Brief vom Gericht- Exekution ?

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1 Antwort

Exekutionsmittel meint, die Art wie die Zahlung erreicht werden kann.

Das was da steht sind dann Pfändungen etc. um die geforderte Summe einzutreiben. Dabei handelt es sich um eine Rechtsmittelbelehrung.

Danke für die Antwort! Und was kann ich dagegen tun? Beziehungsweise was bedeutet der untere Abschnitt? 

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@Luna1738

Das ganz unten bedeutet einfach durch welche Maßnahmen sie an ihr Geld kommen können. z.B. dürfen sie Gegenstände von dir "Beschlagnahmen" und dann verkaufen und den Erlös dazu verwenden die Schulden zu decken. Es gibt da allerdings Pfändungsgrenzen und nicht jeder Gegenstand darf gepfändet werden.

Außerdem dürfen sie deinen Lohn, falls du welchen bekommst "wegnehmen" und ebenfalls damit die Forderung decken.

Dann haben die noch geschaut ob sie das Geld durch andere Wege bekommen können Lebenspartner etc. war aber nicht der Fall.

Machen kannst du dagegen nicht wirklich viel. Außer die Summe zu zahlen.

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@Luna1738

Die Frist kann ich so nicht sehen. Eher kurz als lang. Denn so etwas kommt erst wenn man mehrere Fristen versäumt hat. Schuldenberatung macht auf jeden Fall Sinn, denn die wissen genau wie mit der Höhe umzugehen ist und unterstützen mental. Teilweise kann so etwas auch die Psyche belasten. 

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Ergänzung: In Deutschland könnte man sich an den sozialen Dienst der Stadt oder Gemeinde wenden. Die vermitteln auch an kostenlose Schuldnerberater weiter. Ich denke in der Schweiz wird das ähnlich sein.

Wenn die eigentliche Forderung berechtigt ist, kann man dagegen nicht viel tun. Ohne mich im Schweizer Exekutionsrecht auszukennen, sieht die Kostenübersicht jetzt nicht nach groben Unfug aus. Ggf. hats hier im Forum Schweizer, die sich auskennen um das besser zu beurteilen.

Ansonsten ist es immer eine gute Idee, sich mit dem Amt in Verbindung zu setzen. Anzugeben, dass du kein Einkommen hast als Studentin und dass du bereits mehrfach erfolglos um Ratenzahlung gebeten hast. Ggf. gewährt dir das Amt eine Ratenzahlung. Zumindest in Deutschland ist es so, dass sich Gerichtsvollzieher durchaus auf Ratenzahlungen einlassen sollen, sofern es maximal 12 Monate sind.

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