Braun- und Steinkohleabbau

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3 Antworten

In Deutschland wird Steinkohle im Untertagebau abgebaut. Das heißt, man gräbt Gänge (Stollen) unter der Erde, aus denen man die Kohle herauskratzt. Nach Schließung des Bergwerks können die Gänge einstürzen und die Erde sackt nach bis zur Oberfläche,. Dort gibt es dann sogenannte "Bergschäden", also Einsturzkrater, die Straßen und Häuser beschädigen können. (Saarland, Ruhrgebiet).

Braunkohle wird dagegen im Tagebau abgebaut. Dafür werden riesige Löcher gegraben und mit großen Baggern die Braunkohle herausgeholt. Für diese "Tagebaugruben" müssen ganze Ortschaften abgerissen und weggegraben werden. Wenn der Tagebau beendet ist, macht man meist eine Seenlandschaft daraus. (westlich von Köln, Lausitz).

Phreak96 02.07.2013, 23:18

danke dir :)

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Bevarian 02.07.2013, 23:49

können die Gänge einstürzen und die Erde sackt nach bis zur Oberfläche

Wird durch Verfüllung heutzutage vermieden - solche Schäden sind Relikte aus der Urzeit der Kohleförderung...

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KHLange 03.07.2013, 13:36
@Bevarian

außerdem wird man bald, was die Steinkohle betrifft, solche Aussagen ins Imperfekt setzen müssen.

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Die Bewertung Ihrer Leistung könnte zu einem Gutteil davon abhängen, ob Ihr Lehrer wie so manche meiner Kollegen, den Grünen nahesteht, oder einer der immer seltener werdenden Zeitgenossen, die in Naturwissenschaft und Technik eine Chance und kein Teufelszeug sehen.

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