Britannien fliegt aus EU, welche Folge?

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9 Antworten

Guten Tag,

dies können Sie vollständig auf dem Leitartikel nachlesen:

http://www.merkur.de/politik/brexit-folgen-fuer-deutschland-und-eu-zr-6489983.html

Ebenfalls bereits von mir beantwortet in einer ähnlichen Frage

https://www.gutefrage.net/frage/was-passiert-jetzt-mit-der-eu?foundIn=list-answers-by-user#answer-211314684

Auszug:

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU birgt dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zufolge große Risiken für das Land und den Euro. "Großbritannien könnte der erste Dominostein sein", sagte Institutschef Marcel Fratzscher. Ähnliche Referenden in Euro-Ländern wie Italien und Frankreich würden aus seiner Sicht eine noch gefährlichere Unsicherheit bringen als ein Brexit.

Schon bei einem Austritt Großbritanniens drohten steigende Kreditzinsen, die Investitionen bremsten. "Dazu kämen Turbulenzen auf den Finanzmärkten, die extrem volatil werden würden." Das Pfund werde wie wahrscheinlich auch der Euro an Wert verlieren, Unsicherheit entstehen. "Dann hat man wieder einen Mechanismus, der letztlich Europa und auch Deutschland wieder in die Rezession führen kann, so wie in der globalen Finanzkrise 2008 und 2009", sagte Fratzscher. "Wir würden also auch in Deutschland dafür einen sehr hohen Preis zahlen."

"Meine größte Sorge gilt letztlich der Nachhaltigkeit des Euro", verwies Fratzscher auf mögliche Dominoeffekte. "Andere Länder könnten fragen: Wollen wir eigentlich auch noch in der EU bleiben? Schaut mal her, die Briten gehen raus. Sie kriegen sogar einen ganz guten Deal. Das wollen wir auch machen."

Ein Referendum in Italien oder in Frankreich wäre auch ein Referendum über den Euro, betonte Fratzscher. Weitere Unsicherheit wäre die Folge. "Die wirtschaftlichen Kosten eines Euroaustritts eines Landes wären für ganz Europa enorm."

Der DIW-Chef mahnte Reformen in der EU an, darunter die Vollendung der Bankenunion, eine Fiskalunion mit einem europäischen Finanzminister und eine stärkere politische Legitimierung der Gemeinschaft, etwa durch eine Direktwahl der Kommission und eine Stärkung des europäischen Parlaments.

KaterKarlo2016

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Kommentar von SchakKlusoh
24.06.2016, 23:16

Das DIW ist eine (höflich ausgedrückt) gesponsorte Firma, die Gefälligkeitsgutachten für Wirtschafts-Lobbyisten erstellt.

Auf deren Meinung sollte man keinen Pfifferling geben.


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Die Briten "fliegen nicht aus der EU", die haben gewählt, dass sie nicht mehr mitmachen wollen in diesem Sch...laden. Egal wie wir Deutsche das finden, uns fragt keiner! Soviel Demokratie ist bei uns nicht erlaubt. Da entscheiden Politiker, was wir zu tun haben, die wir auf Basis von hohlen Sprechblasen wählen durften und die hinterher eh machen, was sie wollen. Ich beneide die Briten um ihre Demokratie und um mutige Politiker, die ein Scheitern wagen, wenn sie ihr Volk fragen.

Was jetzt kommt, ist sehr offen. Erst einmal sorgt jeder dafür, dass er seine Schäfchen ins Trockene bekommt. Die Spekulanten sind abgewatscht worden. Das gönne ich denen. Unsere Medienmaffia wird uns schon mit Horrorgeschichten versorgen, dass wir ja nicht auf die Idee kommen, endlich mal diese hochnäsigen besserwisserischen Politiker in den Hintern zu treten. Was zur ganzen Wahrheit gehört, wovon keiner in den Medien spricht, Großbritannien war Nettozahler. Die haben die letzten Tage in den Medien immer so herausgestellt, wer alles in Großbritannien wie viel aus Brüssel bekommt. Als Nettozahler zahlten sie mehr ein, als sie rausbekommen haben, trotz der vielen Sonderregelungen. Geld aus Brüssel? Brüssel hat nichts, was sie nicht vom Steuerzahler bekommen. Die verteilen unser Geld! Und das in Milliardenbeträgen in bodenlose Fässer, wovon sie selbst eines der größten sind. Diese EU ist ein Flop! Sie ist eine Steuergeldvernichtungsmaschine. Jetzt sind wir in Deutschland die einzigen wirklich ordentlichen Nettozahler.

Ich war ursprünglich für die EU. Doch aus einer sinnvollen Idee ist ein bürokratischer Moloch geworden. Und der EURO ist eine Geldwechselmaschine: Steuergelder rein - noch höhere Schulden raus. Jetzt ist also Deutschland der einzige belastbare Finanzier. Mit Italien geht es bergab, mit Spanien, mit Frankreich und Portugal und mit Griechenland kanns gar nicht mehr tiefer gehen. Schrott wohin man schaut. Statt in unsere Schulen und Krankenhäuse, in die Verkehrsinfrastruktur gehen die Milliarden in die Geldverschiebemaschinen. Ja, wir deutschen Steuerzahler machen Leute reich: Die EU-Bürokraten und ihre Seilschaften in Wirtschaft, Banken und Medien. Diesen Klotz haben sich die Briten vom Bein gebunden.

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Kommentar von SergeantPinpack
25.06.2016, 08:28

Ehrlich gesagt, wenn man als "Community-Experte für Wirtschaft"  antwortet, sollte man sich mit seiner Privatmeinung etwas zurückhalten. Die Frage, welche Folgen der Austritt hat, wird nicht einmal ansatzweise beantwortet.

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Für die EU wird dass nicht sooo schlimm.
GB war ein Nettostaat, das bedeutet, dass die mehr gezahlt haben als bekommen. das Geld müssen jetzt die verbleibenden Staaten aufbringen. aber damit endet das auch.

Die Briten müssen allerdings jetzt jedes Mal einen Reisepass mitbringen um hier her zu kommen und ein Visum beantragen um hier länger zu bleiben.

Außerdem müssen sie jetzt auf alles Zölle zahlen, was total nervig ist. Viele Firmen wie BMW haben Teile in England produziert. Wegen der Zölle ist das jetzt aber nicht mehr rentabel (finanziell sinnvoll) und deshalb werden viele internationale Firmen aus England abwandern und in anderen Europäischen Ländern produzieren. Das kostet die also Arbeitsplätze.

...und Irland findet das sooo dooof, dass die sich jetzt von England trennen wollen um sich wieder der EU anzubinden :D

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Kommentar von SchakKlusoh
24.06.2016, 23:12

Was Du alles weißt!!!!!!!

Die Briten haben nicht einmal den Austrittsantrag gestellt. Erst im Oktober (lt. Cameron) soll das passieren. Erst dann werden Verhandlungen aufgenommen. Aber Du weißt schon das Ergebnis.

Kannst Du mir auch mal die Lottozahlen von nächster Woche verraten?

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Euro faellt, Pound Sterling faellt, und ich im aussereuropaeischen Ausland freue mich schon auf meinen Urlaub ^^

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Am schlimmsten wohl, der Zerfall der Barclay´s Premier League. . . . gut, zwar nicht das schlimmste, aber gut, wenn die alten Säcke (älteren Briten) unbedingt nur Bohnen essen wollen ...

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Kommentar von Teodd
24.06.2016, 22:59

Sehe auch nix schlimmes. Deutschlands Wirtschaft ist stärker als Britten 

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Kommentar von cram2304
24.06.2016, 23:00

Zerfall der Liga? Wird nicht passieren...

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Kommentar von SchakKlusoh
24.06.2016, 23:13

Ist Dir eigentlich klar, daß nicht einmal der Austrittsantrag gestellt wurde?

Und Du weißt schon was passieren wird!

Das ist doch eine Lachnummer!

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Die fliegen nur nicht, sondern haben es alleinig in der Hand ob und wann die den Antrag nach §50 der EU-Verträge stellen.
Bis dahin darf sich Europa im Bückling üben, allen voran Kanzlerin Merkel (CDU).

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Kommentar von SchakKlusoh
24.06.2016, 23:14

Bis dahin darf sich Europa im Bückling üben, allen voran Kanzlerin Merkel (CDU).

Woher weißt Du das und was soll das überhaupt bedeuten?

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Die Briten waren sowieso nur halbherzige EU- Mitglieder, zumal sie nicht die Gemeinschaftswährung eingeführt und sich auch sonstige Extrawürste ausbedungen haben. Was soll schon groß passieren auf beiden Seiten. Die EU muss auch ohne die Schweiz und Norwegen auskommen, genau wie diese auch ohne EU gut zurechtkommen. Das wird sich einpendeln!

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Auf Bestellungen aus England kommt ab jetzt massenhaft Zoll :(

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Kommentar von SchakKlusoh
24.06.2016, 23:12

Woher weißt Du das?

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Die Briten fliegen nicht, sondern haben selbst die Entscheidung getroffen.

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