Bruder bestellt unaufhaltbar, Essattacken, klaut Geld, was tun?

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2 Antworten

Hallo, ich Rate euch gewisse Dinge solltet ihr zusammen beantworten .Klären warum hat er die Schule abgebrochen? bist du besser als er? Bekommst du viel Lob ,er nicht? Wie ist dein Essverhalten kannst du alles Essen und nimmst nicht zu und er nimmt trotz Zurückhaltung schnell zu. Warum war er in der Vergangenheit oft alleine, warst du auch alleine. Hat man sich um dich mehr gekümmert. Frag ihn wie er sein Leben im Vergleich zu deinem sieht. Die Eltern sagen oft wir haben alle gleich gehalten keiner wurde bevorzugt. Das ist ein Trugschluss denn Kinder sehen das immer anders als die Eltern. Das Beginnt mit Kleinigkeiten wie : das hast du aber gut gemacht und ohne es zu merken hat man bei dem anderen Kind gesagt kannst du nicht aufpassen man macht das im Unterbewusstsein ohne Nachzudenken als Erwachsener. Kinder addieren diese Negativbewertung zu vielen Schneebällen die dann irgendwann zu einer Lawine werden die kaum zu stoppen ist. Die Dinge die er Tut rücken ihn in den Gesprächsmittelpunkt, wenn auch Negativ .Positiv war er in der Vergangenheit kaum im Mittelpunkt also versucht er es andersrum. Hat er in der Vergangenheit mit dem Medikament Ritalin zu tun gehabt?  Sein Selbstwert ist bei absolut 0 da seine Hemmschwelle für sein Handeln sehr niedrig ist. Was bedeutet FÖJ.

Mein Vorschlag: zusammen einen erfahrenen Familientherapeuten aufsuchen und nicht wieder abschieben in eine Klinik. Die Termine solltet ihr immer gemeinsam vereinbaren und auch entsprechend war nehmen. Keinerlei Negativbewertungen mehr vornehmen. Nicht nur über Zusammengehörigkeit reden sondern es euch gegenseitig täglich zeigen und darüber reden. Das wird nicht Leicht und es wird Rückschläge geben aber genau daran kann man wachsen.

Ansonsten viel Glück euch allen 

Das ist sehr schwierig, zumal ihr schon so viel versucht habt. Redet ihr denn offen mit ihm darüber? Wo liegt der Ursprung in seinem Verhalten? Wenn er selbst Geld verdienen würde, würde ich sagen das deine Eltern ihn vor die Wahl stellen sollten. Entweder er hört auf, oder er muss ausziehen. Ich denke nicht, das ihr es ohne Klinik oder einen Psychologen bessern könnt. War er denn auch immer bereit dazu zum Psychologen zu gehen? Die Bereitschaft ist ja schon wichtig, das er sich dem Problem bewusst ist und auch gerne etwas ändern möchte. 

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