Bringen Fette Kabel etwas am Verstärker?

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5 Antworten

Es geht doch hier um den Widerstand des Kabels. Durchbrennen sollte hier aber nichts.

Ein Kupferkabel mit einem Querschnitt von 1,5mm kann auf 50m Länge bei 230V so ca. 3200 Watt ab. Also mehr als genug für deine Anwendung.

Das 3,5mm Kabel hat allerdings einen nidirgeren Widerstand, als dein 1,5mm Kabel. Das kann man mitunter höhren. Allerdings wird der Unterschied zwischen einem guten 1,5mm Kabel und einem 3,5mm Kabel eher maginal sein.

Wenn das 1,5mm Kabel nicht das beste war; Jetzt hast du ein besseres. Aber es macht natürlcih Sinn ein gutes Kabel zu verwenden; selbst wenn der Amp intern nur mit 1,5mm Litze verdrahtet ist. Die Leitungen im Amp sind ja auch westenlich kürzer.

Aber dein Amp hat doch nur 2x 112Watt Musikleistung. Wie hast du denn all die Lautsprecher angeschlossen?

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Kommentar von darkhouse
26.05.2016, 08:00

Exakt die letzte Frage hätte gereicht, man muss hier gar nicht erst mit Querschnitten anfangen.

Das mit der Innenverkabelung ist immer wieder Thema in Fachforen. Denn die Leiterbahnen auf den Platinen haben einen noch weit geringeren Querschnitt.

Auch spielt der Preis keine messbare Rolle. Die Baumarkt-Kupferlitze reicht in den meisten Fällen völlig aus. Im normalen Lautsprecherbetrieb - was hier offenbar nicht vorliegt - reichen auch 2x1,5 mm² aus (bis etwa 5 m Länge).

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Ich versteh zwar nicht ganz so was du alles an den Yamaha A-520 angeschlossen hast - wohl aber, daß du ihn überlastest.

Der A-520 hat zwar Klemmen für 2 Paar Lautsprecher - aber nicht 4x irgendwelche Watt - erst recht nicht 4 x 400.

Er hat an 4 Ohm eine Dauerleistung von 2 x 112W.

Und obwohl in den technischen Daten von Leistung an 4 Ohm geschrieben wird zeigt der Aufdruck an den Lautsprecherklemmen, daß es eigentlich ein 8 Ohm Verstärker ist (A or B 8-16Ohm, A + B 16Ohm)

Du hast da jetzt wie ich vermute 4 Lautsprecher und noch irgendeinen Subwoofer dran - wahrscheinlich alles parallel und liegst dann wahrscheinlich bei einer Gesamtimpedanz die nur knapp über einem Kurzschluß liegt - deshalb werden da auch Kabel warm oder brennen durch.

Du kannst froh sein, daß der Verstärker bisher nicht abgefackelt ist und solltest dich mal über Parallel- und Reihenschaltung von Widerständen schlau machen.

Gebaut ist der Verstärker zum Betrieb von einem Paar 8 Ohm Lautsprecher ;-)

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Kommentar von darkhouse
26.05.2016, 07:57

Genau so hätte ich es auch geschrieben.

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Erstmal: Ein Verstärker mit einer Leistungsaufnahme von max. 390 Watt kann keine 4x400 Watt Ausgangsleistung haben. Wie kommst du auf eine solche Angabe? Zumal das Stereoverstärker ist, der hat keine 4 Endstufen.

Angaben zum Verstärker findest du hier: http://www.hifi-wiki.de/index.php/Yamaha_A-520

Danach leistet er 2x112 Watt.

Zur Kabeldicke: Welche haardünnen Anschlusskabel hast du verwendet, dass die durchgebrannt sind?

Wenn Yamaha 1,5mm² intern als Anschlusskabel verwendet, wird das ausreichend sein. Zumindest auf dem kurzen Stück innerhalb des Verstärkers.

Das Kabel zu deinen Boxen kann ruhig dicker sein. Es ist ja auch länger und hat damit einen höheren Widerstand. 2,5mm² sind aber schon mehr als ausreichend.

Welche Belastbarkeit der Hersteller deiner Basskiste angedichtet hat, spielt bei der Wahl des Kabelquerschnitts übrigens keine Rolle.

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Kommentar von darkhouse
26.05.2016, 08:02

Die nächste Frage, die sich mir stellt... Wie sind die Subwoofer gefiltert?

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Du hast ohne Ahnung absolut chaotisch angeschlossen. Neben der Frage, wie du die Woofer filterst, bestehen keine Zweifel daran, dass deine Kabel vermutlich deutlich zu wenig Widerstand liefern. Somit fährt deine Verstärkerschaltung nahe am Kurzschluss. Daher fließen deutlich höhere Leistungen als es für den Amp gut ist. Somit glühen deine Kabel wie Tauchsieder. Wurde ja schon gesagt: Glück, dass bisher dein Amp nicht komplett verraucht ist, ich könnt's ihm nicht verübeln.

Einen solchen, recht feinen 80er-Jahre-Boliden pflegt man, wenn er voll funktioniert, und betreibt ihn richtig! Kauf dir zwei anständige Standlautsprecher und gut ist's. Wenn Subwoofer, dann aktiv mit Filter und eigenem Amp!

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Mir hat man gesagt, je kürzer und dicker ein Kabel ist, wäre es besser für die Lautsprecher

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Kommentar von LoL69Lol69
24.05.2016, 00:41

ja aber ich meihn im inneren geht ja trotzdem nur ein 1,5 mm kabel vom ausgang an die plattine also bringt das ja nix

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Kommentar von darkhouse
26.05.2016, 08:07

Grundsätzlich richtig, aber man sollte dabei immer die tatsächlichen Werte betrachten. Bei der häufig zum Vergleich herangezogenen Kabellänge von 5 m weißt eine Kupferlitze von 1,5 mm² einen Leistungsverlust von etwa 3% an einer 4-Ohm-Last auf, ein 4-mm²-Kabel dagegen 1%. Im Alltagsbetrieb also nahezu unbedeutend. Erst bei über 10 m ist der Unterschied merklich groß.

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Kommentar von blancdeblanc
26.05.2016, 13:10

Danke Dir für die sachliche Erklärung.

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