brettspiele... was sind spaßfaktoren?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Die meisten solcher aufwändigen Brettspiele machen eine Weile Spaß und bleiben dann in der Ecke liegen, weil man immer wieder die Regeln nachlesen muss, nicht genug Mitspieler da sind oder sie zu lange dauern.

Mein Vorschlag sind eher die einfachen, klassischen Spiele, deren Regel eh jeder kennt. Die sind günstig zu bekommen und seit Ewigkeiten erprobt. Kein Spiel hält sich über Jahrzehnte oder Jahrhunderte, das nicht wirklich gut ist.

Versuche es mal mit Schach, Mühle, Dame, Backgammon usw. Selbst Mensch-Ärgere-Dich-Nicht macht in der Gruppe Spaß. Ein Geheimtipp ist das Malefizspiel (2 bis 6 Personen).

Noch ein Geheimtipp, leider in Deutschland nicht sehr bekannt: Cribbage.

???

ich wollte keine spiele wissen... ich hab selber welche gemacht...!

0

Hi,

es gibt sehr unterschiedliche Faktoren, die auch unterschiedlich empfunden werden.

Es gibt zum Beispiel den Glücksfaktor. Bei einigen Spielen kann man nur mit Glück gewinnen. Ich persönlich mag diese Spiele nicht, ich möchte selbst beeinflussen können, ob ich gewinne. Eine Freundin wiederum mag Spiele mit hohem Glücksfaktor mehr als Spiele mit taktischem Denken. Ob Du also hier etwas ändern möchtest liegt in Deinem ermessen.

Dann darf es nicht zu lange dauern, bis man wieder an der Reihe ist, sonst wird den einzelnen Spielern schnell langweilig. Ich weiß nicht, wie das bei Deinen Spielen aussieht.

Ein Spiel muss in sich logisch sein. Selbst wenn ein Spiel in einer Fantasywelt spielt, muss es in sich stimmig und logisch sein. Wenn ich mich auf das Spiel einlasse, will ich nachvollziehen können, weshalb etwas so ist wie es ist und die Regeln dürfen sich nicht selbst wiedersprechen.

Das sind jetzt mal Punkte, die mir als Spieler einfallen. Ich habe selbst noch kein Spiel entworfen. Aber vielleicht ist ja etwas dabei, was Dich auf neue Ideen bringt. Übrigens, ein Spiel wie Dein erstes habe ich schon gespielt. Allerdings war das nicht auf brutal gemacht. Das Spiel nannte sich Saboteur und hat in einer großen Runde sehr viel Spaß gemacht.

Gruß Yoriika

ich werde ir das spiel mal anschauen...

ansonsten: vielen vielen dank für deine antwort!

hast mir sehr weitergeholfen!

0

Schau doch einfach mal, welche Brettspiele du gerne spielst und was du daran interessant und spannend findest.

Ein Brettspiel spielt man ja in der Regel mit mehreren Leuten. Deshalb muss auf jeden Fall der Kommunikationsaspekt mit rein, sodass auch Spieler, die im Moment nicht dran sind, trotzdem aktiv an der Runde teilnehmen koennen. Sowas koennen z.B. Tauschmoeglichkeiten (Siedler von Catan) sein oder ganz einfach nur der Nervenkitzel, wenn man hofft, dass der Mitspieler keine 6 wuerfelt und damit die eigene Figur vom Platz fegt (Mensch aergere dich nicht -- immer noch das beste Brettspiel auf dem Markt). Alleingaenge (jeder macht sein eigenes Ding) sollte man nach Moeglichkeit nicht mit einbauen.

Neben dem, dass es in sich logisch sein muss, darf es auch nicht zu kompliziert sein. Nichts ist nerviger, als wenn man alle fuenf Minuten in die Gebrauchsanweisung schauen muss, um zu schauen, was in welcher Situation unter welchen Bedingungen und mit welchen Auswirkungen gemacht werden muss.

Das ist genauso schlimm, wie Spiele, in denen ganze Spielrunden vorgeschrieben sind, z.B. "In den ersten zwei Runden ist Gebaeude CD noch nicht aktiv, weswegen man nur Aktion EF und GH durchfuehren kann". Sowas habe ich auch schon einmal gespielt und das ist ziemlich langweilig.

Verknuepft mit dem Kommunikationsaspekt, sollte ein Brettspiel in seiner Basis so einfach zu verstehen sein, dass man es jedem innerhalb von 5 Minuten beibringen kann. In seiner Einfachkeit sollte es dann aber so aufgebaut sein, dass eine Spielrunde immer anders sein kann und man immer wieder seine eigenen Strategien entwickeln kann. Auch hier moechte ich wieder "Mensch aergere dich nicht" nennen, was ich zusammen mit meinem Freund (Japaner), meiner Mutter und meinem Bruder stundenlang gespielt habe, obwohl er zu der Zeit noch nicht gut Deutsch konnte. Man versteht es sofort und jeder Spieler spielt es auf seine ganz eigene Art (natuerlich im Rahmen der Regeln).

mmmh... sehr gute antwort! vielen dank!

ich weis nciht ob ich genügend abwechslung in eminen spielen habe... die spiele sind aber sehr einfach!

vielen dank!

0

Wichtigster Faktor bei Brettspielen ist die reale Gemeinschaft mit anderen. Echte Leute, die zusammen an einem Tisch sitzen und miteinander spielen.

das ist mir klar... meine beiden spiele sind auch (das erste spiel) für mind. 3 personen (das zweite spiel) für mind. 2 personen... alle bis zu 4 personen...

0

Ich kenne die von Dir beschriebenen Brettspiele nicht.

Bei uns werden seit jeher Brettspiele gespielt. 'Es geht doch im Vordergrund um das Miteinander, um den Spaß.

Wir spielen gerne "Mensch ärgere Dich nicht", "Monopoly", "Zahltag" oder auch mal "Mad".

Selbst nach jahrelangem Spiel ist daovn nichts langweilig oder fad geworden.

Die beschriebenen Spiele hat der Fragesteller selber erfunden.

1

super...d as hat mir jetzt aber nicht geholfen^^

ich spiele die spiele doch selber... die oben genannten spiele habe ich, wie M1603 schon gechrieben hat, selber erfunden...

selbstverständlich werde ich mir aber aucheinmal anschauen ob ich nicht etwas von den anderen spielen abschauen kann

0
@mibvws2

Oh... da habe ich dann etwas falsch verstanden. Tut mir leid.

0

Was möchtest Du wissen?