Brief nachweisbar versenden?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Meine Frage ist jetzt also reicht das Einschreiben Einwurf aus, dass ich vor Gericht nachweisen kann, dass die Mahnung zugestellt wurde?

Diese Frage stellt sich nur dann, wenn bei einer späteren Zahlungsklage die Gegenseite plötzlich behauptet nicht ordnungsgemäß in Verzug gesetzt worden zu sein.

In dem Fall kannst Du mit dem Einschreiben-Einwurf den Zugang eines Briefes in dem Machtbereich des Empfängers nachweisen. Was den Inhalt betrifft erfüllen Einschreiben allerdings nur den Anschein.

Letztlich kommt es drauf an, wie sich die Gegenseite verhält und wie der Richter dies beurteilt im Gesamtzusammenhang. Normalerweise reicht die Zustellung über das Einschreiben-Einwurf aus.

Absolute Sicherheit erreichst Du nur bei Zustellung über die Gerichtsvollzieher-Verteilstelle am Amtsgericht des Schuldners durch einfache oder persönliche Zustellung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Xipolis
16.06.2016, 15:10

Du solltest Dir in dem Fall das Ergebnis der Online-Sendungsverfolgung ausdrucken, da die Deutsche Post dieses nur begrenzt zur Verfügung stellt.

0

Hallo, ich möchte einen Brief (Mahnung) rechtssicher versenden so dass ich nachweisen kann, dass er zugestellt wurde.

Der Nachweis der Zustellung gelingt schon mit einem Einwurf-Einschreiben.

Einen Nachweis über den genauen Inhalt hast du damit natürlich nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn du 100% Sicherheit ob der Zustellung und des Inhalts haben willst, musst du den Brief durch den zuständigen Gerichtsvollzieher förmlich zustellen lassen. Kostet etwa 25,- €.

Ansonsten eignet sich ein Einwurfeinschreiben, welches vorab per Fax (Erste Seite und OK Vermerk müssen auf dem Faxbericht sein) oder per Email gesendet wird (Absender ins CC und Empfangsbestätigung anfordern).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

ich denke mal du brauchst nur das Einschreiben- wenn du deine ID- weiterverfolgst dann bekommst du auch von der Post die Mitteilung das die Sendung zugestellt wurde. Die kannst du dann über die Sendungsverfolgung ausdrucken und hast so deinen Nachweis.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Stadtreinigung
16.06.2016, 14:22

Kannst ja auch dem Gerichtsvollzieher damit beauftragen lassen,das geht auch

2

Zwar kannst Du nachweisen, dass ein Schreiben "X" zuging, aber der Inhalt lässt sich eben dadurch NICHT nachweisen.

http://www.lichtenberg-rechtsanwalt.de/Urteile/Legenden/Einschreiben.html


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Xipolis
16.06.2016, 15:05

Korrekt, wenn aber der Empfänger anderes über den Inhalt behauptet, dann hat er zum einen zugegeben, den Brief erhalten zu haben und muss zum anderen seine Behauptung über den Inhalt auch glaubhaft darlegen.

2

Wenn es sich an eine Firma richtet, reicht ein Einwurfeinschreiben, da Firmen verpflichtet sind Ihren Briefkasten zu leeren.

Wenn dein Einschreiben an eine "einfache" Person geht würde ich dir ein Einschreiben mit Rückschein empfehlen. So hast du auf jeden Fall die 100%ige Sicherheit, dass es auch genau die Person erhalten hat, um die es geht.

Normal würde ein normales Einwurfeinschreiben auch ausreichen, aber lieber auf Nummersicher gehen - ne Mahnung gibts ja normal nicht einfach ohne Grund :)

FeX

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kevin1905
16.06.2016, 13:01

Und wenn die Person die Annahme verweigert?

2

Die zustellung Mittels Gerichtsvollzieher ist die einzige Möglichkeit, einen rechtssichern Beleg für das Zusenden des Schreibens zu erhalten.

Denn der Empfänger kann bei jedem Einschreiben behaupten, der Inhalt sei ein anderer gewesen. Denn die Post bestätgt das zustellen des Briefes, nicht aber den Zugang des Inhalts.

http://ar-law.de/news/rechtssichere-zustellung-von-briefen-durch-einschreiben.html


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kevin1905
16.06.2016, 13:00

Denn der Empfänger kann bei jedem Einschreiben behaupten, der Inhalt sei ein anderer gewesen.

Dies wäre eine Positivbehauptung, für die der Empfänger eine Darlegungslast trüge.

2

Geh auf Nr. sicher... ein Einschreiben mit Rückschein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Xipolis
16.06.2016, 15:08

Postbote trifft Empfänger nicht an und wirft Kärtchen ein.

Brief wird für sieben Tage eingelagert.

Empfänger holt Brief nicht ab.

Nach sieben Tage geht Brief an Absender zurück.

Damit wurde die Mahnung nicht zugestellt.

Weil die Mahnung nicht zugestellt wurde ist der Empfänger nicht im Verzug.

2

Ja,dann kommt dieser zurück mit dem Vermerk Annahme verweigert

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei einem Einschreiben wird der Brief nicht in den Briefkasten geworfen, sondern der Adressat muss unterschreiben. Das müsste dann nachvollziehbar sein, denn die Post wird ja die Unterschriften irgendwo ablegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von SiViHa72
16.06.2016, 12:09

Es gibt Einschreiben und Einschreiben mit Rückschein. Nur bei letzterem muss der Empfänger unterschreiben.

0
Kommentar von AntwortMarkus
16.06.2016, 12:13

Damit kannst du nichts belegen. Denn eer Empfänger kann ja sagen, das der Umschlag leer war oder eine Grußkarte darin enthalten war.

0
Kommentar von Xipolis
16.06.2016, 14:58

Der Fragesteller meinte konkret das Einschreiben-Einwurf der Deutschen Post.

0

Was möchtest Du wissen?