Brustkrebs Chemotherapie tödlich?

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8 Antworten

Eine Krebsdiagnose ist immer eine grosse Belastung - für den Betroffenen wie auch die Angehörigen - mit Angst, Wut, Tränen und vielen Emotionen.

Brustkrebs hat sehr gute Heilungschancen - da er meist frühzeitig erkannt wird - sei also zuversichtlich :)

Mit der Operation wurde zuerst der Tumor entfernt (das ist schon mal eine sehr gute Ausgangslage) - mit der Chemtherapie werden auch allenfalls verbleibende Krebszellen getötet - teils wird danach die operierte Brust auch noch bestrahlt. Das alles dient dazu, dass das Rückfall-Risiko gesenkt wird und entsprechend alt zu werden.

Euch beiden viel Kraft und Energie in dieser schwierigen Zeit - sei einfach für Deine Tante da - wie schon andere schrieben hilf ihr. Frag sie auch was Du wissen möchtest - denn die Angst im am grössten vor dem Unbekannten. Sie wird Dir dann schon sagen, wenn sie nicht antworten - oder ihre Ruhe möchte.

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Brustkrebs ist eine sehr häufige Krebsart (die häufigste bei Frauen), und auf diesem Gebiet wird sehr viel geforscht. Die Therapien sind heute viel besser als vor 20 Jahren, und deine Tante hat hoffentlich gute Chancen, wieder gesund zu werden.

Wie gut ihre Chancen genau sind, hängt von der Art des Tumors ab und wie weit er fortgeschritten war, als man ihn entdeckt hat.

Wenn du gute und wissenschaftlich richtige Informationen suchst, kenne ich keine bessere Seite als diese: https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/

Die Nachbehandlung mit Chemotherapie ist Standard, das macht man immer, um die Heilungschancen zu verbessern.

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Kommentar von SvenRohark
24.01.2017, 09:12

Wenn du gute und wissenschaftlich richtige Informationen suchst, kenne ich keine bessere Seite als diese: https://www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/brustkrebs/

dieser Informationsdienst ist eigentlich äußerst kritisch zu sehen, da hier anscheinend Meinungen von der Food and Drug Administration (FDA) übernommen werden ohne diese zu prüfen. Für derartige Behauptungen das man dort wissenschaftlich richtige Informationen finden soll, müssen Sie das mit Quellen belegen. 

Derzeit müssen wir davon ausgehen, dass durch diese Beratung eine Verkürzung der Lebenszeit bei Krebskranken Eintritt. Ich habe dazu einen Text geschrieben. Es ist zu lang um ihn hier hineinzuversetzen. Schreiben Sie mich an und ich schicke Ihnen diesen per Mail zu svenrohark@yahoo.de

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Hallo

Ich lebe schon 14 Jahre mit Krebs, seit 4 Jahren auch mit Bruskrebs. Ich habe auch Operation und Chemo bekommen und lebe noch, wie so viele andere Frauen auch.

Krebs ist aber unberechenbar, eine Voraussage zu treffen ist da schwierig. Deine Tante hat bestimmt geweint, weil sie Angst vor der Therapie und den Folgen hat (Haarausfall, Übelkeit). Sie bekommt aber von der Krankenkasse eine Perücke bezahlt, die ÜBelkeit hält sich in Grenzen. Es gibt gute Medikamente dafür.

Es gibt für Krebs schon recht gute Therapien, nicht jeder muss deswegen sterben. Sei für deine Tante da, wenn sie mag unternehme was mit ihr, rede mit ihr. Vielleicht magst du ja mal mit zur Chemo und ihr die Zeit vertreiben, ist nämlich ganz schön langweilig. Du kannst sie evtl. auch im Haushalt unterstützen. Chemo macht müde.

Alles Gute

LG

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Die Diagnose ist erstmal ein Schock und belastet die gesamte Familie.

Die Chemo ist an sich i.d.R. nicht tödlich, hat aber viele Nebenwirkungen.

Die Frage ist eher, welches Ziel hat die Behandlung (kurativ oder pallitativ)

Wie die Prognose aussieht weiss eventuell Deine Tante.

Wir haben auch einen Brustkrebsfall in der Familie. Er ist vor vielen Jahren erstmals aufgetaucht und nun sind leider wahrschienlich Metastasen oder weitere Tumore gefunden worden. Das wird gerade untersucht. 

Deine Tante braucht nun viel Unterstützung von der Familie und ich wünsche Euch viel Glück.

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Hallo lieber Thomas,

Bei der Behandlung von Brustkrebs gibt's verschiedene Kriterien und Behandlungsstandarts. Nur weil sie nun eine Chemotherapie bekommt, heißt das nicht, dass es generell "schlimm" oder "schwer heilbar" ist. Entweder ist der Tumor größer als 2 cm oder es sind Lymphknoten befallen.

Beides ist aber kein Todesurteil und kann wirklich gut behandelt und geheilt werden. Brustkrebs ist ein sehr häufiger Krebs bei Frauen und daher sehr gut erforscht!

Ich hatte mit 36 Brustkrebs - mit OP, Chemo und Bestrahlung. Heute bin ich 42 und wirklich quitschlebendig!

Die Diagnose ist ein Schock. Genauso wenn man erfährt, dass man Chemo braucht bzw. bekommt. Nungut, nicht wirklich angenehm oder einfach - aber! Es hilft und heilt. Es gibt KEINE Alternative.

Die Chemotherapie hat natürlich so ihre Tücken und Nebenwirkungen. Sie bringt einen aber nicht um oder ist gar tödlich. Sie zerstört die evtl. nach der OP noch vorhandenen Krebszellen und sorgt dafür, das im Kreislauf (Lymph- oder Blutbahn) alle bösartigen Zellen zerstört werden.

Genauso bei der Bestrahlung, die ihr dann noch bevorsteht. Die wirkt aber nicht auf den ganzen Körper sondern es wird nur die Brust bzw. die Achsel (sofern Lymphknoten befallen sind) bestrahlt.

Deiner Tante gehen die Haare aus. Aus einem einfachen Grund. Die Chemotherapie zerstört alle Zellen, die sich schnell teilen. Dass sind Krebszellen die sehr schnell wachsen und eben auch die Haarwurzeln, die ständig wachsen. Ggf. auch Finger- und Fußnägel, die sich verfärben.

Chemo macht müde und vergesslich. Also ganz normal, wenn man die Zeitung dreimal am Tag liest und sie immer wieder spannend ist ;-) oder wenn der Mittagsschlaf "mal eben" 4 Stunden dauert...

Einen wirklich guten Tipp hab ich für Deine Tante: Sie soll sich einen Port legen lassen (Keine große Aktion - ist ein Extrazugang für die Chemo und wird unter örtlicher Betäubung eingesetzt). Warum? Die ersten 3 Chemo´s habe ich über die normalen Venen bekommen. Dann waren sie kaputt und es ging nix mehr. Das kann man sich wirklich ersparen und so ein Port ist wirklich eine tolle Sache weil hierüber auch die ganzen Blutabnahmen gemacht werden können.

Wenn sie Nebenwirkungen von der Chemo bekommt (zB. Übelkeit) dann bekommt sie gute Mittel dagegen. Gegen eine Glatze hilft die verordnete und von der Krankenkasse bezahlte Perücke bzw. Mützen. Wenn die Psyche im Eimer ist und auch die Familie mal ein psychologischen Gespräch braucht, dann geht bitte zum Onkopsychologen.

Alles Liebe!

Alles wird Gut!

LG Kugel

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das kannst du googlen, um festzustellen, dass bei Brustkrebs Chancen geheilt zu werden, bestehen. Aber nur Chancen und ob alles gut geht, weiß man erst nach längerer Zeit. Verunsicher bitte deine Tante nicht, alles was sie braucht, sind optimistische Leute um sie herum, viel Besuch und viel Ablenkung, wenn sie das denn auch wünscht.


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der Krebs kann tödlich enden, die Chemo überleben die meissten

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Kommentar von ichthomas111
23.01.2017, 18:22

Sie haben aber keine lebensfrist oder sie leben genau so lange wie wr oder?

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Wir können nicht Glaskugel lesen. Lass dich nicht runter ziehen. Möglicherweise schlägt die Chemo an und sie wird geheilt

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