Bringt uns Selbsthass weiter?

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9 Antworten

Hass ist nach meinem Verständnis eine extreme und destruktive Form von Aggression. An Aggressionen ist allerdings erst einmal nichts schlechtes. Denn Aggression ist wiederum nur eine ins Extrem gesteigerte Form der Motivation, oder Willenskraft.

Die Evolution zeigt, wie wichtig Aggression ist, damit man überlebt. Auch der Überlebenswille setzt Aggression voraus. Wer keine Aggressionen hat, ist schlecht in Wettkampfsituationen und wird es auch in der modernen "Ellenbogengesellschaft" schwer haben, sich durchzusetzen.

Außerdem ist Aggression ein ganz normales emotionales Ventil bei starken Belastungen. Wer beispielsweise ständig gedemütigt wird, entwickelt meist Aggressionen.

Im Idealfall helfen freigesetzte Aggressionen bei der Selbstbehauptung - man haut auf den Tisch, sagt "Das lasse ich mir nicht mehr bieten!" - und die Demütigungen hören auf. Außerdem ist die emotionale Belastung weg.

Im negativen Fall münden freigesetzte Aggressionen in destruktiven Kurzschlusshandlungen, wie etwa einer Tötung im Affekt - man "sieht rot" und schlägt einfach zu. Die emotionale Belastung ist aufgelöst.

Werden Aggressionen nicht freigesetzt, sondern unterdrückt, kann sich diese Aggression stattdessen nach Innen wenden. Die emotionale Belastung staut sich immer weiter auf.

Die Folge der unterdrückten Wut ist dann entweder Auto-Aggression (Selbstverletzendes Verhalten, Suizid) oder sie führt zu einer explosionsartigen Freisetzung, etwa einem Amoklauf, oder obiger Kurzschlusshandlung (Affekttat).

Grundsätzlich haben Aggressionen also ihre Berechtigung - entscheidend ist der Umgang mit ihnen.

ne gute Portion Selbstkritik ist oft gar nicht so verkehrt, und wenn man was verabscheut an sich selber, dann kann das einem doch ne ziemliche Power geben, dass man das ändert.

Aber einfach bloss so n Selbsthass? Das kommt doch meistens von aussen, du bist in ner Umgebung, wo se dich mobben und du verinnerlichst das statt dich zu wehren - das zerstört dich dann, logo.

Und Hass und Wut und Zorn als Mittel zum Zweck kann einem total zusätzlich Energie geben, dass man was verändert, an sich selber oder an der Situation.

Wer hasst weil die anderen "Böse"sind ,ist ein armer Mensch .Er reagiert anstatt dass er gelernt hat, aus sich selbst heraus zu agieren .Wie das ein Freier Mensch tun könnte .

Das heisst er degradiert sich somit selbst  immer zum Sklaven der Emotionen der anderen Leute.Der Mensch hat zwar viele Gefühle die einem leicht mal überwältigen .Aber der Mensch ist auch Geist und der ist es der die Führung in unserem Leben übernehmen soll.

Was den Menschen vom Tier  wirklich unterscheidet ist die Fähigkeit zu lieben . Sein  Geist ,seine Vernunft .Mittels des Geistes sind wir in der Lage über den Körper und über die Gefühle welche oft trügerisch  sind ,sind Herr oder Frau zu sein .

Wir alle können lernen von unseren Gefühlen die wir zwar haben die uns aber am Ende doch nicht ausmachen einen Schritt zurückzutreten .Das fällt uns aber dann schwer wenn wir Traumatisiert sind ,und das sind wir im Grunde doch irgendwie alle .

Es tut auch mal gut einfach zu benennen was und wie und wo  man  verletzt worden ist im Leben .Unverarbeitetes ,verdrängtes altes Zeug gärt  oft im Menschen .Das ist nicht gut .
Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht das man erst mal auch Gewisse sehr unangenehme  Gefühle schon auch mal zulassen muss. Das man den Schmerz auch mal zulassen muss und hindurchgehen muss ..vielleicht auch mal die Tränen zulassen muss ...Dafür gibts ja Eimer ,damit ich mich danach von ihnen distanzieren konnte .Danach sollte man das alles gründlich ausmisten und verzeihen . 

Ich glaube auch der Hass auf die "Kriegstreiber" entstammt irgendwie aus unserem inneren Schmerz .Es ist eine Faule Ausrede die "bösen" werden zum willkommenen Blitzableiter .

Du hast Recht der Hass,mach einen schlechteren Menschen nicht besser .Im Gegenteil der Hass legt ihn selbst in Ketten und verunmöglicht die dazu noch die  Umkehr eines solchen Menschen dem der Hass gilt.So sind wir dann gefangen im Teufelskreis .

Als Christin glaube ich das ich meinen Feind lieben soll ,das ich dort gutes tun soll wo ich böses bekomme .Ich bin mir bewusst ich kann dies nicht ,denn ich kenne mich selbst ,aber vielleicht kann es Christus in mir tun .Und somit bin ich dann frei ,denn die Absicht ist schon die halbe Tat .

Und was Christus verspricht das hält er auch : 

Mt 11,28:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.  29Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. 30Denn mein Joch drückt nicht und meine Last ist leicht.
Mavoras 04.01.2016, 23:01

Naja ich meinte nicht das man seine Feinde lieben soll das ist schlicht Quatsch, denn es sind Feinde, nein aber hassen soll man sie auch nicht...  Allerdings soll man sich gegen seine Feinde wehren.

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Ich denke, Menschen, die für andere Hass empfinden, denken in dem Moment nicht so wie Du, dass es für die Menschheit nicht gut wäre etc. Natürlich hat jede Emotion ihre Berechtigung, so auch der Hass und er kann durchaus etwas Gutes haben, man kann sich Luft machen, seinen Frust mal frei ausleben/denken, er kann aber auch Negatives bringen, wenn es sich über einen längeren zeitraum hält, aber auch hier geht es nicht um die Menschheit im Ganzen, sondenr um einen selbst.

Wenn Hass eine Übermacht gewinnt und man ihn lange in sich trägt/tragen muss, dann macht man sich das Leben und seine Psyche schwer, man schadet anderen dadurch nicht, nur sich selbst. Darum und nur darum, sollte man nach einiger Zeit, wenn man die erste Befreiung dieses Gefühls gespürt hat, auch wieder darauf hinarbeiten, dass man zur Ruhe kommt, seinen Frieden findet.

Mavoras 03.01.2016, 13:12

Eben hass bringt keine Verbesserung.  Es schadet vorallem einen selbst wenn man hasst, egal worum es sich handelt, hass bringt meiner Meinung nach nichts..

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konstanze85 03.01.2016, 13:16
@Mavoras

Doch, Hass kann und hat erstmal eine befreiende Wirkung.

Wenn ein Mensch z.B. sehr schlechte Erfahrungen gesammelt hat, er furchtbar traurig ist, frustriert, verletzte, fast gelähmt vor traurigen Gefühlen, dann gehört Hass zu einer Phase von mehreren des Heilungsprozesses, er hat insofern sogar eine gesunde Wirkung letztendlich.

Und es gibt im Allgemeinen nun mal Dinge, die ein Mensch einem oder einem anderen antun kann, wofür man durchaus Hass empfinden kann. Es ist eben eine menschliche emotion, die auch ihren Sinn hat.

Aber auch damit muss man irgendwann den richtigen Umgang finden, weil er sonst letztendlich dem Menschen selbst schadet, wenn man den Hass zu lange in sich trägt, dann ist es nicht mehr konstruktiv.

Der Zeitraum spielt eine Rolle.

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Mavoras 03.01.2016, 13:19
@konstanze85

Und es gibt im Allgemeinen nun mal Dinge, die ein Mensch einem oder einem anderen antun kann, wofür man durchaus Hass empfinden kann. Es ist eben eine menschliche emotion, die auch ihren Sinn hat.

Ja aber was bringt das? Deswegen hört ein anderer Mensch nicht auf gemein zu sein oder schlimmeres als nur gemein zu sein, man muss sich wehren aber nicht mit hass...

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konstanze85 03.01.2016, 13:25
@Mavoras

Ja aber was bringt das?

Das habe ich doch eben erklärt.

Hass ist eine wichtige Emotion, eine wichtige Heilungsphase, z .B. bei der Trauerbewältigung.

Wenn einen ein schwerer Lebensschlag ereilt hat, durchläuft man auf dem Weg zur Akzeptanz mehrere Phasen, Hass gehört dazu, menschlich, wichtig und gesund.

Es geht dabei nicht darum, ob der andere durch den selbst empfundenen Hass aufhört gemein zu sein oder nicht, es geht um einen selbst. Darum wie man mit der Situation umgeht und die emotionale Überbelastung verarbeitet.

Schädlich wird er erst, wenn man zu lange daran festhält und er einen zerfrisst, dann beginnt man sich selbst zu schaden, physisch und psychisch.

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Mavoras 03.01.2016, 13:27
@konstanze85

Naja ich kann jedenfalls nicht hassen...  Und ich halte hass für schädlich...

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Mavoras 03.01.2016, 13:29
@Mavoras

Naja vielleicht kann ich hassen denn ich war auch schon mal auf bestimmte Dinge extrem wütend (Wirklich extrem) und hatte auch schon mal Mordgedanken bei bestimmten dingen doch mich holte die Vernunft immer wieder ein...  Und dasi st das wichtigste das man wieder vernünftig wird.. denn hass kann auch viele unschuldige mitziehen...

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konstanze85 03.01.2016, 13:29
@Mavoras

Glaub mir, auch Du kannst hassen. Jeder Mensch kann hassen.

Und wie ich schon mehrfach erklärte ist Hass an sich erstmal nicht schädlich, sondern eine wichtige Emotion, die letztlich auch heilend sein kann. Schädlich wird sie erst für sich - und im Extremfall auch für andere- wenn man nicht verarbeiten kann und sie nicht überwinden kann.

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Mavoras 03.01.2016, 13:30
@konstanze85

Hass darf einfach nicht eskalieren... Sosnt zieht man auch noch unschuldige mit hinein...

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konstanze85 03.01.2016, 13:33
@Mavoras

Sag mal. liest Du meine Erklärungsversuche überhaupt?

Nochmal: Hass ist eine wichtige Emotion beim Heilungsprozess.

Schädlich wird er erst, wenn man daran festhält, nicht verarbeiten kann, undzwar schädlich für die eigene Psyche und Physis und im Extremfall sogar für andere, wenn es soweit geht, dass man aus Hass anderen Schaden zufügt.

Wenn man merkt, dass man auf der Stelle tritt und nicht verarbeiten und loslassen kann, dann muss man sich vielleicht professionelle Hilfe dafür suchen.

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Mavoras 03.01.2016, 13:34
@konstanze85

Allerdings habe ich immer mehr gelernt  besser meine Emotionen zu kontrollieren und sich nicht von ihnen blind führen lassen. Weil früher war ich wirklich sehr Cholerisch...

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Mavoras 03.01.2016, 13:34
@konstanze85

Warum sollte Hass irgendetwas heilen können? Das glaube ich eher nicht... 

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konstanze85 03.01.2016, 13:38
@Mavoras

Wie schon gesagt, sich "blind führen lassen", wie Du sagst, also sich oder anderen Menschen Schaden zuführen, ist der Punkt, an dem Hass Schaden anrichtet, dann braucht man ggf. professionelle Hilfe, um sich da wieder rauszuholen und erfolgreich zu verarbeiten.

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Mavoras 03.01.2016, 13:39
@konstanze85

Oder einfach mal Hirn anschalten... Ich weiss nicht einfach aber es geht wenn man den willen dazu hat... Dann kann man aus dieser Hassspirale auch wieder alleine rauskommen.  Allerdings wie gesagt man braucht den Willen dazu.

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konstanze85 03.01.2016, 13:48
@Mavoras

Das hat mit Hirn einschalten nichts zu tun.

Hass ist eine Emotion, die in einer extremen emotionalen Ausnahmesituation aufkommen kann.

Beispiel:

Sag mal einem Menschen, der vielleicht gerade seinen geliebten Partner nach 40 Jahren Ehe an Krebs verloren hat, unglaublich leidet und auf dem Wege der langsamen Heilung die verschiedenen Trauerbewältigungsphasen durchläuft und sich gerade in der Phase des Hasses/der Wut befindet, in der er wütend auf den verstorbenen Partner ist, weil der ihn quasi "verlassen" und allein zurückgelassen hat, dass er "einfach mal sein Hirn anschalten" soll.

Hass ist und bleibt eine wichtige Emotion und ist sinnvoll für Heilung. Nur man muss eben dennoch richtig damit umgehen können und -wie gesagt- wenn man fühlt das man das nicht kann, eine Grenze überschreiten will oder überschreitet, sich Hilfe holen.

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Mavoras 03.01.2016, 13:53
@konstanze85

Naja wie auch immer wir Menschen sind eben nicht dazu fähig, oder nur minimal logisch bzw. objektiv zu denken, das ist unser Hauptproblem... wir sind eben doch nicht so intelligent.

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konstanze85 03.01.2016, 13:59
@Mavoras

Sorry, das wird mir nun zu blöd.

Ein Mensch ist durchaus zu all dem fähig

Ich habe Dir in diversen Kommentaren versucht zu erklären, dass Hass eine durchaus wichtige menschliche Emotion in der Trauerbewältigung ist. Sinnvoll und dementsprechend  auch logsich.

Und nochmal: Wenn man aber merkt, dass der Hass sich so lange hinzieht oder eskaliert, dass man sich psychisch und physich schadet oder anderen Schaden zugefügt wird oder werden soll, dann muss man sich Hilfe holen, um das zu überwinden und den Lebensschlag, der zu dem Hass führte, erfolgreich verarbeiten zu können.

Alles Gute

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Mavoras 03.01.2016, 14:13
@konstanze85

Nein ist er nicht und hass ist bestimmt nicht gesund oder sowas laber doch keinen quatsch!

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konstanze85 03.01.2016, 14:18
@Mavoras

Und wieder mal eine Frage von einem User, die zu stellen völlig sinnlos war, da Du keine andere Meinung gelten und Dir nichts erklären läßt. Ich habe mir die ganze Mühe umsonst gemacht. Naja, was solls.

Aber diesen Verlauf hier lesen ja auch ganz viele andere Menschen, auch die Antworten der anderen hier, die Dir alle widersprechen. Und denen hilft das dann bestimmt.

So, alles Gute weiterhin

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Mavoras 03.01.2016, 14:29
@konstanze85

Was hast du eigentlich für ein Problem? Ich verstehe nur nicht warum hass helfen sollte?

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Du weißt ja selbst, dass der ganze Hass uns nicht weiter bringt. 

die Gleichgültigkeit übrigens auch nicht.

Denke viele sind Einsam und hassen sich selbst weil sie in diesem Zustand nicht mehr heraus kommen den sie sich selbst eingebrockt hatten.

Einfach mehr Mut zeigen zur Offenheit  würde ich jedem empfehlen.

Mavoras 03.01.2016, 13:13

Es stimmt schon das die Menschheit eben viele Dinge begeht die nicht schön sind.. Aber wenn man jetzt die ganze Menschheit hasst und verachtet verbessert das nichts, man schadet sich nur selbst...

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MobyDickDarm 03.01.2016, 13:25
@Mavoras

Ja einige oder viele werden dadurch depressiv.

Einfach mal ein Tapetenwechsel vornehmen oder weg vom altgewohnten  kann so vieles helfen.

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Hinter Hass steckt (meist) eine enorm große Verzweiflung. Hass basiert auf großen Enttäuschungen, aus welchen Gründen auch immer...

Mavoras 03.01.2016, 13:10

Ich weiss schon, aber hass macht das nunmal nicht besser.. 

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verquert 03.01.2016, 13:16
@Mavoras

nur was gibt es für Alternativen, wenn nur noch 'Hass' empfunden wird? - Vielleicht auch als Selbstschutz vor neuen Enttäuschungen und so weiter? .... Was ist, wenn eine andere Form von "Handlungskonzept" fehlt? Und jegliches Verständnis der Menschheit ebenso. Dann bleibt alles, was noch gefühlt werden kann, der Hass. ('ein Teufelskreis')

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verquert 03.01.2016, 13:20
@Mavoras

Selbstverständnis. Wenn von den anderen Menschen nur negative Rückmeldungen erfahren wird (Enttäuschung) und es nicht verstanden werden kann/will, so kann das Gefühl "Hass" eine Art "Selbstberuhigung" sein. Vor "Verzweiflung" schützen. Wer hasst bleibt noch immer aktiv. Der Gegenspieler ist "Verzweiflung" ... eine passive Grundhaltung. Nicht funktional....

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Mavoras 03.01.2016, 13:22
@verquert

Vielleicht verstehe ich das nicht weil ich noch nie hasste, ich kann nicht hassen, nicht zu hassen heisst ja nicht sich nicht zu wehren, sich wehren geht auch ohne zu hassen...

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Mavoras 03.01.2016, 13:23
@Mavoras

Ausserdem ist hass nicht immer Gerechtfertigt... Eigentlich nie, es ist nur eine Subjektive Wahrnehmung... 

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verquert 03.01.2016, 13:26
@Mavoras

"Hass" hat verschiedene Stufen. "Sich wehren" braucht nicht unbedingt etwas mit "Hass" zu tun haben. Der extremste Hass ist wohl die "Zerstörungswut". Wo aber auch der direkte Nachbar die Verzweiflung ist. "Hass" kann auch 'passiv' sein, also im Umgang mit den Mitmenschen.

Vielleicht magst Du auch schreiben, weswegen Dich dieses Thema interessiert. Eventuell ergibt es dann eine andere Fragestellung. Also was ist das Ziel Deiner Frage?

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verquert 03.01.2016, 13:33
@Mavoras

Schau mal... mit diesem Satz versuchst Du nun ein Grundgefühl abzusprechen. "Hass ist eigentlich nie gerechtfertigt, weil es lediglich eine subjektive Wahrnehmung ist." Da magst Du Recht haben, trotzdem ist diese subjektive Wahrnehmung trotzdem existentiell. Das Gefühl ist vorhanden - und somit hat es seine Berechtigung. Nun braucht es Wege und Handlungsimpulse, Orientierung, damit diese Wahrnehmung wieder 'verlassen' werden kann.

Hass ist auch ein wertvolles Gefühl. Schließlich weist es auf Grenzen hin. Auf Verletzungen. Auf .... ja, auf was auch immer. Es wird etwas anderes gebraucht, damit es 'besser gehen kann'. Manchmal entsteht "Hass" auch aus einem Affekt. Zum Beispiel innerhalb einer Krise oder nach einem Streit. Nun ist die Kommunikation wichtig. Wenn der Hass im Vorfeld bereits schon abgesprochen wird, dann wird sich nicht verstanden gefühlt. Auch das kann "Hass" erzeugen (Enttäuschung).

Hass ist ein elementares Grundbedürfnis. Es hat seine Berechtigung.

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Mavoras 03.01.2016, 13:36
@verquert

Warum sollte Hass seine Berechtigung haben? Generell können wir Menschen eigentlich nur Subjektiv aber nicht logisch denken das ist das Problem... 

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verquert 03.01.2016, 13:44
@Mavoras

Weil Hass eine "schwere Enttäuschung" signalisiert. Und vor allem Menschen, die weniger Rücksicht auf die eigenen Bedürfnisse nehmen, sie nehmen meist mehr ihre (negativen) Gefühle in 'extremer Form' wahr.

Und die eigenen subjektiven Gedankengänge sind logisch. Weil jeder Mensch nur subjektiv denken kann. Kaum jemand nimmt gleich wahr, aufgrund der bereits gesammelten Erfahrungen, die das Leben bereitgehalten hat.

Ich finde es eher unlogisch ein Gefühl abzusprechen, was doch in ... im Grunde allen Gegenden, Nationen,....  empfunden wird. Natürlich ist bei jedem Menschen (egal welche Nationalität) die Intensität des Gefühls anders. Und auch die möglichen Umgangsformen mit diesem Gefühl sind anders. 

Würdest Du Dich verurteilen, wenn Du das Gefühl von "Hass" in Dir entdecken würdest?

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Mavoras 03.01.2016, 13:50
@verquert

Ja würde ich. Ich würde versuchen nicht mehr zu hassen. und warum sollte hass immer berechtigt sein? Es gibt auch Leute die hassen eher Grundlos zb. eine ganze Völkergruppe....  Hass entsteht auch durch Vorurteile.  Oder zb. die ganze Menschheit, man ist dann keinen deut besser. Ja ich hatte wahrscheinlich auch schonmal Hassgefühle, aber das ist ja nichts positives..  Und eigentlich will ich versuchen immer möglichst Logisch zu denken und möglichst objektiv was als mensch natürlich sehr schwer ist...  aber zumindest etwas logisch kann man denken man soll sich nicht immer von seinen gefühlen leiten lassen.

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verquert 03.01.2016, 13:58
@Mavoras

Wenn die "Völkergruppen" (als Beispiel) gehasst werden, aufgrund der Vorurteile, dann hat es nichts mit dem Gefühl Hass zu tun, sondern mit dem fehlenden Wissen. Denn durch mehr Wissen brauchen die Vorurteile nicht geglaubt werden, weil man es besser weiß. Somit ist hier es unlogisch 'den Hass' zu verurteilen. Das fehlende Wissen, bzw. das "Mitlaufen" (unselbstständige Denken) sollte stattdessen besser 'verurteilt' werden. Nicht durch neuen Hass, sondern durch Aufklärung.

Hass gibt lediglich an, dass etwas nicht stimmt. Das was Du daraus dann machst, bleibt Dir überlassen. Und Dir wird es nichts bringen, den Hass bei Deinem Beispiel zu hassen und versuchen auszulöschen. Die Wurzel des Problems ist ein ganz anderes...

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Mavoras 03.01.2016, 14:14
@verquert

Denn hass hassen? Das geht gar nicht, merkst du nicht wie du dich widerspricht? Naja jedenfalls seit ihr alle befürworter vom hassen. ich dachte die Menschheit wäre vernünftiger...

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verquert 03.01.2016, 14:20
@Mavoras

hm... Du hasst doch den Hass. Schließlich verurteilst Du ihn. DU willst ihn weghaben. DU weißt nichts mit ihm anzufangen. Dort beginnt schon Hass. Du hasst den Hass.

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Mavoras 03.01.2016, 14:31
@verquert

etwas verurteilen heisst nicht gleich das man etwas hasst, ALSO, nachdenken bevor du sowas schreibst... Ausserdem was ist daran so schlimm den hass zu verurteilen?  Man könnte meinen ihr seid verbitterte alte Leute und versucht nun euren hass auf alles zu rechtfertigen, oder warum fühlt ihr euch allo so angesprochen?

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Mavoras 03.01.2016, 14:33
@Mavoras

Das heisst doch nur das man sich vom hass nicht leiten lassen will ist das so schlimm?

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Hass bringt niemanden weiter. Hass ist Stillstand und macht krank!

Hass und Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei!

Hass hat die Welt schon immer weiter gebracht

Mavoras 03.01.2016, 13:07

Nein was sollte hass bringen? Positives jedenfalls nicht..

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zersteut 03.01.2016, 13:17

Natürlich Hass bringt Frieden und Gerechtigkeit

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Mavoras 03.01.2016, 13:20
@zersteut

Natürlich, ist klar.... In deinem Verblendeten Gehirn vielleicht.

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