Bruch mit der Herkunftsfamilie

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Hallo, Versprechen hin oder her: es geht nicht an, dass Du Dich und Deine Familie quälen lässt. Ich habe mal meiner Mutter versprochen, sie nicht in ein Heim abzuschieben. Als sie nicht mehr so richtig konnte, bot ich ihr an, zu mir zu ziehen (500 km weiter weg). Nein, das wollte sie nicht - ich könnte ja zu ihr (aber mein Hund nicht). Also blieb jeder, wo er war, bis sie dann ins Krankenhaus musste (Trombose) und die Klinik meinte, sie könne doch nicht allein wieder nach Hause (sie war fast 90 und schon leicht desorientiert). Sie wurde auf ärztliche Anordnung in ein Pflegeheim gebracht (das habe ich aussuchen dürfen). Danach wurde vom Pflegeheim die Betreuung beantragt und - nachdem ich mich bereit erklärt hatte, die "Geschäfte" meiner Mutter zu übernehmen, wurde ich amtlich als Betreuer eingesetzt - bis zu ihrem Tod. Sie starb 2 Tage vor ihrem 91. Geburtstag). Insofern habe ich mein Versprechen halten können, sie nicht in ein Heim abzuschieben. So wie Dein Vater sich verhält, ist es keiner Familie zumutbar, es zu ertragen, und wenn Deine Mutter Dich nur ein wenig gern gehabt hat, würde sie es Dir nicht verübeln, wenn Du jetzt die Vetrantwortung mal abgibst. Jetzt wären Deine Geschwister mal dran - findest Du nicht? Falls Du mit Deiner Familie im Haus des Vaters lebst, müsst Ihr Euch natürlich eine neue Bleibe suchen. Wenn der Vater Betreuung braucht, muss das beantragt werden (machen Ärzte auch), und je nach der festgestellten Pflegestufe gibt es dann auch Pflegegeld. Man kann auch "Essen auf Rädern" abonnieren und einen medizinischen Pflegedienst ordern. Auf jeden Fall sollten die Geschwister mit ins Boot gehholt werden, denn sowas kostet! und ich weiss ja nicht, über welche finanzielle Reserven Dein Vater verfügt. Auf jeden Fall musst Du das alles nicht ertragen. Das Versprechen, das Du Deiner Mutter gegeben hast, gilt unter derart gemeinem Verhalten Deines Vaters mit Sicherheit nicht mehr! Ich fühlte mich auch nicht als Verräter, als mir von der Klinik mitgeteilt wurde, meine Mama könnte unmöglich zu sich nach Hause, wenn sie dort alleine wäre. Ich wollte dort nicht hin, denn meine Familie lebt hier! Du solltest auch an Deine Familie denken und Dich aus diesem Versprechen selber "entlassen". Gg

Das würde ich an Deiner Stelle tun.Denke an Dein eigenes Leben und das Deiner Familie,ich wäre schon längst abgehauen unter diesen Bedingungen.Du lebst nur einmal,verlasse die alle,Du hast eine eigene Familie.

Du suchst hilfreiche Literatur? Dann hättest du genauer beschreiben sollen wonach du genau suchst.

Wahrscheinlich würdest du Erklärungen suchen wieso dein Vater und einge Andere so und so sind. Aber genau das wäre das falsche, das nicht zielführende, denn nicht die Anderen leben "dein Leben" sondern du lebst dein Leben!

Ich glaube das was du suchen solltest geht in diese Richtung ---> http://de.wikipedia.org/wiki/Erlernte_Hilflosigkeit

Studiere oder ergründe mal, warum du so bist wie du bist und erst jetzt aufmuckst. Was deinen Vater betrifft interessiert nicht. Er ist er und du bist du. Bisher hast du zu viel für Andere gemacht, dich selbst und dein Umfeld sträflich vernachlässigt. Entweder wurdest du entsprechend unterstützt, oder du hast es so geschickt unbewusst eingerichtet, dass eh niemand eine Chance gehabt hätte dich aufzurütteln.

Das kam erst, als du es selbst gemerkt hast. Nun suchst du aber Begründungen für deine Flucht aus diesem -vielleicht selbst arrangierten- Schlamassel.

Lügen und Intrigen gab es nicht nur im familiären Umfeld. Du hast dir hier und da auch in die eigene Tasche gelogen. Meine ich derzeit.

Auf was du dich einlässt, wenn du den Kontakt abbrichst? Na auf dich und auf ein dir vielleicht noch völlig fremdes Territorium. Fraglich bleibt, ob du das wirklich willst. Es ist etwas ungewohntes, etwas anderes als das was vorher völlig normal für dich war.

Hast du Angehörige, die dich auf deinem neuen Weg begleiten können? Wenn ja, sprich mit ihnen darüber, damit sie informiert sind und wissen was sie wie zu tun und zu lassen haben, falls du ins strudeln kommen solltest.

Übrigens, mach dir keine Sorgen falls du wirklich ausbrechen möchtest. Du musst dich keinesfalls rechtfertigen! Du hast ein Anrecht auf ein von dir selbst bestimmtes Leben!

Das ist die realististischte und auch super ehrlichste Antwort, die ich gelesen habe, in Bezug auf mein Leben und wie ich aufgewachsen bin...zufällig habe ich das Buch "Erlernte Hilflosigkeit" von Seligmann während meines Studiums gelesen.... Ganz so schlimm ist es nicht und ich habe auch einen tollen Lebensgefährten, der alle meine Seiten und Macken kennt. Val

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