Brief per E-mail und Brief per Post

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6 Antworten

Oftmals ergibt sich der Nachweis über die Zustellung einer email in gleicher Weise wie der Nachweis der Zustellung eines Standardbriefes aus dem Zusammenhang heraus. Kann der Beweisführer darlegen, dass aus nachfolgendem Schriftverkehr der Inhalt des fraglichen Schriftstückes zur Kenntnis genommen worden sein muss, so gilt es unabhängig von Zustellnachweisen als zugestellt. Prinzipiell gilt eine email ebenso wie ein Standardbrief aber nach dem Absenden nicht automatisch als zugestellt. Allerdings gelingt es bei einer email eher Indizien für den Versand zu liefern. Ein emailserver vergisst nicht so schnell wie ein Postbote.

Korrespondenz via email KANN gerichtlich anerkannt werden. Im Vergleich, kannst du genau wie beim herkömmlichen Briefeversand sagen, du hast die Post nicht erhalten. (die email könnte im Spam-Ordner gelandet sein) Bei der Annahme durch Lesebestätigung sehe ich allerdings die email als zugestellt und zur Kenntnis genommen.

die sache ist die ein amt behauptet mir einen bescheid per mail zugestellt zu haben. habe aber nix bekommen, somit sind auch eventuelle fristen vom sogenannten bescheid verstichen.

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@goge3

das ist aber ungewöhnliche, das Bescheide von einem Amt über email zugehen.

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Nein. Abgesehen davon gilt ein Brief als zugestellt, wenn er wirksam lt. Verwaltungszustellungsgesetz zugestellt wurde.

Du kannst dir ja den Empfang der E-Mail betätigen lassen, dann ist sie zweifelsfrei zugestellt.

Irgendwie ist mir ein "s" verlorengegangen, sorry!

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Ich tippe mal, am besten ist es, wenn die Email mit Empfangsmeldung verschickt wurde. Da weiß man dann wenigstens, dass er am Computer angekommen ist. Was aber nicht heißt, dass die Email auch gelesen wurde...

Bei beiden kann man behaupten ihn nie bekommen zu haben. Es sei den Du schickst den Brief per Einschreiben.

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