Brief per Einschreiben - Einwurf oder standard?

4 Antworten

Wenn das Einschreiben nicht von einem Empfangsberechigten abgeholt wird kommt das Schreiben zurück zu dir. Die Kündigung wäre dann nicht zugestellt und somit unwirksam. Kündigungen am besten immer als Einwurfeinschreiben versenden, denn dann unterschreibt der Postzusteller und es gilt als zugestellt.

Es wird ein Benachrichtigung eingeworfen mit der das Einschreiben in einer Filiale abgehohlt werden kann. Wenn es nach der Lagerfrist ( Ich glaub 7 Tage ) nicht abgehohlt wird, kommt es zu dir zurück.

Ein Einwurfeinschreiben ist in einem solchen Fall auf jeden Fall besser. Wer ist denn der Empfänger, dass es niemanden dort gibt?

Rechtsverbindlich wäre nur eine Zustellung über den Gerichtsvollzieher des Amtsgerichtes per Zustellungsurkunde. Kostet zwar so etwa 20 Euro, kann sich aber bei größeren Summen (z.B. Reise oder Mietverhältnis) durchaus lohnen. Einschreiben usw. bringt keinen Beweis, da damit zwar bewiesen wird, dass der Brief zugestellt wurde aber nicht, welchen Inhalt der Brief hatte. Falls der Empfänger bestreitet, dass in dem Brief eine Kündigung enthalten war, stehst Du ohne Beweis da.

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