Bronchitis, medikation

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Hallo

ich bin Anästhesist und kein Lungenarzt, aber ich versuchs mal. Grundsätzlich denke ich, dass zunächst einmal eine Fortführung der inhalativen Therapie sinnvoll ist. Dabei scheint die Kombination von Salbutamol (ist ein reines bronchienerweiterndes Medikament) mit Foster (da ist ein die Bronchien erweiterndes antiallergisch wirksames Medikament und ein Kortison drin) sinnvoll ist. Dabei sollte Foster regelmäßig eingenommen werden, Salbutamol eventuell nur bei Bedarf.

Ein orales Kortison wird bei schwereren Lungenerkrankungen in der Tat gegeben, insbesondere bei Emphysem. Dummerweise könnten einige deiner beschriebenen Symptome durchaus dazu passen, besonders der Auswurf. DAbei handelt es sich um eine chronische Veränderung der Lunge mit Überblähung einzelner Areale (genauere Infos einfach mal googeln). Hier wird eine Langzeittherapie mit Kortison begonnen.

Ähm... ich soll es zwar eigentlich nicht sagen, aber bei dem von dir geschilderten Ausmaß der Lungenerkrankungen musst du bitte wenigstens versuchen, mit dem Rauchen aufzuhören... Bitte nicht ärgern, ich muss das sagen... Berufsethos... Frag doch mal deine Krankenkasse. Die zahlen in der Regel die Entwöhnungskurse, und bei dir wäre es mal so richtig wirklich sinnvoll...

danke für die antwort =) ja das mit dem rauchen weiß ich ja selber, ich habs zeitweise auch mal versucht und werds jetzt auch wieder versuchen. an die sache mit der krankenkasse hab ich auch gedacht, mal sehen wann ich mal was in die tat umsetze. ich mach eine ausbildung zur ergotherapeutin und habe deswegen schon einige vorkentnisse, jedoch weiß ich jetzt nicht ob ich eine chronische bronchitis mit einem emphysem vergleichen kann !?!? hab ich das falsch verstanden? so weit ich weiß ist ein lungenemphysem irreversibel. also hat der arzt mir das verschrieben weil ich eine chronische bronchitis hab, oder weil er verdacht auf ein lungenemphysem hat? und wenn, wieso macht er dann nicht weitere untersuchungen?

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@miabi90

Also, zunächst mal hast du eine chronische Bronchitis. Auf dem Boden kann sich aber ganz gut ein Emphysem entwickeln, das dann irreversibel wäre, das stimmt. Das klassische Symptom ist halt die sogenannte “maulvolle Expectoration “, also oft morgens auftretender sehr produktiver Husten mit oft stinkendem Sekret. Nun seh ich gerade, dass in deinem Nick eine 90 steht. Wenn das dein Geburtsjahr ist, wäre es eigentlich anne noch etwas früh für ein Emphysem. ..

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@DoktorNoth

ja das is mein geburtsjahr. aber diese symptome kommen doch auch bei chronischer bronchitis auf !?? oder?? also vor ca. 2 jahren war ich in einer hautklinik (leide unter neurodermitis) auch zum allergietest, dort wurde ein lungenfunktionstest durchgeführt und da war alles in ordnung. vor ca. 3 wochen habe ich angefangen zu joggen ( leicht bekleidet , vielleicht auch grundlage meiner bronchitis) habe nie viel sport gemacht. und obwohl ich seit 5-6 jahren rauche habe ich auf anhieb 5 km geschafft, natürlich war ich auser puste, aber atemnot ( wie ich etwas befürchtet hatte) trat nicht auf. also ist es eher unwarscheinlich das ich schon ein emphysem hab? aber wenn ich mein arzt bitten würde mich zu untersuchen oder zu einem lungenfacharzt zu überweisen, würd er doch denken ich bin bekloppt. ich bin meiner meinung nach sowieso leicht hopychondrisch veranlagt :p liegt an der berufswahl glaub ich. also was würdest du mir raten, auhören mit dem rauchen die med.therapie fortsetzen und warten was passiert? oder weitere diagnostiken zu starten?? du hilfst mir echt weiter =) danke

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@miabi90

und da fällt mir noch eine frage ein, wie lange dauert es denn bis eine chronische bronchitis zu einem lungenemphysem wird? hängt das dann auch vom alter ab oder nur von den ausgesezten schadstoffen?

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@miabi90

Ich würde folgendes vorschlagen: Mach erstmal mit der Kortison-Stoßtherapie des Hausarztes weiter und schleich das Zeug wieder aus wie geplant. Wenn es innerhalb sagen wir mal einer oder zwei Wochen hilft, ist es ja gut - wer heilt hat recht.

Dennoch sehe ich es als unproblematisch an, wenn du den Wunsch äußerst, deine chronische Geschichte mal einem Lungenfacharzt vorzustellen. Im Zweifel darfst du auch gern anbringen, dass du da so nen halbweisen Mediziner kennst, der meinte, man könnte ja noch mal ne Fachmeinung einholen. Ich kenne weder dich gut genug, was zum Beispiel Risikofaktoren angeht, noch habe ich von hier aus sinnvolle Möglichkeiten, eine Diagnose zu treffen. Wenn mir jemand in deiner Situation zu einer Narkose vorgestellt würde, würde ich ihn jedenfalls erstmal zum Lungenarzt schicken, damit das Risiko minimiert wird, aber wie gesagt, ich bin nur Anästhesist und wir sehen manche Dinge anders, als Hausärzte...

Selbst wenn dein Hausarzt dich nicht überweisen würde, könntest du trotzdem hingehen, kostet dann halt 10 EUR Praxisgebühr. Insgesamt finde ich einfach, dass du mit unter 25 Jahren zu jung für so ne hässliche chronische Geschichte wärst, auch wenn die Entwicklung eines Emphysems noch Jahrzehnte dauern kann (mit 21 ist sowas zu haben doch eher unwahrscheinlich).

Viel Erfolg!

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cortison ist ein körpereigener Entzündungshemmer. Eine allergische Rkt und die damit verbundene Entzündung (alles was auf "itis" endet sind Entzündungen) der Luftwege kann natürlich mit einem Entzündungshemmer therapiert werden. Cortison wird generell bei vielen Arten von Entzündungen eingesetzt. Prednisolon, eine Form von Cortison, in dieser Dosierung nicht schaden. Über längere Zeit, in hoher Konzentration fördert es den Knochenabbau, aber bei 5mg mach dir mal keine Sorgen.

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