Brotlose Studiengänge oder Nische: Bachelor Baukulturerbe, Bachelor Freizeitwissenschaft, Bachelor Bildungswissenschaft, Bachelor Kulturwissenschaft?

2 Antworten

Kein Studiengang ist just for fun.

In allen Studiengängen muss man sich mit komplexen Themen auseinandersetzen, wissenschaftliche Texte bearbeiten, selber Ausarbeitungen, Dissertationen etc. schreiben. Zudem ist ein Studium als solches erstmal für nix ´ne Garantie:

Am Ende liegt es an dir, was du daraus machst.

Andrea Nahles ist abgebrochene Literaturwissenschaftsstudentin (Puh, langes Wort)

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Ja, in der Politik gibt es viele Quereinsteiger. ich finde solche Studiengänge rasend interessant, habe aber immer Bedenken, dass ich am Ende keinen Job finde...

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@MarijkeMarijke

Der Unterschied ist der, dass sie nicht für einen expliziten Job vorbereiten, zum Beispiel Anwalt oder Richter bei Jura, oder Arzt bei Medizin. Dafür hast du aber ein breiteres Feld an Möglichkeiten.

Du bist jung, hast noch Zeit, und notfalls kannst du ja auch wechseln. Lass dich aber beraten.

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@Rocker73

Ich war schon bei mehreren Beratungen und es brachte mich nicht weiter. Ich habe schon in viel Eigenarbeit meine Favoriten herausgefiltert und ich suche nach dem passenden. Ich weiß was ich will, aber ich glaube es ist nicht (ganz so einfach?) zu realisieren?! Mein Traum war schon immer Innenarchitektur und dies gepaart mit Aufträgen auf der ganzen Welt. Ich liebe Reisen, neues, Design, Sprachen, Gestalten und ich arbeite auch gerne wissenschaftlich, analysiere gerne, aber alles zu kombinieren funktioniert nicht. Die Entscheidung fällt schwer und mir fehlt eine Beratung/ ein Berater mit Weitblick :)

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Also ganz ehrlich:
Keiner der genannten Studiengänge klingt so, als ob es dafür viel Bedarf am Arbeitsmarkt geben würde und man damit sicher seinen Lebensunterhalt verdienen könnte.

Kommt halt immer drauf an, was die persönliche Zielsetzung ist fürs Studieren...
► Wer im Studium „nur“ seine Interessen vertiefen will, ok – warum nicht.
► Aber wenn das Ziel des Studiums ist, einen Beruf zu erreichen, in dem man relativ sicher einen Job finden wird und seinen Lebensunterhalt verdienen kann, dann sollte man sich besser was suchen, wo wirklich Bedarf am Arbeitsmarkt besteht.

5 Jahre studieren und dann anschließend seinen Lebensunterhalt als Taxifahrer oder Kellner verdienen zu müssen, das ist ja nicht gerade die tollste Perspektive, oder?

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Das Ziel besteht darin einen Beruf zu finden und würde wahrscheinlich anstatt einer dieser Studiengänge eine Ausbildung in ähnlichem Bereich sogar mehr bringen. Ich wünsche mir eine Kombi, aber brotlos soll es eben nicht sein :(

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