg gelegt zu bekommen, das stimmt frustrierend, traurig und ungerecht aber, ich bin nicht nachtragend...😊     

Nochmals herzlichen Dank und liebe Grüße, FlyingDog

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Kommentar von Dickie59
12.11.2015, 12:44

Die Beantragung einer Erwerbsminderungsrente bei der DRV ist was völlig anderes als das Beantragen einer BU-Versicherung.

Allein der Antrag für BU Leistungen erwartet medizinische Nachweise, also was völlig normales. Die werden geprüft.

Nur schlechte BU Versicherer, mit schlechten Bedingungswerk werden immer wieder Lücken suchen.

Ich halte nichts davon Mitarbeiter der Leistungsabteilung zu kriminalisieren.

Wenn mein Facharzt keine fundierten Ergebnisse  vorlegt, werden meine Chancen schlechter.

Beste Grüße

Dickie59

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Die gesetzliche und die private Rentenversicherung beruhen auf vollkommen unterschiedlichen Kriterien. Die Tatsache, dass du Erwerbsminderungsrente beziehst ist für die BU-Versicherung irrelevant.

Wenn du glaubst, einen Anspruch zu haben, bleibt dir nur der Klageweg.

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Wie "hubkon"  Ihnen dargelegt hat, dürfen Sie Sozialrecht mit Zivilrecht nicht verquicken.

Für den hier zu beurteilenden Fall gilt BGB, VVG  und natürlich der Versicherungsvertrag nebst Anlagen und der Schriftwechsel vor Vertragsabschluss.

Die Gutachten, die zur Erwerbminderungsrente führten, sind in der Auseinandersetzung mit dem Versicherer als Parteigutachten zu sehen. Sie können keine Rechtswirksamkeit entfalten. Das dürfte sich auch aus den Vertragsunterlagen ergeben.

Am besten wäre, Sie beauftragen einen Fachanwalt für Versicherungsrecht, der auch noch im Medizinrecht firm ist. Ich empfehle Ihnen diese Seite:

http://www.fachanwaltsuche.de/

Ich hoffe, Sie haben eine Rechtsschutzversicherung, die eintrittspflichtig ist.

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Hallo,

ich teile viel Aussagen von hubkon überhaupt nicht, da sie schlichtweg falsch sind.

Du bist in der Beweispflicht, deine Berufsunfähigkeit (mindestens 50%) zu beweisen.

Das kann du durch eigene fachärztliche Gutachten mit dem Antrag belegen oder benutzt die Gutachten der DRV. Hier bitte die medizinischen Gutachten und den Rentenbescheid beifügen.

Da das Erlangen einer Erwerbsminderungsrente bei der DRV wesentlich eine schlimmere Einschränkung der Erwerbsminderung verlangt, ist davon auszugehen, das jeder gute privater BU Versicherer erkennen muss, das eine 50% BU vorliegt.(siehe Hinweis Kevin)

Wenn du diesen Weg beschrieben hast und dennoch abgelehnt wird, gehe bitte zum Fachanwalt für Versicherungsrecht, mit allen Unterlagen.Das kann Kosten verursachen.

Sicherlich werden die Versicherer mit Ihrer Leistungsabteilungen (eigenen Gutachtern)  deine Unterlagen prüfen und versuchen jeden Grad der BU zu verringern, aber ehrlich die Einschränkung der DRV ist höher.

Also du hast Anspruch (rückwirkend bis 36 Monate) auf diesen Zustand auf Leistungen aus deiner BUZ bis zu dem vertraglich vereinbarten Ende.

Das kann Beitragsbefreiung  und eine monatliche Rente sein.

Der Weg über die Ombudsmänner ist langwierig.

Die Leistungsquoten bei beantragten BU Leistungen bei den deutschen Versicherern sind wesentlich höher, als hubkon zu denken mag, Fakt ist, das ca 30% der Antragsteller auf Unterlagenanforderungen nicht mehr reagieren. Eine fachliche Begleitung bei der Beantragung ist immer sinnvoll, meine Quote beträgt 100%!.

Beste Grüße

Dickie59

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Schlimm schlimm das man sich immer alles mit Hilfe eines Anwaltes erkämpfen muss. Mein Mann hatte vor 2,5 Jahren einen Arbeitsunfall und nach 9 Monaten Kampf hat die BU Versicherung endlich rückwirkend gezahlt. Allerdings hat Ihnen gereicht, dass Ärzte die Berufsunfähigkeit bestätigt hatten. Gutachten dazu liegen erst jetzt nach 2,5 Jahren vor.

Was ich vor allem nicht verstehe bei dir, berufsunfähig wird man doch vor Erwerbsunfähigkeit. Und das bist du ja mittlerweile und jeder weiß das die DRV selten die Rente ohne Klage rausrückt. Daher verstehe ich auch nicht, warum deine Versicherung nicht in Leistung geht. Ich wäre damit sofort beim Anwalt.
Viel viel Glück und Durchhaltevermögen

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Hallo FlyingDog,

die Grundlagen einer privaten BU-Versicherung unterscheiden sich von denen der Deutschen Rentenversicherung.

Die gesetzliche Rentenversicherung prüft und reguliert etwaige Ansprüche nach den Grundsätzen des SGB (Sozialgesetzbuch). Die privaten Versicherungsgesellschaften richten sich bei ihrer Prüfung nach des Vorschriften des VVG (Versicherungsvertragsgesetz) und den zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen. Deshalb sind auch unterschiedliche Entscheidungen beider Stellen möglich.

Da die Fragestellung einer Begutachtung individuell auf die Anspruchsvoraussetzungen (Versicherungsbedingungen vs. Sozialgesetzbuch) abzielt, ist das jeweilige Ergebnis auch unterschiedlich zu interpretieren. Daher ist es grundsätzlich denkbar, dass ein Begutachtungsergebnis für einen anderen Versicherer nicht zu verwerten ist und dieser ein eigenes Gutachten in Auftrag gibt, welches seinen Prüfungsgrundlagen entspricht.

Bei Unstimmigkeiten können Sie sich an den Ombudsmann der Versicherungswirtschaft wenden. Dieser wird Ihr Anliegen kostenfrei prüfen und ggf. einen Lösungsvorschlag unterbreiten.

Viele Grüße

Bernhard Gabriel, CosmosDirekt

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Richte dich auf einen langen Kampf mit deiner Versicherung ein.

Natürlich hat die Versicherung das Recht eigene Gutachten einzufordern... steht sicher auch so in den Versicherungsbedingungen.

ABER... eine Erwerbsunfähigkeitsrente von der Rentenversicherung bekommt man ja eben auch nicht so einfach hinterher geworfen...  Erwerbsunfähig und Berufsunfähig sind sind ja sowieso 2 Paar Schuhe. Berufsunfähig wird man wesentlich schneller als Erwerbsunfähig.

Ich rate dir das Gutachten der Versicherung anzunehmen (Mitwirkungspflicht) und dann schauen was dabei rauskommt. Gleichzeitig solltest du dich schonmal umhören nach einem Anwalt für Sozialrecht und schauen ob du eine Rechtschutzversicherung hast.

Darf man fragen um welche Versicherung es sich handelt ? Ist ja für andere auch immer interessant wer da so rumzickt wenn es um solche Taktiken geht.

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Kommentar von FlyingDog
10.11.2015, 09:50

Danke für deine Antwort, es geht um die R+V.     

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Das kann dir nur ein Anwalt beantworten, da allein die Beschreibung nicht ausreicht, sondern man alle Unterlagen sehen muss.

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Kommentar von FlyingDog
10.11.2015, 09:38

Danke für deine Antwort.      

Hier geht es nicht direkt um den rechtlichen Anspruch den ich einfordere sondern darum, ob die Erwerbsminderung tatsächlich nicht in der Versicherungswirtschaft vorgesehen ist sondern nur die BU und dies als Begründung zur Ablehnung angegeben werden kann/darf.      

Liebe Grüße, FlyingDog 

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