Brustverkleinerung mit Kostenübernahme der Krankenkasse?

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14 Antworten

Diese Frage würde ich mal mit meinem Hausarzt besprechen, der dich dann auch eventuell zu einem Neurologen oder Psychotherapeuten schickt, um festzustellen ob für dich wirklich eine starke psychische Belastung vorliegt.

Das sind wichtige Gründe, die die Entscheidung einer Krankenkasse beeinflussen.

Denn wenn es dir einfach nur nicht gefällt, dann wird niemand die Kosten übernehmen.

Wenn es aber zu einer nachvollziehbaren psychischen Belastung für dich führt, sieht die Sache schon ganz anders aus. Zudem werden die Rückenprobleme mit Sicherheit auch ihren Teil dazu beitragen.

Also ab zum Arzt.


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Hallo Maiki90,

eine Krankenversicherung zahlt immer dann, wenn es sich um eine medizinische Notwendigkeit handelt.

Dies können wir auf Grund deiner Schilderung aber nicht beurteilen, da wir keine Ärzte sind.

Also musst du dich schon an anderer Stelle informieren. z.B. bei deinem behandelnden Arzt, bzw. bei der Krankenkasse.

Physisch: Ich habe aus unbekannter Ursache einen Bandscheibenvorfall und drei Bandscheibenvorwölbungen in der Lendenwirbelsäule (laut MRT). Unterhalb des Nackens habe ich so eine Art Buckel. Ich weiß nicht, ob das durch das Gewicht der Oberweite kommt oder durch etwas anderes.

Könnte es vielleicht auch sein, dass du eine Skoliose hast, denn deine Beschreibung könnte hier zutreffen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Skoliose

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@ maiki90

Psychische Probleme, die das mit sich bringt................

So einfach wird keine Kasse einfach einer Brustverkleinerung zustimmen, dazu brauchst du mehrere Ärzte, die dir bestätigen, dass du psychische und körperliche Probleme durch deine Oberweite bekommst.

Ja es gibt immer ein Risiko wie bei jeder Operation.

Diese Atteste werden dann durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse geprüft und dann entschieden ob ja oder nein.

Ich will dir jetzt nicht zu nahe treten, aber nach deiner Beschreibung hängt das eher mit der psychischen Einstellung zu deinem Körper und andere Dinge zusammen. Vielleicht solltest du dich doch mal mit einem Psychologen unterhalten.

Wenn du deinen Körper hasst, dann steht die Frage im Raum, ob deine Einstellung dann nach einer Brustverkleinerung total anders wäre. Außerdem solltest du Mama werden, dann wird deine Brust auch etwas größer werden durch die Schwangerschaft.

Es gibt auch BHs (Minimizer) die optisch gesehen den Busen etwas anders aussehen lassen unter der Kleidung.

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Bei dir sind die Voraussetzungen gegeben, dass eine Brustverkleinerung bezahlt wird.

Die Kriterien sind Normalgewicht, was du mit 75cm Unterbrustweite hast. Dann muss man pro Brust mindestens 500g weg nehmen können um auf Körbschengrösse B oder C zu kommen.  Auch das ist bei BH Grösse von 75F gegeben.

Weiter darf sich das Gewicht 2 Jahre lang nicht verändern und man darf in dieser Zeit nicht schwanger werden, das würde ein schlimmes Resultat der Op hinterlassen.

Stillen ist nach so einer Op kein Problem.

So heftig ist diese Op nicht, man kann nach 3 Tagen wieder zur Arbeit gehen, wenn man keine schwere körperliche Arbeit verrichten muss.

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Dass du Probleme mit der Weiblichkeit hast, dürfte für die Krankenkasse zur Kostenübernahme wenig relevant sein.

Wenn dir aber ein Orthopäde bescheinigt, dass die Oberweite Wirbelsäulenprobleme verursacht, dürfte das zur Kostenübernahme ausreichend sein. Und die ärztliche Bestätigung wirst du sicher bekommen.

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Bezüglich der Nerven und des Stillens enthalte ich mich mangels Wissens bzw. Erfahrung.

Mir ist aber bekannt, dass notwendige Brustverkleinerungen bei körperlichen Beschwerden von der Krankenkasse übernommen werden können. Natürlich brauchst du dazu die Empfehlung vom behandelnden Opthopäden.

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Hallo

lasse dir vom Orthopäden und ggf. Psychiater / Psychologen deine Beschwerden attestieren.

Oft kommt es auf den Sachbearbeiter der KK an, ob solche OPs genehmigt werden. Bei mir wurde abgelehnt.

Mittlerweile aber 2 x operiert und deutlichst verkleinert (wegen Brustkrebs). Würde es jederzeit wieder machen.

Die Schmerzen sind aushaltbar und können durch geeignete Medikamente beherrscht werden.

Nervernschmerzen- und schäden sind möglich, auch die Brustwarze, die ja abgeschnitten wird und anschließend versetzt wird, kann die Empfindlichkeit verlieren. Aber das sind kann so sein und nicht wird so sein.

Die Stillfähigkeit wird dadurch normalerweise nicht beeinträchtigt.

Alles Gute und viel Glück beim Antrag (notfalls eben Widerspruch einlegen und auf Langzeitschäden hinweisen, die viel mehr Geld kosten als die OP).

LG

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Tag,

bei einer Freundin, die im Prinzip die gleichen Probleme hatte wie du (aber kein Bandscheibenvorfall) lief es so ab:

Sie war in einem Brustzentrum und hat sich erkundigt. Der Arzt hat sie aufgeklärt und irgendwann kam sie zu mir und meinte, dass sie ein Schreiben für die Krankenkasse fertig machen soll. Das Schreiben sollte die Begründung beinhalten. Ich weiß das noch, weil ich ihr bei dem Schreiben geholfen habe, um es so dramatisch wie möglich zu beschreiben. Als ob das Problem an sich nicht schon dramatisch genug wäre.

Jedenfalls hat die Krankenkasse zugestimmt und sie hat die OP gemacht. Ich weiß auch, dass sie trotzdem stillen kann. Wie und warum, kann ich dir nicht sagen.

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da du über 18 bist würde die krankenkasse bei einem eingriff unterstützen aber ich weiß nicht ob voll oder nur teilweise und ein arzt müsste denen bestätigen das du durch die großen brüste zb unter rückenschmerzen leidest 

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Ja die gibt s, schildere dein Problem einem Psychiater oder Psychiaterin. Und lass dir auch von einem Orthopäden bestätigen, dass deine Brustgröße dir körperliche Beschwerden bereitet, dann zahlt diese OP die Kasse vollständig.

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Frag doch mal deine Krankenkasse, welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst.

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Du kannst nur bei der BARMER anfragen.

Bis dahin zieh Kleidung an, die von Deiner Oberweite ablenken.

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Kommentar von GoodFella2306
03.02.2017, 10:49

Wie soll man bitte von einem F-Cup ablenken?

Mit Clownsschuhen? :D:D:D

Sorry aber der musste sein ;-)

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Hallo,
mein Tipp: Geh zu deinem Frauenarzt, schildere dein Anliegen und lass dir eine Überweisung in ein Brustzentrum ausstellen.

Dort wird dann alles mit dir besprochen, das Brustzentrum stellt dann den Antrag bei deiner Krankenkasse.

Ich wünsche dir viel Glück!

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Geh doch mal zur Krankenkasse. Wie sollen wir das beurteilen können?
Lass dich da beraten und dann wirst du ja sehen, wie weit du kommst

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