Inwiefern haben Brückentiere für die Revolution eine große Bedeutung?

3 Antworten

Sie haben keine besondere Bedeutung für die Evolution, sondern für die Wissenschaft, belegen sie doch Zwischenschritte in der Entwicklung von Arten, über die man ohne Brückentiere spekulieren müsste.

hmm joa hat mir schon etwas geholfen ,trotzdem thx 2u :)

0

Der Begriff "Brückentiere" wurden erfunden, um die Evolution (nicht Revolution) gemäß den Anahmen Darwins zu erklären.

Man sollte aber vorsichtig sein, denn die Definition, was ein Brückentier ist und was nicht, ist abhängig vom jeweiligen Stand der Wissenschaft. Der Homo erectus (früher Pithecanthropus genannt) galt z. B. lange als Brückenwesen zwischen Affe und Mensch, bis man Reste des Homo habilis und Homo ergaster fand.

Ähnlich ist es mit der früheren Reihe Pithecanthropus - Neandertaler - moderner Mensch. Heute gibt es erhebliche Zweifel, ob der Neandertaler ein Vorfahr des Jetztmenschen oder ein Seitenzweig der Entwicklung ist. Für Letzteres spricht, dass - wenn die Out-of-Africa-Theorie stimmt - sich dort der moderne Mensch ohne den Umweg Neandertaler entwickelt hat, denn in Afrika sind bislang keine Funde von Neandertalern gemacht worden.

Bei den Funden sind Brückentiere eher die Ausnahme und fehlen oft völlig (z. B. sind m. W. bei Fledermäusen keine Vorfahren oder Übergngsformen bekannt).

Wenn man in Wikipedia die "Stammbäume" von Tiergattungen betrachtet, sieht man gerade an den Übergangsstellen, die der Stammbaumtheorie geschuldet sind, meist Fragezeichen, d. h. die missing links sind wirklich missing, also nicht nachgewiesen, sondern am Schreibtisch erdacht: Ernst Haeckel hatte z. B. eine recht klare Vorstellung über das missing link zwischen Affe und Mensch, bevor der erste homo-erectus-Rest gefunden wurde.

Vielleicht bekommen eines Tages doch (auch) die Anhänger der Katastrophentheorie recht, die - beginnend mit Cuvier - davon ausgehen, dass Katastrophen die Hauptursache für das Entstehen neuer Arten auf Grund schnell und gravierend geänderter Lebensbedingungen sind und sprunghaft erfolgen.

Insgesamt stehen alle Entwicklungsforscher noch vor ungelösten Fragen:

Den Darwinisten fehlen die meisten missing links.

Die Katastrphisten können nicht genau sagen, welche Arten von Katastrophen zu Entwicklungssprüngen führen und welche nicht.

Die Kreationisten können die Herkunft und Natur des Schöpfers nicht erklären.

Die Anti-Kreationisten können nicht erklären oder nachweisen, wie aus bloßer organischer Materie Organismen mit Stoffwechsel und Fortpflanzung wurden. Deshalb erfanden sie die "Selbstorganisation der Materie", die hinsichtlich ihrer Ursachen und ihres Verlaufs nicht weniger nebulös ist als die Vorstellung eines Schöpfers.

Es gibt also noch viel zu tun.

0

Brückentiere lassen sich aufgrund ihres Quaderartigen Morphismus und ihres leichten Gewichts wunderbar zum Bau von flexiblen Barrikaden verwenden. Experten sind sich mehr oder weniger einig, dass es ohne Brückentiere nicht zum großen Erfolg von Revolutionären gegenüber gewaltbereiten Unterdrückungsregimen gekommen wär und viele Menschenleben diesen ausssergewöhnlichen Tieren zu verdanken sind.

Auf Kuba steht die Brücke der Freiheit als Denkmal der mittlerweile vom Aussterben bedrohten Tierart. Letzte Überlebende finden sich in Nordafrika, über verstreute Sichtungen in Tibet, China, Syrien und evtl Griechenland wurde berichtet.

Brückentiere sind für das Verständnis der sogenannten Makroevolution von großer Bedeutung.

Normalerweise erklärt man sich Evolution durch kleine Veränderungen (Anpassungen), die über viele Generationen hinweg z. B. ganz neue Arten hervorbringen. Das wird weitestgehend akzeptiert.

Ein Problem ergibt sich jedoch bei der Makroevolution: Wie konnte auf diese Schritt-für-Schritt-Weise ganz Neues entstehen? Wie konnte z. B. aus den Reptilien die Vögel entstehen? Wie aus Fischen Tiere, die an Land lebten? Wie die Säugetiere?

Dafür sind Brückentiere wie z. B. der Archaeopteryx wichtig, machen sie doch deutlich, dass auch die großen Sprünge in Zwischenschritten (via Brückentiere) erfolgten. Ansonsten würde es nur heißen: "Die Evolutionstheorie kann die großen Evolutionssprünge nicht erklären. Bei denen muss es sich um Gottes Schöpfung handeln."

Was möchtest Du wissen?