Bromocriptin bei Milchstau, dann noch stillen?

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Ja, Embryotox schreibt zu Bromocriptin "Solange Milch produziert wird, darf auch unter Behandlung mit einem Prolaktinhemmer gestillt werden."

Besprich mit deiner Hebamme oder deinem Frauenarzt, ob du das machen möchtest oder nicht. Die Milch muss sowieso raus, einfach in der Brust lassen und abwarten kann man ja leider nicht.

Woher ich das weiß:
Studium / Ausbildung

Ich würde keine Medis nehmen bei einem einfachen Milchstau!

Ich hatte auch schon ein paar und die gingen immer von alleine weg bzw. durch ausstreichen und kühlen. Vor dem Ausstreichen immer die Brust massieren (von allen Seiten richtung Brustwarze hin streichen) bis der Milchspendereflex einsetzt

Und normal ausgestrichene Milch kann das Baby trinken. Bei Medis wär ich vorsichtig.

Wenn du deinem Kind etwas Gutes tun willst, solltest du die Brust ausstreichen und mit Quarkwickeln kühlen. Und dann deine Lebensweise dem Baby anpassen, also: weniger Stress, weniger Besuch, vernünftige Ernährung, den Haushalt mal liegen lassen, mehr Ruhe, sich auf das Kind konzentrieren und aufhören, mit Medikamenten rumzudoktern. Bei einem Milchstau bist du es immer selber schuld. Leg dich ins Bett, mach kalte Wickel, streich die Brust aus, beiß die Zähne zusammen und sieh zu, dass du dein Kind stillst. Das, was du deinem Kind mit der Muttermilch auf den Weg gibst, wird dir später durch weniger Kranksein deines Babys und und durch bessere Abwehrkräfte 100fach zurückgegeben.

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Das stillen ist bei uns aber nicht möglich, das hat selbst der Arzt bestätigt, durch die Anatomie meiner Brustwarzen. Abpumpen ist da die einzige Option die mir bleibt und so heftig wie bei mir alles gestaut ist, müsste ich den ganzen Tag an der Pumpe hängen und das tut irgendwann verdammt weh.

Das mit den Tabletten hat schon seinen Grund. Ich will ja nicht komplett abstillen.

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@KatjaDasEinhorn

Sorry, aber was hast du für einen Arzt? Jede Brustwarze ist anatomisch stillfähig. Wenn du abpumpen kannst, kannst du auch stillen. Du musst dir einfach mal eine Chance geben. Berate dich besser mit einer erfahrenen Hebamme. Der Arzt verschreibt dir ein Medikament, damit er seine Ruhe hat. Aufgrund der geringen Fallpauschalen ist er darauf bedacht, dich möglichst schnell wieder aus der Praxis rauszukriegen. Besuche einen Stillgruppe, wo man sich gegenseitig Ratschläge gibt, nimm dir mehr Ruhezeiten vor, viel kühlen und lerne das Ausstreichen, bevor du das Baby anlegst. Das kann dir alles eine erfahrene Hebamme zeigen, aber ganz sicher kein Arzt. Ich habe drei Kinder und weiß, wovon ich rede. Beim ersten Kind hatte ich auch ständig Milchstau., meistens abends nach einem stressigen Tag. Dann habe ich bald kapiert, worauf es ankam und mit der nötigen Ruhe ist es dann viel besser gelaufen.

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@perledersuedsee

Ich danke dir für deine Tipps, ich nehme sie gerne an aber ohne jetzt ausfallend zu werden, ich kann nicht stillen, selbst meine Hebamme mit 30 Jahren Erfahrung sagt das. Du kannst gerne zu mir nach Hause kommen und dir das selbst ansehen wenn du willst. Nicht jede Frau kann stillen und nicht jede Brust ist dafür geeignet, das ist nunmal so. Meine Hebi ist auch nicht gegen diese Tabletten, sie hat mir Ausstreichtechniken gezeigt, mir eine Salbe mitgegeben, mir das mit den Quarkwickeln gezeigt und sogar eine Methode zur Schonung meiner Brustwarzen. Stillen wird aber nicht gehen, weder mit Stillhütchen noch mit anderen Hilfsmitteln. Meine Frauenärztin rät mir alleine schon vom probieren zu stillen ab, da meine Verletzungen an den Brustwarzen aufgehen werden und durch die offenen Wunden und Bakterien eine fette Brustentzündung entstehen kann, na dann Prost Mahlzeit. Also bitte bitte keine voreiligen Urteile, meines geht halt wirklich nicht und das ist dann so..

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