Brust-op von der Krankenkasse bezahlt bekommen?

9 Antworten

Also die KK wird sicher nicht die OP einer gesunden (wenn auch nicht mehr so wie vor den Schwangerschaften aussehenden) Brust bezahlen. Das ist auch überhaupt nicht sinnvoll. Dein Selbstbewusstsein ist der Grund dafür, dass du nicht mehr in deinem Körper wohlfühlst. Du hast 2 Kinder geboren, sei doch darauf mal stolz. Glaube auch nicht, dass dein Freund auf dich jetzt herab sieht, nur weil deien Brust nicht mehr so ist, wie früher. Er ist bestimmt auch nicht mehr so knackig wie früher. Mädel komm mal runter von deinem Wahn. Sport zu treiben ist nicht die schlechteste Idee.

was Du so schreibst würde ich mal zum Psychologen gehen, und den zahlt dann auch die Kasse...

Abgesehen davon, dass die KK keine Lifstyle-OPs übernimmt, überleg Dir bitte folgendes: Dein Busen kann wieder in Form gebracht werden durch eine Bruststraffung, die durch großzügige OP-Schnitte geschieht, die später in jedem Fall als Narben sichtbar bleiben. Wenn Dir Narben lieber sind als eine unperfekte Busenform (hat die überhaupt irgend eine Frau?) dann mal los:

Geschnitten wird rings um die Brustwarze, die dadurch ihre Empfindsamkeit verlieren kann- auch ein Risiko, was Dir das Ganze wert sein muss. Die Brustwarze wird später wieder schön mittig eingenäht. Es werden zwei Schnitte von der Brustwarze zur Brustunterfalte gemacht und zwar in Form eines Dreiecks, das Gewebe rechts und links davon kann zur Straffung zusammengezogen werden und überschüssige Haut wird entfernt. Das ist dann auch die große in jedem Fall sichtbare vertikale Narbe, dier sich auch unschön verziehen und kräuseln kann.

Und dann wird entlang der Brustunterfalte geschnitten, um die Brustform weiter zu modelieren. Die spätere Narbe dieses Schnittes ist zwar später gut in der Brustunterfalte versteckbar, kann aber unter Umständen Beschwerden machen, da ja da der BH dran reibt. Diese Narbe kann sich dadurch entzünden und unangenehm jucken.

Die durch tiefe OP-Schnitte verursachten Narben können immer sogenannte Keloide bilden, das sind wulstige Wucherungen, die auch nicht sehr schön aussehen.

Eine Bruststraffung ist eine kompliziertere OP als eine Brustvergrößerung. Wie jede OP unter Vollnarkose bedeutet eine Bruststraffung ein Risiko, für das Du unterschreiben wirst. Die Kosten liegen bei einem seriösen und gutem Chirurgen etwa bei 8000 bis 10.000 Euro. Dass das die Kasse nicht übernimmt, liegt wohl auf der Hand, wo es genügend andere teure Leistungsausgaben für tatsächlich kranke Versicherte gibt.

Ein guter BH kann Dir auch eine schöne Brust unter engen sexy Klamotten modellieren und ist preiswerter.

Tubuläre Brust - Krankenkasse?!

Hallo Leute! :-) Ich bin inzwischen fast 20 und leide seit einigen Jahren unter meiner tubulären Brust. Anfangst dachte ich, sie sei einfach unfassbar hässlich, bis ich irgendwann etwas von der tubulären Brustdefomität mitbekommen habe. Ich bin auch gleich zum Arzt und habe mir diese bestätigen lassen, dieser meinte zu mir, es sei möglich, das Ganze über die Krankenkasse abzuwickeln, da es sich um eine erbliche Defomität handele und nicht um eine erworbene. Gut. Also habe ich direkt einmal bei der Krankenkasse angerufen, was sie denn bräuchten. Sie meinte zu mir, sie bräuchten ein ärztliches Gutachten, Bilder und einen Kostenvoranschlag. Da sie Krankenkasse einen Kostenvoranschlag wollte, bin ich natürlich direkt zu einem plastischen Chirurgen gegangen, der mir das alles auch genau so fertig gemacht hat - ein Gutachten über die tubuläre Brustdeformität, dass ich den Wunsch auf Kostenübernahme habe und den Kostenvoranschlag. Da ich eine "relativ" weit fortgeschrittene Brustdeformität habe, bräuchte ich Implantate UND eine Bruststraffung... daher ist der Kostenvoranschlag relativ hoch ausgefallen, rund 7.800,-€ Zu dem Ganzen habe ich noch eine persönliche Stellungnahme beigelegt, warum ich mir diese OP so dringend wünsche. Das Ganze habe ich abgeschickt und schon fast eine Woche später kam eine Absage zurück, es würde sich lediglich um einen ästhetischen Eingriff handeln und dafür wären sie nicht zuständig. Nun die Frage: Wie soll ich weiter vorgehen, um die OP durchzubekommen? Ich wünsche sie mir echt dringend und könnte sie aus eigener Tasche niemals bezahlen! :/ Was muss ich als nächstes tun, wen muss ich ansprechen, was soll ich schreiben? Habe ich überhaupt eine Chance, das durchzubekommen?

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