Braucht man für Musikstudium/Psychologiestudium/Mentalistmusstudium Mathe?

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6 Antworten

Für ein Psychologiestudium sind gewisse mathematische Grundkenntnisse (wegen 'Statistik') erforderlich.
'Mentalismus' ist kein akademisches Studium, sondern ein Sammelname für Angebote in Menschenkenntnis und Hypnose. Diverse private Institute bieten so etwas gegen Bezahlung an - von mehr oder weniger guter Qualität. 

Psycho hat Statistik, da kommst du nicht drum rum.
Solltest du ein Doktorratsstudium anstreben, wird's dann richtig lustig - da gilt es, Daten auszuwerten. ;)

Bei Musik braucht man nicht im eigentlichen Sinne Mathe, aber ein mathematisches Verständnis hilft. Wenn man Fugen analysieren, Generalbässe schreiben und auch anderweitig mit diversen Akkordnotationen arbeiten möchte, hat man bessere Chancen, den Durchblick nicht zu verlieren, wenn einem die Mathematik hinter der Musik klar ist. (Wusstest du, dass das in der Antike ein und das selbe Fach war? Pythagoras ist übrigens nicht nur der Vater des Satzes zum rechtwinkligen Dreieck, sondern auch der Mann, der die Sache mit den harmonischen Intervallen entdeckt hat - die basiert nämlich auf Frequenzen.^^)
Das soll dich jetzt aber nicht entmutigen - ich kenne sehr sehr seeehr viele Musiker und Musikstudenten und die wenigsten davon waren sonderliche Mathe-Asse.^^ Man muss halt dann seine eigenen Wege finden, das Ganze zu verstehen. ;) Dann ist aber zu empfehlen, nicht gerade Musikwissenschaften zu studieren, sondern eher etwas in Richtung "Konzertfach" oder "Instrumentalpädagogik".

Und ja, wie die anderen schon sagten - Mentalismus ist (Gott sei DANK!) kein Studium.

Übrigens: Wenn du's mathefrei haben möchtest und später mal bei McDonald's arbeiten, studier Philosophie. :D

Nicht mal die Philosophie ist frei von Mathematik. ;)

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@Kristall08

Ich studier's.
Abseits der theoretischen Besprechung von Wissenschaftstheorie, die aber keinerlei Praxis beinhaltet, und der Tatsache, dass gerade in der Erkenntnistheorie häufiger mal Formelschreibweisen für gewisse Schlussfolgerungen (Logik usw.) verwendet werden, ist sie's eben doch.

Wüsste nicht, woher du diese Annahme nimmst.

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@Schattentochter

Ich habe beides studiert, Philosophie und Mathe. Freilich gibt es Überschneidungen in der Logik; eine Aussagenalgebra gehorcht denselben Gesetzen wie eine Mengenalgebra. Aber man muss sich in Philo natürlich nicht gerade dies Gebiet aussuchen.

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@Ottavio

Naja, gut, touché, sie teilen sich die Gesetze.

Ich hätt's bisher dennoch nie als richtige Überschneidung empfunden - eher als vorprogrammiertes "Teilen allgemeiner Gesetze, die in der Natur nun einmal so sind und deren vereinheitlichte Formulierung sich die Mathematik nun mal zur Aufgabe gemacht hat" -> aber wer weiß, vielleicht werd' ich in zwei Semestern ächzend über der Aussagenalgebra zusammenbrechen und an dich denken. :D

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@Schattentochter

Die Annahme kommt daher, dass Philosophie in verschiedenen Teilbereichen Mathematik beinhaltet.

Vielleicht liegt deine Irritation aber auch darin begründet, dass du eine nicht-akademische Vorstellung von Mathematik hast.

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@keenat

Naja, ich habe mich schon abseits der Schulmathematik damit befasst (nicht zuletzt, weil mein Vater da eine große Leidenschaft hegt), aber es kann natürlich trotzdem gut sein, dass ich mir über die abstrakteren Aspekte dennoch nicht so sehr im Klaren bin.

Ich werd's wohl rausfinden in den nächsten paar Semestern. :)

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Was ist denn Mentalismus?

Für Psychologie braucht man Mathe, aber man kann die Warnung davor auch übertreiben. Es ist kein Mathestudium, und die Mathematik ist halt Statistik.

Ich war immer sauschlecht in Mathe gewesen, aber das konnte sogar ich.

Musik und Psych. kann eine ganz schöne Kombination sein, denn Musik kann man später gut in die Psychotherapie integrieren. Die Psychotherapie lernt man aber erst in einer mehrjährigen (teuren) Zusatzausbildung.

Mentalismus...hört sich etwas unseriös an.

Ein bisschen Mathe ist immer. Allerdings wird das Level bei den Studiengängen eher unten sein.

Für die Studienreife brauchst Du Mathe, danach eher nicht. Und Mentalis(t)mus kann man nicht studieren, da liegst Du falsch.

Bei Psychologie brauchst du viel Mathe. Bei Musik nicht

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