Brief von der Polizei - ich wäre ein Rennen gefahren!

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4 Antworten

Hallo,

Ob ihr nun ein Rennen ausgetragen habt oder nicht, ließe sich von hier aus sowiso nicht beurteilen. ( Auch ein Beschleunigungsrennen kann schon eine OWi bedeuten )

( Unnötiges hochdrehen des Motors, Kavallierstart an einer Ampel )

Natürlich wäre dann die Art der Straße noch genauer zu hinterfragen. Einfache, mehrspurige Streckenführung innerorts, mit / ohne Tempolimit, Kraftstraße mit oder ohne bauliche Trennung der Fahrstreifen für die jeweilige Fahrtrichtung, Autobahn ?

Was steht denn allgemein im Anschreiben der Polizei ? Was ist der genaue Vorwurf ? Hat die Polizei Euch direkt ertappt, oder beruht die Benachrichtigung auf einer / mehrerer Zeugenaussagen ?

mfg

Parhalia

KaDa140809 28.03.2012, 18:43

Nein keine Autobahn oder derartiges.. ich wohne in einer größeren Stadt da hat jede Seite 2 spuren. Anschließend haben wir uns auf einem Parkplatz getroffen. Ich bin mit einem Kumpel weggefahren und eine Weile erst später kam die Poliezi und hat mein Kennezichen aufgeschrieben wie mir freunde berichtet haben.. und heute kam der Brief.

Es stand drin das ich geladen werde, aber noch kein Datum, un das mir ein illegales Rennen vorgeworfen wird.

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Parhalia 28.03.2012, 21:28
@KaDa140809

Ging das mit einem Quickstart von einer Ampel einher oder unnötigem Nebeneinanderfahren bei hoher Motordrehzahl ?

Warum kam die Polizei denn erst später und hat Dein Kennzeichen notiert ? Nur aus Langeweile schreiben sie es ja nicht auf und werfen Dir anschließend die Teilnahme an einem illegalen Straßenrennen vor.

Eventuell fuhrst Du illegal mal ein Rennen und Deine Freunde wollen Dich damit mal zu Verstand und Nachdenken aufrufen.....ich würde darüber zunächst mal nachgrübeln...;-)

Warum auch nicht mit 300 PS an die Verkehrsregeln halten ?

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Darauf beruhend 400 € Strafe München, 20. Januar 2005

Pressemitteilung Nr. 20/05

Teilnehmer von illegalen Straßenrennen müssen mit Führerscheinentzug rechnen Schmid warnt: "Rennfahrern droht MPU"

Auf Initiative Bayerns sind die Hürden für den Führerscheinentzug bei illegalen Straßenrennen deutlich gesenkt worden. Durch eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung können Teilnahmen an illegalen Auto- und Motorradrennen leichter als bisher zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) verpflichtet werden. Dies teilte Innenstaatssekretär Georg Schmid in München mit. Schmid: "Menschen, die unsere Straßen für illegale Rennen missbrauchen, gefährden sich und andere. Wegen Zweifeln an ihrer charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen werden ertappte Raser künftig zur MPU gebeten. Wer seine eigenen Interessen über die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer stellt, muss mit harten Konsequenzen, insbesondere Führerscheinentzug, rechnen." Auf Initiative Bayerns wird mit In-Kraft-Treten der Regelungen der Dritten Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften zum 01.02.2005 in der Fahrerlaubnis-Verordnung ausdrücklich geregelt, dass nicht nur nach begangenen Straftaten, sondern bereits bei erheblichen oder wiederholten Verstößen gegen verkehrsrechtliche Vorschriften eine MPU angeordnet werden kann. Dies ist erforderlich, damit auch bei schwerwiegenden Einzelverstößen – z. B. den besonders gefährlichen illegalen Straßenrennen – die charakterliche Eignung eines Kraftfahrers umgehend überprüft und gegebenenfalls die Fahrerlaubnis entzogen werden kann. Schmid: "Damit haben wir endlich das Handwerkszeug, rücksichtslosen Rasern, die unsere Straßen zum Grand Prix parcoure zweckentfremden, das Handwerk zu legen."

In Bayern wird in den nächsten Monaten besonderes Augenmerk auf Kraftfahrer werfen, die durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Verhalten sich und die Allgemeinheit gefährden. Gerade angesichts eines Vorfalls in München Ende letzten Jahres, bei dem es bei einem illegalen Straßenrennen zu einem tödlichen Unfall gekommen ist, gewinnt die gefestigte Rechtslage an Bedeutung.

Schmid appelliert in diesem Zusammenhang an die Kraftfahrer, generell die vorgeschriebene Geschwindigkeit einzuhalten. Überhöhte Geschwindigkeit ist eine der Hauptunfallursachen. Die Polizei führt im Rahmen der Aktion Verkehrssicherheit Bayern 2006 vermehrt auch Geschwindigkeitskontrollen durch.

KaDa140809 28.03.2012, 18:39

danke sehr :)

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erst wenn du einen anhörungsbogen zu einem bußgeldbescheid oder wegen einer ordnungswidrigkeit bekommst, musst du dagegen einspruch einlegen, solange das "nur" ein einfaches schreiben der polizei ist (gibt es eigentlich nicht - entweder anzeige/bußgeld oder garnichts) hat das rechtlich keine konsequenzen.

nebeneinander herfahren könnte ggf. als behinderung anderer verkehrsteilnehmer angesehen werden, ist aber so schwer zu beweisen, dass es deswegen zu keinem verfahren kommen kann. etwas anderes ist, wenn ihr beide zu schnell gewesen seit und die polizei hinter euch war und das mit hintgerherfahren gemessen hat. das ist genau beweiskräftig wie eine radarfalle.

KaDa140809 28.03.2012, 18:38

vielen lieben dank :)

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Die Polizei verschickt keine Liebesbriefe !

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