Brille: Sehe alles verkleinert

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Welche Brillen wurden früher getragen. Wenn es keine Gleitsichtgläser waren, ist der Übergang zum Gleitsichtglas immer gewöhnungsbedürftig, besonders die Korrektur des Astigmatismus. Wird solch eine Brille nicht regelmäßig getragen, verträgt das visuelle System nicht den Übergang vom Fern- zum Nahbereich, es kann zu Schaukelbewegungen kommen, diesen Eindruck muss man verarbeiten und sich daran gewöhnen. Bei Myopie gibt es Minusgläser, sie erzeugen grundsätzlich ein verkleinertes Bild, bei Hyperopie bekommt man Plusgläser, die Abbildung durch diese Gläser ist vergrößert, daran muss man sich auch gewöhnen. Die Refraktionswerte können unterschiedlich sein, da sie von der Tageszeit her unterschiedlich sind, der Unterschied kann bis zu 0,25 dpt betragen. Wenn man den Kopf dreht und schaut seitlich durch ein Gleitsichtglas, dann verzeichnet sich das Bild, das ist normal. Eine maßstabsgerechte Abbildung ergibt sich nur beim Blick durch den zentralen Bereich der Brille, beim Gleitsichtgals sind das die Bereiche um Bezugspunkt Ferne und Bezugspunkt Nähe.

deine brille ist vermutlich "zu stark", d. h. die sehschaerfe-korrektur ist staerker, als sie sein muesste.

Die Werte von der Neumessung sind längst nicht so stark wie die alten.

Wenn Du die alte Brille kaum getragen hast und es nun stundenweise mal probierst, gerät Dein Sehsystem ganz schön durcheinander - undabhängig davon, was schon allein durch die offensichtlich falsche Brille verursacht wird. Es ist tatsächlich so, daß man mit zu viel MInus in der Brille die von Dir beschriebenen Effekte hat (Schwindel, alles zu klein, Perspektive verschoben). Geh zum Optiker und laß Dir eine Brille mit den neuen Werten anfertigen, und Du wirst wieder gut sehen können!

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