Bringt bei Blitz mit hoher Leitzahl etwas auch mit maximal 105mm Brennweite?

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6 Antworten

Mit dem 24-105mm f4 Objektiv geh ich mal davon aus, dass du ein LUSM IS von Canon hast. Der Blitz, den Du ins Auge gefasst hast dürfte dann der 430EX II sein. Hier gibt's die Überlegung, wie Du deine Ausrüstung erweitern willst. Ein 430EX kann nur als Slave im Fernsteuerungsmodus gezündet werden. Die bedeutet, dass Du Dir noch einen Blitz besorgst der Master kann. Hierzu kommen in Frage 550EX und 580EX oder 600EX Rt. Als Alternative gibt's auch noch das Infrarot Set von Canon ooder Yongnuo das aber auch mit 200.- zu buche schlägt. Es gibt noch den Sigma 500 EF Super, die mit anderen Canon Blitzen harmonieren und Master kann. Meine Empfehlung ist der höherwertige Blitz, weil der schon alles kann. Einen kleineren als Slave gibt's in der Bucht 420EX schon für 50.-. Ich habe 2 550EX und einen Sigma EF DG 500 SUPER dazu noch 3 430ez und bin voll zufrieden. Der 550EX ist ein richtiges Arbeitspferd, der mir schon mehrere male aus 2m runtergefallen ist geklebt wurde und immer noch funktioniert. 

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Die Belichtungszeit ist beim Blitzen egal, zumindest solange du über der Blitzsynchronisationszeit bleibst. 

Ein Blitz mit höherer Leitzahl ist stärker und lädt normalerweise auch schneller nach, generell haben die größeren Blitze auch eine bessere Ausstattung. 

Mit einer Leitzahl von 43 kannst du bei f/4 ca. 10m weit blitzen. Dieser wert gilt bei ISO100, bei größeren Empfindlichkeiten geht es natürlich entsprechend weiter (bei vierfacher Empfindlichkeit doppelt so weit). 

Diese Zahl ist aber eher relativ, da man in Innenräumen doch recht oft indirekt blitzen möchte oder zumindest zu einem bouncer greifen möchte. Dadurch geht ein Großteils des Lichtes verloren, mit einer konkreten Leitzahl kann man dann nur noch wenig anfangen. 

In relativ kleinen Innenräumen (also Wohnungen) komme ich mit Leitzahl 43 gut zurecht und habe mir nur selten eine höhere Leistung gewünscht (und wenn, dann meistens in der Sonne mit highspeed-sync, da ist die max. Leistung doch recht niedrig) oder bei Serienbilder. Zur Not kann man aber vorher ausprobieren, was der Blitz schafft, dann weiß man, wie weit man gehen kann ohne Belichtungen ohne Blitz zu bekommen. 

Das höhere Gewicht der größeren Blitze sollte man auch nicht vernachlässigen, nach einiger Zeit kann man sich ja immer noch einen zweiten/stärkeren Blitz kaufen und dann auch mit mehreren Blitzen experimentieren. 

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Mehr Leitzahl bedeutet nicht nur gößere Reichweite oder kleinere Blende, sondern kürzere Ladezeit (schnellere Bildfolgen) und indirektes Blitzen :-)

Bedenke: LZ 64 bei 200mm ISO 100 ergeben LZ 43 bei 50mm ISO 100 :-)

Es kommt also auf den Einsatzbereich an: Nicht umsonst ist der Metz CT 60-4 mit SCA-Adapter bei Presse- und Hochzeitsfotografen mit Motivabständen von 3-5 Meter seit Jahren das Maß aller Dinge.

Wer den nicht schleppen kann oder will, perfekt ausgeleuchtete Superweitwinkelaufnahmen will, indirektes Blitzen ohne Schlagschatten und Kalkgesichtern bevorzugt, ist mit Zoom-Aufsteckblitzen gut beraten, etwa dem Nikon Speedlighht SB-800 aufwärts oder markenunabhängigem Metz mecablitz 64 AF-1 digital (Art. 006431295).

G imager761


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Einen Blitz mit hoher LZ kann ich in der Leistung zurückdrehen, umgekehrt ist es nicht möglich. Daher ist für mich wichtiger, dass der Blitzkopf möglichst in viele Richtungen drehbar ist, um entsprechend vorhandene Flächen im Raum für indirektes Blitzen zu benutzen. Die Leitzahl meines Blitzes ist 60, damit kann ich auch indirekt noch reichlich feuern.

Ich habe ein altes 300er Teleobjektiv ausgeschlachtet und mit der Frontlinse und einer Pappröhre aus einem Bodenbelag einen "Blitzverlängerer" gebastelt, mit dem ich den Blitz auch bei langen Teleeinstellungen "strecken" kann. Er wird mit einem rechteckigen Passstück einfach über den Blitz gestülpt. Durch Verstellen zweier ineinander geschobenen Röhren kann ich den Blitz auch für Entfernungen jenseits der 50 Meter verwenden.

Ich bin sehr mit meiner Konstruktion und auch meinem Blitz zufrieden.


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Gerade bei einem so lichtschwachen Objektiv ist eine hohe Blitzleistung entscheidend. Und ganz besonders, wenn man auch noch indirekt blitzen will, um eine natürlichere Lichtwirkung zu bekommen.

Aber mach dich mal lieber erst mal mit den Grundlagen vertraut. Die Verschlusszeit spielt beim Fotografieren mit Blitz zum Beispiel fast keine Rolle (außer dass man halt über der minimalen Blitzsynchronzeit bleiben muss.)

fotolehrgang.de ist dein Freund.

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