Breikost

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7 Antworten

Bitte beachte:

Dein Baby ist noch lange nicht entwickelt und sein Verdauungssystem also ebenso wenig wie die Geschmacksnerven. Würze also bitte vorsichtiger. Der Brei sollte fade für uns Erwachsene schmecken dann ist er für das Baby richtig. Diese Empfehlung gilt auch wenn die Umsetzung eines Rezepts für Babybrei Eins zu Eins für uns gut schmecken sollte. Dann bitte lieber weniger würzen als im Rezept angegeben. Diese Erkenntnis der Wissenschaft ist halt noch nicht so alt, ist also kaum bekannt. Allerdings können Wissenschaftler heute nachweisen dass schlechte Ernährung im Kleinkindalter zu manchen Erkrankungen im Erwachsenenleben führt.

Je länger Du die Brust gibst je besser für das Kind aus mehreren Gründen - falls Du stillen kannst: Der Hautkontakt mit Dir stärkt auch die Bildung des Immunsystems, gibt dem Baby mehr Sicherheit. Wir Menschen sind eh bis zur Ich-Bildung - früher Trotzphase - emotional mit unserer Mutter verbunden. Je näher wir unserer Mutter sein können, je klarer können wir Gefühle wahrnehmen auch als Erwachsene, je fähiger werden wir Mitgefühl zu entwickeln.

Über Muttermilch bekommt das Kind manche Mikronährstoffe, Mikroorganismen die ihm zu mancherlei gesunder Entwicklung verhelfen. Ich denke hier vor allen Dingen daran dass zunächst ja der Verdauungstrakt ohne die für uns lebensnotwendigen Bakterien ist die wir zur Verdauung brauchen. Über Muttermilch haben wir die Chance je länger je mehr Bakterien der Mutter aufzunehmen. - Das ist keine Frage der Hygiene der Mutter sondern der Entwicklung des Darmes des Kindes. - Weiter schützt uns unser Immunsystem auch wenn wir diesen Schutz nicht merken. Wehrt also diese Körperpolizei jetzt eine Erkältung ab ohne dass Du das merkst übergibst Du mit der Muttermilch dem Kind die Abwehrpolizei damit es diese selbst herstellen kann in Zukunft.

Wenn Dein Verdauungssystem bisher keine Probleme mit Kohl jeglicher Art hatte verhilfst Du dem Kind durch Stillen zur gleichen Fähigkeit. Gibst Du dem Kind aber zu früh - für seine ganz persönliche Entwicklung die nun mal in einer Zeitbreite und nicht nach Schema verläuft - so kann es durchaus zu Problemen kommen weil der Verdauungstrakt überfordert ist.

Bitte beachte weiter: Der Geschmack für Süßes ist noch nicht entwickelt. Heute empfehlen entsprechende Fachmenschen die auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand der Erkenntnis sind erst dann Süße anzubieten wenn das Kind danach verlangt wie Honig, braunen Zucker - bitte kein Weißzucker.

Bitte gebe Deinem Kind keine fertigen Getränke. Da ist in der Regel zu viel weißer Zucker drin und manche Chemie. Bei Discountern findest Du eine reiche Auswahl an Tees die von Öko-Test regelmäßig gut bewertet werden. Für uns Erwachsene reicht in der Regel ein Teebeutel für einen Liter Wasser, für Dein Baby kannst Du die doppelte Menge Wasser nehmen. Rotbuschtee wird dort wo er herkommt gleich nach dem Abstillen gegeben. Das ist dort mit frühestens einem Jahr. Er wird auf natürliche Art das Immunsystem stärken, für die Bildung von gesunder Haut nebst Anhängen sorgen. Im Ursprungsland sind aus diesem Grund auch keine Probleme während der Zahnbildung bekannt. Die Notwendigkeit Zähne zu behandeln hat sich dort noch nie ergeben so lange die Menschen die Möglichkeit haben ihren Rotbuschtee regelmäßig zu trinken. Zahnärzte kamen um diesen Befund nicht herum. Bei Tees die eine Wirkung haben wie Minze, Ingwer und so fort sei bitte vorsichtig. Schaue lieber im Netz nach ob sie eine Wirkung haben. Das vegetative Nervensystem ist noch nicht so weit entwickelt dass es solche Tees als Getränk verträgt und wenn er als Medizin angeboten wird dann bitte auch in geringerer Dosierung.

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Ich habe mich nach meinem Kind gerichtet. Etwa in dem Alter zeigte es Interesse an meinem Essen. Ich habe also so gut wie gar nicht gewürzt einen Teil meines Essens, das Fleisch natürlich gar nicht angeboten, mal ein zu Brei gemachtes Kartoffelstück angeboten mit einem Löffelchen. Von Natur aus ist eine glatte Umstellung unbekannt. Übrigens bei allen Säugetieren. Das kleine Kind bekommt die Möglichkeit selbst zu bestimmen wie viel Muttermilch es möchte und wie viel zerkleinerte Erwachsenennahrung. Du kannst die Vorgehensweise auf youtube in mancher Dokumentation beobachten. Dort findest Du auch manchen hilfreichen Kanal zur Unterstützung der Eltern. Ebenso veröffentlichen dort Wissenschaftler die sich mit menschlicher Entwicklung beschäftigen in leicht verständlicher Sprache. Es lohnt also sich mal die Zeit zu nehmen und nach sinnvollen Kanälen zu schauen die zu abonnieren lohnt.

Ansonsten gibt es einige Foren im Netz in denen Du manchen guten Tipp findest, Unterforen für den Austausch, hier und da auch Fachmenschen die begleiten. Bei den Fachmenschen und auch bei manchen Beiträgen in solchen Foren beachte bitte dass viele von diesen Menschen für ihre Beiträge von produzierenden Unternehmen zur Absatzsteigerung bezahlt werden.

Ich habe früher, für meine Kinder auch selbst gekocht, aber auch gekauft, schau mal:

Zeit für Brei! Baby bekommt Brei Foto: © found – Fotolia.com Wachsen, lernen, den Bewegungsradius erweitern und die Welt neugierig erfassen: Ihr Baby hat immer mehr vor! Um genug Energie und Nährstoffe für seine atemberaubende Entwicklung zu haben, reichen Mutter- oder Säuglingsmilch nicht auf Dauer. Erweitern Sie deshalb den Speiseplan Ihres Babys: Frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Beginn des 7. Monats sollten Sie die Milchmahlzeiten nach und nach durch Breimahlzeiten, der so genannten Beikost, ersetzen.

Falls Sie stillen, machen Sie damit weiter, während Sie Ihr Baby an Brei gewöhnen. Das erleichtert Ihrem Kind die Umstellung auf die neue Nahrung und schützt gleichzeitig vor Allergien. Wann es Zeit zum Abstillen ist, bestimmen Sie gemeinsam.

Beobachten Sie Ihr Baby: Wenn es Interesse an anderen Lebensmitteln zeigt, Ihnen beim Essen neugierig zusieht oder nach dem Löffelchen greift, kann es Ihnen damit zeigen, dass es bereit ist.

Ein neuer Brei pro Monat Führen Sie Ihr Baby langsam ins Lebensmittel-Neuland: Es braucht eine Weile, um sich an das neue Essen zu gewöhnen und seine Verdauung umzustellen. Sie geben ihm genügend Zeit, wenn Sie Monat für Monat eine Milchmahlzeit nach der anderen durch einen Brei ersetzen und die Zutaten dafür nacheinander einführen. Starten Sie frühestens mit Beginn des 5. Monats und spätestens mit Beginn des 7. Lebensmonats Ihres Babys mit Breimahlzeiten.

Brei-Fahrplan zuerst: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei etwa einen Monat später: Milch-Getreide-Brei etwa noch einen Monat später: Getreide-Obst-Brei Am Anfang sollten Sie pro Woche nur eine neue Zutat anbieten, zum Beispiel erst Möhre und eine Woche später Kartoffel. Beobachten Sie, wie Ihr Baby das neue Lebensmittel verträgt und wie es auf das Essen mit dem Löffel reagiert. Später, wenn der erste Brei komplett gegessen wird, können Sie Ihr Baby alle drei oder vier Tage eine neue Variation zum Beispiel mit einer anderen Gemüseart kosten lassen.

Gutes Gelingen :-)

Quelle: http://www.gesund-ins-leben.de/fuer-familien/erstes-lebensjahr/zeit-fuer-breikost/

Ich finde das speziell die Gemüsebreis aus dem Sipermarkt echt fürchterlich schmecken wenn du sie selbst machst dann schmeckt es wesentlich besser. Habe aber selbst erst jetzt damit angefangen und meine kleine ist jetzt fast 17 Wochen alt und der Kinderarzt hat mir das GO gegeben dafür sonst hätte ich noch gewartet damit. Habe mich jetzt auch für einen Kurs angemeldet bei einer Hebamme für gesund Ernährung und Einführung in die Beikost den habe ich empfohlen bekommen und da freue ich mich schon drauf kostet auch nur fünf Euro was meiner Meinung nach total in Ordnung ist. Wenn man die Zeit findet sollte man schon selbst kochen da es auch wesentlich günstiger ist. Was ich machen werde ist aber das Fleisch im Glässchen zu kaufen weil ich das nie so klein bekommen würde in meinem Mixer. Ich würde aber mit Gemüse anfangen und immer nach einer Woche ein neues Gemüse dazu tun. Habe mit Pastinake angefangen da es nicht gleich soviele FLecken macht wie Karotte ;-))

14 Wochen - also noch nicht mal 4 Monate alt.

Viel zu früh. Da hat dein Sohn noch immer den Zungenschiebreflex und somit nicht die Beikostreife erlangt.

Gesünder wäre es, ihm Muttermilch zu geben - und zwar ausschließlich.

Gemüse ist in dem Alter verträglicher. Milch gibt manchmal Schwierigkeiten.

Möhren und Kartoffeln kriegt man in jedem Supermarkt in Bioqualität. Ich hab die Möhren klein geschnitten und in wenig Wasser gekocht, dann in Miniportionen eingefroren. Da eignet sich ein Eiswürfelbehälter. Mittags eine Kartoffel weich kochen. Wenn man die ganz klein schneidet, dann dauert es nur 5 Minuten. Mit dem Möhrenbrei mischen, pürrieren, etwas Öl oder Butter und füttern. Man kann dann etwas variieren, etwas Petersilie oder Creme Fraiche oder so. wird das gut vertragen, Kohlrabi probieren und langsam mehr Zutaten nehmen.

http://www.urbia.de/magazin/baby/stillen-und-ernaehrung/zehn-wichtige-fragen-zum-beikoststart

Von der Milchnahrung zur Beikost - das ist für Mutter und Baby ein großer neuer Schritt. Damit er beiden Spaß macht, hat urbia für Sie hier die Antworten auf die zehn wichtigsten Fragen zum Beikoststart zusammengestellt.

Wann anfangen und mit welchem Brei?

  1. Was ist eigentlich Beikost?

Unter Beikost versteht man jede Form von Babynahrung, außer Muttermilch und industrieller Säuglingsmilch.

  1. Wann ist mein Baby bereit für Beikost?

Babys sind da sehr unterschiedlich, manche interessieren sich schon mit vier oder fünf Monaten für den Löffel und das, was darauf liegt, andere erst mit einem dreiviertel Jahr. Grundsätzlich wird empfohlen, das Baby mindestens vier Monate voll zu stillen und frühestens mit Beginn des fünften Lebensmonats mit Beikost zu beginnen. Falls es nicht gestillt wird oder aus anderen Gründen früher mit der Beikost begonnen werden soll, so ist dies ebenfalls frühestens ab dem fünften Lebensmonat möglich.

  1. Welche Mahlzeit wird zuerst ersetzt?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es am günstigsten ist, zunächst die Mittagsmahlzeit langsam zu ersetzen. Das Baby sollte einigermaßen ausgeschlafen und ein wenig, aber nicht übermäßig hungrig sein.

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