Bringt es Nachteile für den Mieter einer Wohnung mit sich, wenn sich noch jemand zusätzlich dort wohnhaft meldet?

7 Antworten

Sicher kann der Vermieter dann die Nebenkostenvorauszahlung anpassen. Auch die Müllgebühren werden sich erhöhen. Informieren muss man den Vermieter natürlich, sogar um Erlaubnis fragen. Um dich dort zu melden, benötigst du ja eine Bescheinigung des Vermieters.

Wenn du zusätzliche Kosten verursachst, dann bezahle das deiner Freundin doch einfach.

Nachteil 1: Ohne Zustimmung des Vermieters das eine weitere Person einzieht riskiert die Freundin die Kündigung der Wohnung. Ob Du tatsächlich dort wohnst oder nicht spielt keine Rolle.

Nachteil 2: Für die Ummeldung beim EMA müßte die Freundin dir die seit November 2015 vorgeschriebene Wohnungsgeberbestätigung ausstellen. Da sie nicht Eigentümer der Wohnung ist muß sie angeben wer das ist.

So kann der Eigentümer (Vermieter) erfahren das Du ohne sein Wissen dort gemeldet bist.

Nachteil 3: Gemäß Meldegesetz ist es eine Ordnungswidrigkeit jemandem eine Meldeadresse zur Verfügung zu stellen ohne das die Person tatsächlich einzieht.

Du bringst hier eine ganze Menge Leute potenziell in Teufels Küche, v. a. aber Dich:

1. Seit dem 01.11.2015 gelten verschärfte Meldebedingungen. Vermieter müssen dem Mieter den Aus- und Einzug für die Meldebehörde bestätigen.

https://www.haufe.de/immobilien/verwaltung/neues-melderecht-vermieterbescheinigung-erlebt-comeback_258_167830.html

Tut der Vermieter das nicht, droht ein Bußgeld.

2. Wer Wohngeld für seine Wohnung bezieht und dann ein Zimmer vermietet, muss die Einkünfte angeben, sonst ist es Betrug.

3. Wer einen Untermieter ohne Rücksprache mit dem Vermieter aufnimmt, wenn der Mietvertrag dies explizite fordert, begeht einen Vertragsbruch und riskiert die Kündigung.

Melde Dich dort an, wo Du zeitweise sein wirst. Zahle dafür. Und lass die Leute, bei denen Du wohnst, ihren rechtlichen Verpflichtungen nachkommen.


Vermieter rechnet falsche Qm Zahl ab, was tun?

Hallo Liebe Community,

wir haben das Problem, das unser Vermieter bereits im dritten Jahr hintereinander die falsche qm Zahl für die Nebenkostenabrechnung heranzieht.

Wir haben natürlich bereits darauf hingewiesen ( seit 3 jahren immer wider).

Daraufhin passierte ersteinmal nichts. Dann wurde unsere Wohnung im letzten jahr 7 mal (kein Schreibfehler) ausgemessen. Dem vereidigten Sachverständigen wollte unser Vermieter keinen Glauben schenken.

Der schickte dann noch einen "Kumpel" der unsere Wohnung ausmessen sollte.

Im Mietvertragg stehen 59 qm. Er rechnet aber immer 62 qm ab. Bei den Messungen des vereidigten Sachverständigen sind nun 56,6 qm heraugekommen. Das Ergebniss will der Vermieter aber nun nicht anerkennen, und meldet sich nun seit september 2010 gar nicht mehr bei uns.

Wie sollen wir nun weiter vorgehen ? Die Nebenkostenabrechnunen der letzten 3 Jahre sind ja dann auch fehlerhaft ......

Danke für Eure Hilfe Mo

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Soll wir ehrlich sein und dem Vermieter von meiner Schwangerschaft berichten?

Hallo, einige von euch wissen wahrscheinlich selbst wie schwer es ist schwanger/mit Kind eine Wohnung zu finden. Mein Freund und ich werden andauernd nur abgelehnt wenn wir von meiner Schwangerschaft und der Notlage berichten. Wir hatten bis jetzt nur 2x die Chance eine Wohnung zu besichtigen, der Vermieter/Markler wusste vorher noch nichts von der Schwangerschaft. Da die Miete vom Jobcenter übernommen wird, finden wir für den vorgegebenen Preis meistens nur 2 Zimmer Wohnungen, Größe ist mehr als ausreichend! Für meinen Freund und mich wäre es kein Problem dem Kind später unser Schlafzimmer zu überlassen. Jedenfalls, meinte die Vermieterin bei der ersten Wohnung gleich, dass das nicht geht und dass sie langfristige Mieter sucht. Bei der zweiten Wohnung, haben wir nicht sofort von der Schwangerschaft berichtet aber dummerweise stand es auf dem Zettel für den Mietbescheid vom Jobcenter, den ich ihm unüberlegt in die Hand gedrückt habe. Morgen und am Samstag haben wir jeweils zwei neue Besichtigungstermine. Wir bereiten uns gut vor, nehmen ein Bewerbungsschreiben, Mieterselbstauskunft, Lohnabrechnungen, usw. mit. So sammeln wir sicher Pluspunkte. Nun wissen wir nicht ob wir dem Vermieter von der Schwangerschaft berichten sollen oder nicht. 1. Steht in meinem ALG2 Bescheid, dass ich schwanger bin 2. In der Mieterselbstauskunft steht "die wohung wird für ____ Personen benötigt".. soll ich reinschreiben für 2 Personen? Bis jetzt sind wir ja noch zu zweit, Baby kommt Anfang Dezember. Oder gleich für 3 Personen? 3. Man sieht meinen Bauch (25 SSW)

Wir hoffen trotz den vielen Absagen immer noch auf einen Vermieter mit Herz für Kinder... Sollen wir direkt ehrlich sein? Ich hab das Gefühl dass wir sowieso nicht drum rum kommen. Oder soll wir es vertuschen? Es ist echt eine Notlage, ich kann nicht mit Kind in einem 12 qm Kinderzimmer wohnen bleiben!

Bitte keine Vorurteile oder ähnliches, ich habe es eh schon schwer genug, danke.

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Mein Vermieter kontaktiert die potenziellen Nachmieter nicht. Was tun?

Hallo, ich habe ein großes Problem mit meinem Vermieter. Ich werde zum 15.11 aus der Wohnung hier ausziehen. Gekündigt habe ich Anfang diesen Monats. Eine Bestätigung der Kündigung habe ich bisher nur über Whatsapp erhalten. Ich habe keine Erlaubnis seine Kontaktdaten weiter zu geben, er hat aber bisher noch keinen von mir vorgeschlagenen Nachmieter kontaktiert. Auf Nachrichten und Fragen von mir reagiert er entweder gar nicht oder nur sehr kurze unhöfliche Texte, die mir nicht weiterhelfen, z.B. "ich bin beschäftigt!" oder "ich melde mich dann schon". Einen Nachmieter hat er bis jetzt abgelehnt, ein weiterer wartet schon seit Wochen auf eine Antwort von ihm. Was kann ich tun, wenn er sich nicht bei den Nachmietern meldet? Besteht dann immer noch die Kündigungsfrist wenn ich jetzt noch einen Dritten vorschlage? Es liegt ja nicht an mir, dass ich keinen Nachmieter habe, sondern weil er niemanden kontaktiert.

Ich weiß, dass ich wahrscheinlich einen Anwalt brauche. Möchte aber erstmal hier um Hilfe fragen. Vielleicht kennt sich ja jemand aus.

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schimmel in der wohnung - wie schnell muss der vermieter reagieren - bevor ich miete kürzen darf?

wir haben in einem zimmer schimmel, u.a. aufgrund baulicher mängel. vermieter wurde letzte woche informiert und am montag war ein sachverständiger für schäden an gebäuden und unser vermieter bei uns, um den schaden zu begutachten. wir haben 2 kleine kids und dürfen den raum nun nicht nutzen, machen also die türe zu und lüften mehrmals am tag stoß. dem vermieter ist klar, dass etwas gemacht werden muß. wie lang darf sich das hinziehen, bis der schaden behoben wird und eine firma zum beheben des schadens kommt, bevor ich als mieter die miete mindern darf?

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Soll ich die Vollmacht unterschreiben?

Meine Vermieter wollen uns raus haben und wir müssen Ende dieses Jahres ausziehen. Leider beziehe ich Arbeitslosengeld 2 und habe 3 Kinder und es ist sehr sehr schwer eine neue Wohnung zu finden. Da schlug der Vermieter uns vor, das wir eine Vollmacht unterschreiben und er will dann JobCenter & Wohungsamt "Druck" machen. Damit die uns eine Wohnung finden. Soll ich der Vermieter trauen ? Der Vermieter ist ein Anwalt. Soll ich die Vollmacht unterschreiben ? Und bekomme ich dann Probleme mit JobCenter ? Falls ich es unterschreibe.

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Mitbewohner lehnt alle Nachmieter ab- Was nun?

Hallo ihr lieben,

hier meine Situation in kürze beschrieben:

Ich lebe in einer WG. Der Vater meines Mitbewohners ist mein Vermieter. Ich zahle für 14qm 400€ und kann mir dies nicht mehr leisten, da ich bald die Ausbildung beende und dann studieren möchte. Das WG-Leben ist quasi nicht vorhanden. Außer Smalltalk gibt es nix und außerdem bin ich noch als private Putzfrau am start. Heißt er macht nix, pinkelt neben das Klo und ich muss um nicht im dreck zu Leben alles regeln. Da es erst durch meinen Einzug im Juni 2012 eine WG geworden ist, benimmt sich mein Mitbewohner auch nicht so als würde er in einer WG leben. Er sieht alles als sein Eigentum an und gibt mir das Gefühl, dass ich in der Wohnung nicht zuhause bin.

Das nur zum WG-Leben.

Da der bezahlbare Wohnraum in Köln sehr begrenzt ist und ich jetzt spontan ein Zimmer zum 1.3 angeboten bekommen habe. Das kostet nur 300€ und ist gleich groß... Möchte ich ausziehen. Natürlich ist in meinem Wohnraummietvertrag vom Kölner Grund- und Hausbauverein eine kündigungsfrist von 3 Monaten definiert. Was bedeuten würde, dass ich bis zum 31.05.2013 zahlen müsste. Ich habe nun mit meinem Vermieter sowie mit seinem Sohn, meinem Mitbewohner, abgesprochen, dass ich einen Nachmieter suche und dann raus bin. Die Kündigung ist erfolgt.

Natürlich und das weiß ich habe ich mich selbst in diese missliche Lage gebracht. Dazu muss hier auch keiner etwas sagen. Fakt ist, dort zu Leben ist die Hölle für mich. Ich bin sehr unglücklich.

Jetzt suche ich seit einigen Wochen einen Nachmieter. Dieser soll Berufstätigsein und jetzt auch noch 430€ für 14qm zahlen, 800€ Kaution und auch keine Lust auf WG-Leben haben.

Es gibt tatsächlich Leute die sich für die Wohnung interessieren und 2,3 wollten auch gerne einziehen. die wollte mein Mitbewohner jedoch nicht. Er lehnt sie einfach ab und argumentiert total schlecht.

Ich ziehe definitiv zum 1.3. in das neue Zimmer. Meine Eltern würden zur Not auch 2 MM von der neuen WG tragen. Das ist aber das letzte was ich will. Einige Kollegen meinten ich soll einfach ausziehen und nicht mehr zahlen. Aber so bin ich eigentlich auch nicht. Aber was würde mich theoretisch erwarten? Bei mir ist ja nix zu holen. Ich besitze nicht mal einen Laptop pder TV.

Ich weiß nicht was ich tun soll.

In einer E-mail hat mein Mitbewohner mir kommuniziert, dass seine Eltern keinen Untermieter wünschen. Ich habe gelesen, dass führt zu einem Sonderkündigungsrecht.

Findest hier irgendwer eine Lücke, ein Schlupfloch?

Ich habe echt keine Nerven mit einem 36 jährigen Luftikuss zusammen zu Leben. Ich bin 13 Jahr jünger und hab es satt das er nichts gebacken bekommt und mit den kleinsten Kleigkeiten überfordert ist.

BItte helft mir.

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