Braucht man für Vollkornprodukte zwingend Sauerteig?

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6 Antworten

Roggen braucht Sauerteig, Dinkel weiß ich nicht. Sie werden so nahrhaft sein wie die vom Bäcker, du weißt was drin ist (anders als beim Bäcker), aber auch so teuer. Und das sind nur die Ausgaben die du hast (Zutaten, Strom), nicht gerechnet deine Arbeit, setz dafür mal den halben mindestlohn ein.

Es lohnt sich nur wenn es dir Spaß macht und du von der Qualität deiner Produkte überzeugt bist.

Ps Wenn du den Sauerteig kaufst legst du drauf, finanziell.

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Ich möchte es nicht verkaufen oder so :D Wills nur für mich backen und einfach mal ausprobieren, die zeit die ich dafür investiere ist egal ich mag es ja zu backen ;)

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@Fout1960

Wie gesagt, es lohnt sich, wenn es dir Spaß macht und du dein Brot gerne magst. Ich hab es selbst jahrelang gemacht, nur gespart habe ich dabei nicht.

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@flaglich

Also bei Amazon kriegt man für 15€ 10kg Roggenvollkornmehl ich verstehe nicht wie du nicht gespart hast? Damit sollte man wochenlang mit auskommen. Wasser Hefe Salz kostet auch fast nichts.

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@Fout1960

Die Stromkosten und die Arbeitskosten machen auch ein selbstgemachtes Produkt teuer. Vor allem deshalb, weil man nicht gleich 10 Brote backt, sondern nur eines, oder vielleicht zwei.

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@Fout1960

Energiekosten. Du musst den Sauertieg vorbereiten (füttern und warmstellen warm=Energiekosten) die Küche heizen. Den Backofen vorheizen, evt einen Backstein, den Backofen während der Backzeit heizen, das Warmwasser zum Spülen bereitstellen. Ich weiß nicht welchen Wirkungsgrad dein Ofen hat, aber ich schätze das er schon so 2 bis 3 kwh Stunden braucht einmal zu Backen vielleicht noch eine kwh für Vorbereiten und Spülen. Ich hatte dann so 300 g Brot, weil ich es lieber frisch hatte und mehrmals die Woche kleine Mengen gemacht habe (Baguette halt, fürher auch Roggenvollkorn, dass hat aber länger frisch gehalten, ein Backtag je Woche). Bei deinem Materialpreis komm ich dann auf ca 1,50€/300g Brötchen. Und dabei hätte ich den Teig noch voll mit der Hand geknetet und meine Küchenmaschine ist noch nicht gelaufen (Ganz abgesehen davon, dass ich im Lauf der Jahre mehrere gehimmelt habe bevor ich mit für 350€ eine Kenwood zugelegt habe)

Es ist toll sein eigenes Brot zu essen, nur man spart dabei nicht.

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@flaglich

Genau so sieht's aus :-)

Selbst Brot zu backen ist ein tolles Hobby. Weil man Geschmacksexperimente machen kann, die der Bäcker nicht bietet. Man weiß auch, was drin steckt. Es ist jedoch immer mehr Aufwand, als einen Kuchen zu backen und benötigt auch mehr Zeit.

Lediglich Low-Carb-Brote kann man mal eben im Vorbeigehen zusammenrühren und ausbacken. Brote aus Mehl verlangen Zeit und Muße.

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Du kannst auch Hefe nehmen. Auch fertiger  Sauerteig eignet sich.  Deine Selbstgemachten Brötchen sind bestimmt so nahrhaft wie beim Bäcker. Sogar noch gesünder da du weniger Zusatzstoffe verwenden wirst. Gutes Gelingen.

Ein brauchbares Roggenbrot geht nur mit Sauerteig, bei Dinkel nicht ganz so krass. 

Übrhaupt ist es nicht leicht daraus Brot selbst zu backen.

Ich spare mir jetzt einmal weitere Ausführungen, Erklärungen und einen Bericht eigener Versuche. Ich finde, jeder sollte mal versucht haben selbst Brot zu backen - irgendwie Allgemeinbildung :-))

Für diese Versuche - vielleicht auch auf Dauer? - empfehle ich immer gern diese Site:

http://ketex.de/blog/

Das ist Ketex - der Hobbybäcker (aber Hobby ist weit untertrieben!)

Da bleiben eigentlich keine Fragen offen und wenn doch, bekommt man immer gern professionellen Rat.

Roggen braucht schon 'nen Sauerteig

Mir schmecken Brote mit Sauerteig besser, als ohne. Im Supermarkt gibt es kleine Päckchen mit frischem Sauerteig, die verwende ich gerne. Gibt es sogar in Bioausführung.

Wenn du sowieso Vollkornmehl im Haus hast, setz doch deinen Sauerteig selbst an. Ist ja kein Hexenwerk.

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