Bringt eine Motorspülung (z.B. von Liqui Moly) bei verschlammten Motorraum etwas oder macht man mehr kaputt damit?

9 Antworten

Mittlerweile sind diese Aditive doch teils schon im Sprit mit integriert.
Esso rüstet beispielsweise komplett auf "Synergy" um.

Also ja, es bringt schon was um Ventile etc. etwas zu reinigen. Aber man sollte es nicht übertreiben.

Meine Frau hatte früher immer E10 getankt, da wurde der Motor irgendwie "ruckeliger" mit der Zeit.
Ab in die Werkstatt... Ich solle doch mal dieses "Zeug testen". Ich nur: "Zu mir hatten Sie aber vor 3 Jahren gesagt es bringt nichts".
Er dann nur: "Leider sind dank E10 die Verunreinigungen und Ablagerungen im Motorraum und auf den Ventilen gestiegen, daher wäre es jetzt ein Versuch wert"

Gesagt, getan.
Seitdem keine Probleme mehr. (Und jetzt tankt sie wieder E5 Super) :P

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... ah ja  wenn beim Auto was schief läuft war es die Frau ...

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@21september

Da mein Auto ein Diesel ist... JA :D

P.S.: Es lag nicht an der Frau, sondern am E10.

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@Rambaldi1988

... ah ja ...E10 in ein Dieselauto .... da hilft auch kein Zaubermittel mehr ...

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@21september

Aus dem Kontext lässt sich schließen dass seine Frau ein eigenes Auto hat was Benzin braucht. 

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Es geht um Motoröl-Spülung und nicht um Spritzusätze.

Aber zu Deinen Auslassungen:

E10 hat eine sehr gute Reinigungswirkung, da der hohe Alkoholgehalt (Alkohol ist ein super "Putzmittel") nicht ohne diese positive Nebenwirkung bleibt.

Und mein Auto mag auch kein E10 aber was der Typ in der Werkstatt da verzapft ist blanker Unfug.

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@Smartass67

Naja, die Biologischen Zusätze sollen sich wohl "ablagern" Und die sind nunmal vermehrt drin.

Zudem hat es einen spührbaren Unterschied gebracht.

Also irgendwas scheint ja schon geschehen zu sein.
Und da die Werkstatt auch Mechaniker bei Diversen Rennen sind (Rennstall von Porsche), gehe ich mal von aus, die wissen schon was die sagen.
Der Juniorchef ist selbst Porsche-Rennfahrer.

Aber egal... Uns hat es Erfolg gebracht. Warum auch immer :D

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Hallo,

davon sollte man tunlichst die Finger lassen.Gerade bei den modernen Motoren kann das oft sogar zum Gegenteil führen.

Wenn man einen Pkw täglich nutzt und längere Strecken fährt,kommt es nicht zu großen Ablagerungen.

Das wird nur zum Problem, wenn man wenig und nur kurze Strecken fährt, denn da kommt der Motor nie auf richtige Betriebstemperatur.Dagegen hilft dann nur der "Wochenend-Ausflug", sprich man fährt irgendwo hin, wo man ein längeres Stück Autobahn befährt (mindestens halbe Stunde) um so den Dreck zu lösen.

Außerdem sollte man als Kurzstrecken-Fahrer 2 mal im Jahr Ölwechsel machen, nämlich zu Frühjahrsbeginn und im Herbst.

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Dann erkläre doch mal warum man die Finger davon lassen sollte!

Würde mich sehr interessieren da ich mich ja gar nicht auskenne.

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Was für ein Auto mit welchem Motor fährst Du, was tankst Du und welcher Streckentyp ist vorrangig Deine Route (Kurz/Langstrecke)?

Ein Additiv, welches man in entsprechender Dosierung in den Tank kippt, hat bei einigen Motoren usw. durchaus positive Wirkung.

Bei vorwiegend Kurzstreckenfahrten wird keine hohe Betriebstemperatur des Motors erreicht, Ablagerungen und Rückstände werden nicht verbrannt.

Ungünstig sind solche Ablagerungen immer dort, wo sie dann tatsächlich im Weg sind und z.B. die Präzision der Ventiltechnik verhindern.

Falls Du ein Bild dazu brauchst, um Dir sowas vorzustellen:

https://www.offroad-forum.de/viewtopic.php?p=1074863&sid=0e82fba8c1c598b85d1c2244b89aabad

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