Briefgeheimnis im Internet?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Danke für die schnelle Antwort ;) Dann werd ich am Besten mal um Erlaubnis fragen, auch wenn ich nicht glaube, dass ich diese Bekommen werde. Aber so wie ich den Artikel verstanden habe darf ich nur nicht den Chatverlauf veröffentlichen, aber ohne Screenshot twittern, was passiert ist, ohne den genauen Wortlaut wiederzugeben, darf man dann doch, oder?

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@Carola98

Hey Carola98

Generell rate ich dir um Erlaubnis zu bitten. Egal ob Chatverläufe, e-mail's oder Angebote, es handelt sich hier um private Daten. Sollte es zu Stress kommen kann es ohne Zustimmung für dich recht schnell sehr unangenehm werden. 

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@LouPing

Ok danke... Schade, weil die Aktion die der Verkäufer sich geleistet hat war einfach zu köstlich :D:D

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Ich habe jetzt spontan keinen Link für dich, bin mir aber relativ sicher, dass das Briefgeheimnis auch auf digitale Privatnachrichten angewendet wird. 

Theoretisch darfst du das Ganze aber verpixelt hochladen. 

Inwiefern meinst du verpixelt? Weil ein komplett unkenntlich gemachter Chatverlauf, macht ja wenig Sinn. Und beim Namen steht sowieso nur der Vorname des Verkäufers.

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@Carola98

Prinzipiell deckt das Briefgeheimnis nicht direkt den Inhalt des Briefes, sondern den Inhalt im Kontext der Person an die es gerichtet ist oder die es geschrieben hat. 

Oder vereinfacht: Wenn vom Text her keine Verbindung zur Person hergestellt werden kann (also beispielsweise gar keinen Namen) dann dürfte das ganze auch legitim sein.

Aber das hier ist auch keine Rechtsberatung, sondern eine Privatmeinung. 

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@Ms42Ya

Ich glaub ich such nochmal im Internet, meiner Meinung nach sollte so ein "Verkaufsgespräch" nicht unter das Briefgeheimnis fallen. Ich finde es einfach Schwachsinn, andere potentielle Käufer müssen doch wissen, auf was für einen Verkäufer sie sich einlassen...

Deshalb ja auch meine Frage. Es ist ja eig. auch selbstverständlich, dass im Internet das Briefgeheimnis gilt, sonst könnte ja jeder jeden Whatsappverlauf veröffentlichen.

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@Carola98

Mag ja sein, dass er ein schlechter Verkäufer ist, dass entrechtet ihn aber nicht. Auch die Tatsache, dass es ein Verkaufsgespräch war, ist nicht relevant. Relevant ist ausschließlich, dass es ein Privatgespräch war, bei denen beide Seiten davon ausgehen, dass nur sie diese Konversation lesen. 

Du kannst natürlich den Chatverlauf auch nacherzählen, ohne diesen wörtlich wieder zu geben. 

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@Ms42Ya

Natürlich entrechtet das ihn nicht, aber als Beispiel (hypothetischer Fall), wenn ich in einem Laden bei einem Verkaufsgespräch Probleme mit einem Verkäufer habe und alles was dieser gesagt hat im Internet nacherzählt veröffentliche, z.B. auf der Twitterseite des jeweiligen Geschäfts heißt es ja dann nicht auch man hätte seine Persönlichkeitsrechte verletzt, obwohl dieser garantiert auch nicht gewollt hätte das dieses veröffentlicht wird, oder?

Und dazu, ob es erlaubt ist, wenn man nur nacherzählt, was im Chat stand, finde ich nichts konkretes im Internet. Hab nochmal gesucht, aber überall wird nur von Screenshots geredet.

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Nachdem das Briefgeheimnis aber so gar nichts mit dem Veröffentlichen von Nachrichten durch den Empfangsberechtigten zu tun hat, spielt hier eine eventuelle Gültigkeit gar keine Rolle.

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Ja, Entferne aber seinen Namen ... 

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