Brennstoffzellen-Autos, gefährlich wegen Exlposionsgefahr?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich sage kommt darauf an. Ich beziehe mich mal auf Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen um die scheint es dir zu gehen.

Als aller erstes mal ist Wasserstoff ein sehr reaktionsfreudiger Stoff und enthält Unmengen chemischer Energie. Jedoch genau wegen dieser Energie braucht man recht wenig, die chemische Energie ist im einfachsten Fall die gleiche zu dem Benzin in anderen Fahrzeugen. Aber derzeit ist es sogar so, dass durch die sehr großen Tanks nur ein Bruchteil der Energie mitgeführt wird. Dann kommt noch die Tankart hinzu. Es gibt Tanks, die eine Chemische Verbindung mit dem H2 eingehen, demnach ist dann ein Feststoff enthalten. Lässt sich jedoch ablassen, nur nicht ganz so schnell, da kein (gefährlicher) Druck herrscht. Dann gibt es Druckflaschen, die bei hohen Temperaturen durchaus Platzen können was bei dem Druck unschön wird. Jedoch kann der Wasserstoff vorher abgelassen werden, was eine entsprechende Stichflamme ergeben könnte, die jedoch kein Problem sein sollte, wenn richtig ausgerichtet. Zu letzt gibt es noch Flüssig Tanks. Da wirds dann wirklich unschön. Extrem niedrige Temperaturen, die nach unten laufen anstatt nach oben zu steigen, bei extremer Reaktionsfähigkeit und Energie pro Liter. Nicht umsonst ist das ein sehr beliebter Raketentreibstoff. Wenn du dann noch Flüssigsauerstoff tanks im auto hast anstatt Luft anzusaugen, weißt do sicher wie das endet. Es gibt genug Videos auf YouTube, die zeigen, wie das dann in der Raumfahrt aussieht.

Edgar

Also zusammengefasst: Nein, keine Explosion, da der benötigte Sauerstoff nicht als Tank gespeichert wird, sondern aus der Luft gezogen wird.

0

Tja, man wird wohl ultrafette Wasserstofftanks bauen müssen, die auch eine entsprechende Ventilsicherung bekommen, sonst hat man ganz viel Spaß beim Super-GAU.

"Brennstoffzelle" bedeutet nicht zwangsläufig "Wasserstoff", auch mit Methan, Propan, Erdgas, Alkohol etc. lassen sich entsprechende Brennstoffzellen betreiben. Dann ist die Explosionsgefahr nicht größer als bei einem herkömmlichen Fahrzeug mit Otto-Motor.

0
@Zyogen

Schon richtig, nur würde man langfristig eher die Wasserstoff-Version in den Markt einführen, da alle anderen von dir erwähnten Brennstoffzellen ja wieder auf fossile Brennstoffe (CH4) oder komplexere Prozesse bauen (Alkohol müsste man ja auch irgendwie in Massen herstellen), während man zurzeit wohl noch am Einfachsten an den Wasserstoff käme...

0

Warum? Brennstoffzellen explodieren doch nicht. Feuergefährlich wäre lediglich der Treibstoff, welcher zum Betrieb der Brennstoffzelle benötigt wird. Und dieser ist in einem Brennstoffzellen-Auto genauso sicher oder unsicher wie in einem Fahrzeug, welches denselben Treibstoff in einem herkömmlichen Motor verbrennen würde.

In meinem Fall benutze ich Hydrogen für meine Brennstoffzelle, wäre das genau so gefährlich wie ein herkömmlicher Benzin-Motor?

0
@Scarecrowo

Hydrogen ist Wasserstoff. Im Vergleich zu einem mit Benzin gefahrenen Auto ist das Hydrogenfahrzeug wesentlich sicherer. Das aus folgenden Gründen.

Einmal ist der Hydrogentank bedeutend kleiner als der Benzintank, es ist also weniger chem. Energie gespeichert. Beim Lecken entweicht der Wasserstoff, der auf Grund seiner Dichte sofort nach oben und nicht in den Motorraum entweicht. Eine Brennstoffzelle wird bei einer Temperatur betrieben, die unterhalb der Zündungstemperatur von Wasserstoff und auch von Benzin ist.

0

Was möchtest Du wissen?