Braucht man Fleisch für die Gehirnentwicklung?

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26 Antworten

Vorab: Ich esse Fleisch.

Hier alles aufzuklären, was im o.g. alles schwammig und verwirrend formuliert ist, würde m.E. zu weit führen. Grundsätzlich sagt schon der Begriff "Marketing" im link, dass ein vorbestimmtes Ziel mit dem Text erreicht werden soll. Tierisches Eiweiß ist nicht zwangsläufig nur im Fleisch enthalten, z.B. bei Milchprodukten und Eiern ist das auch der Fall.

Im Titel wird quasi versprochen was der Text bei näherem Hinsehen nicht wirklich halten kann. Es werden einige Wahrheiten relativ neutral genannt, der Bezug zum Fleisch aber dem Leser überlassen. Das möchte ich mal mit "Polemik", oder harmloser mit "Bauernschläue" bezeichnen. Aus meiner Sicht wird im Text mit eher unseriösen Mitteln versucht, der ähnlich unsachlichen Verteufelung von Fleischprodukten durch andere Lobbies zu entgegnen.

Abgekürzt: Die Einen sehen nur schwarz und die anderen entgegnen reines Weiß. Wie überall im Leben überwiegen real aber die x Grautöne dazwischen.

Nahezu alle seriösen Ernährungswissenschaftler gehen davon aus, dass für die menschliche Ernährung tierische Anteile von Vorteil sind. Tierische Eiweiße sind wichtig für den Hirnstoffwechsel, das heißt aber nicht gleichzeitig, dass besonders viel auch besonders gut ist.

Über die "richtige Ernährung" kannst du im Netz jede Menge finden, man kann nahezu jede (Ernährungs-) Ideologie "belegen", oder findet für alles Argumente. Das verwirrt sehr, wenn man von der Seriosität der Autoren ausgeht. Richtig ist aber, dass die meisten mit ihren Ratschlägen irgendetwas verkaufen wollen, und sei es nur eine Ideologie.

Das Buch: "Die Krankheitserfinder" von Jörg Blech geht zwar nicht hauptsächlich auf die "richtige" menschliche Ernährung ein, es zeigt aber recht deutlich, wie im Gesundheitsbereich manipuliert wird. Wer dieses Buch gelesen und verstanden hat, wird in jedem Fall mit einem sehr kritischen Blick Texte wie der oben verlinkte lesen.

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Hi!

Vorab - ich esse Fleisch. Nicht weils kompliziert wäre anders gut zu essen sondern weils mir schmeckt und ich nunmal ein genussmensch bin.

Es ist durchaus möglich und keineswegs verwerflich sich ohne fleisch zu ernähren. viele übersehen nur vieles zu beginn oder informieren sich nicht richtig was zu einem mangel an nährstoffen führt - also aufpassen! wenn du dich erstmal "eingelebt" hast ergibt sich das fast von selbst.

was das thema "richtige ernährung" betrifft... puh... ehrlich, ich kenne vllt 3 leute in meinem umfeld, die da dran kommen und 2 davon sind vegetarier. (ich zähle mich selbst nicht dazu ;) ) das problem liegt in der heutigen konsumgesellschaft. obst und leider gerade gemüse sind verschrien, fisch schmeckt keinem und wenns die kinder nicht essen haben die eltern keinen nerv es weiter zu versuchen. ich finde den post von buntbarsch toll - einmal in der woche gutes fleisch - genau so sollte es sein. 2-3 mal fisch... in wieviel haushalten findet man das noch???

zum thema zurück - wenn du dir nicht sicher bist steig einfach mal als ovo-lacto-vegetarier ein. dann nimmst du noch immer tierisches eiweiß zu dir, nur eben kein fleisch, kein fisch. die nährstoffe sind auch alle woanders zu bekommen! alles liebe

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fleisch und andere trierische proteine sind verantwortlich für die grassierenden zivilisationskrankheiten in den ländern wo es überwiegend "westlich" gegessen wird: übergewicht, hoher blutdruck, gefässerkrankungen, diabetes typ 2, diverese krebserkrankungen...in den ländern wo die grundnahrungsmittel reis + gemüse üblich sind (z. b. asien wo ca. 1,7 milliarden menschen sich so ernähren) sind diese erkrankungen kaum bekannt...zur frage ob fleisch die entwicklung des gehirns begünstigt hat: nein, sonst würden nicht immer mehr menschen an alzheimers erkranken...der mensch ist von der natur aus kein fleischfresser, dazu fehlen ihm die krallen, reisszähne und den kurzen darm, wie die fleischfressenden tiere sie haben...der mensch kann zwar alles essen, die daraus entstehenden konsequenzen muss er dann aber über sich ergehen lassen...es stimmt auch nicht, dass tierische proteine höherwertiger als pflanzliche sind...warum?...ganz einfach: nur tierische proteine enthalten schwefel, dieses wird im körper zur schwefelsäure, eine der stärksten säuren überhaupt (sauerregen lässt grüssen), auch die geringe konzentrazionn ist ausreichend um den nährboden für krebserkrankungen zu bilden...es ist kein zufall, dass die häufigste krebserkrankung bei männer dickdarmkrebs ist, eben weil sie mehr fleisch essen...noch was: nur ca. 30% der tierischen proteinen können vom körper verarbeitet werden (also 70% überschuss) und weil der körper im gegensatz zum fett keine proteine einlagern kann, müssen diese über die nieren/leber ausgeschieden werden, mit der zeit entwickeln sich nieren- oder leberversagen, bzw. bauchspeicheldrüsenkrebs (barry white ist an nierenversagen und luciano pavarotti an bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, beide waren unübersehbar grosse tierproteinfreunde)...warum muss man immer wieder feststellen, dass die langlebisten menschen diejenigen sind, die sich pflantzlich ernähren?...es ist kein zufall dass diese z. b. japaner oder adventisten sind, sie ernähren sich anders, nämlich so dass ihre gesundgeit von dauer ist,, sonst würden sie mit mitte 40 einem herzinfarkt erleiden wie bei uns...

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Kommentar von miimiimiimiimii
17.01.2012, 23:25

es ist kein zufall, dass die häufigste krebserkrankung bei männer dickdarmkrebs ist, eben weil sie mehr fleisch essen...

die häufigste krebserkrankung bei männern ist übrigens das prostata-karzinom, sowohl nach inzidenz als auch nach prävalenz. die meisten krebstoten bei männern fordert der lungenkrebs.

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Ob man Fleisch für die Gehirnentwicklung braucht? Nur das eigene. Das von anderen Lebewesen ganz offensichtlich nicht, weil sonst sämtliche Tiere, die sich ausschließlich von Pflanzen ernähren, ohne Gehirn auskommen müssten. Das wäre sicher nicht im Sinne der Evolution :).

Vielleicht bist Du ja auch so verwirrt, wie Du schreibst, weil die Quelle, die Du zitierst, von einer Marketing-Firma stammt. Marketing-Firmen sind meistens sind so richtig neutral, sondern versuchen eher, irgendwelche Produkte, in diesem Fall z.B. Fleisch, zu bewerben.

Man kann sich auch aus vielen anderen Quellen informieren und die Ergebnisse vergleichen. Es muss ja nicht grad der Vegetarierbund sein. http://www.vebu.de/aktuelles/news/613-deutsche-gesellschaft-fuer-ernaehrung-qwir-empfehlen-vegetarische-dauerkostq Übrigens glaube ich nicht, dass sich ein Vegetarier durch Deine Frage provoziert fühlt. Warum denn auch? LG

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Der menschliche Organismus/Stoffwechsel ist extrem tolerant, Du kannst Dich komplett vegetarisch ernähren (auch wenn das nicht natürlich ist), und es schadet Deinem Hirn nicht.

Selbst die Amis sind noch nicht ausgestorben, trotz Mc Donalds ...

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Zuerst einmal sollte festgestellt werden, dass dieser Artikel nur so vor Fehlern strotzt - ein Indikator dafür, dass dieser Text nicht einmal Korrektur gelesen wurde. Dann ist festzustellen, dass mehrfach Beispiele aus "Studien" genannt werden, deren Resultat auf den ersten Blick und erst recht für Laien eindeutig wirken, die im Folgenden allerdings bereits wieder revidiert werden mussten, da sie keineswegs den Wert einer empirischen Studie haben und darum auch keine weitreichenden Schlussfolgerungen zulassen. Verheerend bei derartigen Artikeln ist der psychologische Effekt: Hängen bleiben die dramatischen Informationen, nicht aber die Relativierung dieser. Abschließend dürfte jedem der Ursprung der Quelle aufgefallen sein: Ein Marketingunternehmen. Hier handelt es sich also um Werbung und nicht um Wissenschaft.

So, nachdem das geklärt wäre, bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig. Darum fasse ich mich relativ kurz. ;)

Richtig ist: In Fleisch stecken tatsächlich Stoffe, die für die gesunde Hirnentwicklung notwendig sind, allerdings finden sich diese Stoffe ausnahmslos alle ebenso in Pflanzen. In unserer stark auf Hygiene bedachten Gegend ist lediglich die Versorgung mit Vitamin B12 bei rein pflanzlicher Ernährung ein Knackpunkt, wobei vegetarische Ernährung im Normalfall ausreichend mit diesem Vitamin versorgt.

Die These, tierliches Protein sei höherwertiges Protein und pflanzliches demzufolge minderwertig wird demnächst stattliche einhundert Jahre alt, beruht allerdings auf einer vorschnellen Schlussfolgerung:

"Studien des amerikanischen Biochemikers Thomas Osborne und Lafayette Mendel, Professor für Physiologische Chemie in Yale, von 1914 zeigten, dass Ratten, die tierisches Eiweiß erhielten, schneller an Gewicht zunahmen, als Ratten, die nur pflanzliches Eiweiß erhielten. Daraus wurde voreilig geschlossen, dass tierisches Eiweiß „hochwertiger“ als pflanzliches Eiweiß sei. Tatsächlich kann man aber mit wenigen hochwertigen Pflanzenproteinen (Kartoffel, Soja) eine gleichwertige Ernährung erreichen. Es kommt bei Protein als Nahrung allein auf den Anteil an deren Bausteinen, den Aminosäuren, an." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Protein#Proteinlieferanten )

Tierliches Protein verfügt über alle essentiellen Aminosäuren (die Bausteine der Proteine) gleichzeitig, jedoch finden sich diese Aminosäuren ebenso in Pflanzen. Vereinfacht gesagt: Solange du alle essentiellen Aminosäuren zu dir nimmst, ist alles okay, egal woher sie stammen. Wer sich also ausgewogen und abwechslungsreich vegetarisch oder vegan ernährt, braucht sich keine Sorgen um die Versorgung mit Proteinen zu machen.

Ferner wird bei vegetarischer/veganer Ernährung nichts ersetzt, vielmehr ist diese Art der Ernährung die Basis für jede gesunde Ernährung. So empfiehlt jede Gesellschaft für Ernährung, nur eine begrenzte Menge an Fleisch und Fisch pro Woche zu verzehren, der Rest der Ernährung sollte demnach vegetarisch oder gar vegan gestaltet sein.

Was den Fleischkonsum und dessen Folgen in der Evolution auf unser Gehirn betrifft, sehe ich auch diese These äusserst skeptisch. Im vergangenen Jahrhundert ist der Fleischkonsum in unvorstellbare Höhe geschnellt, dennoch wächst das menschliche Gehirn nicht - wie naheliegend wäre - in vergleichbarer Größe weiter, es hat sogar "den Rückwärtsgang eingelegt" und schrumpft. Das evolutionär bedingte Wachstum des menschlichen Gehirns dürfte viel eher mit der Entdeckung des Feuers (und damit des Garens der Nahrung) zu tun gehabt haben, denn erst dadurch wurden zahlreiche Nahrungsmittel überhaupt erst für den Menschen verträglich (sprich: ungiftig) und durch diesen Garungsprozess wurden viele Nährstoffe erst aufgeschlüsselt und für den Menschen verwertbar gemacht, sodass er sich eine Fülle neu verfügbarer Energie zu Nutzen machen konnte.

Fernab der Ethik und aus rein gesundheitlicher Sicht ist also nichts gegen jede Ernährung einzuwenden, die ausgewogen und abwechslungsreich gestaltet ist, das beinhaltet auch eine Ernährung, die wenig Milchprodukte und Eier, sowie eine sehr reduzierte Menge an Fleisch beinhaltet, ebenso wie komplett vegetarische und vegane Ernährung.

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Kommentar von BabyShay
17.01.2012, 21:03

vielen dank für deinen tollen beitrag, aber ich befürworte die aussage keinesfalls, dass der mensch ein reiner pflanzenesser ist und alles in pflanzlicher nahrung steckt was man so braucht, da eben omnivore.

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Dass das Menschliche Gehirn sich durch eine Omnivore Ernährung entwickelt hat, möchte ich gar nicht angreifen, das kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der Mensch natürlich auch aus der Not heraus gejagd hat. Und das ist der wesentliche Unterschied zu den heutigen Zeiten, wir befinden uns (Ich spreche natürlich von Mitteleuropa) nicht in einer Notsituation und, weil wir mittlerweile das Tier als Produkt/Ware entdeckt haben, produzieren wir Fleischwaren am Fließband. Die Intensivzucht wie wir sie heute kennen und die für sehr viele selbstverständlich ist, ist alles andere als Gesundheitsfördernd! Zuviel Fleisch schadet der Gesundheit und das ist FAKT! Nicht nur der hohe Gehalt des tierischen Proteins und Fett sondern ganz einfach auch der vermehrte Einsatz von Antibiotika, so wurden in Untersuchungen bei Geflügelware aus Deutschland sogar MRSA Bakterien gefunden! Ganz einfach, weil die Bakterien resistent werden, was früher oder später zu großen Problemen führen wird.

Bewiesen wurde in neusten Studien, dass Vegetarier sogar im Kindesalter einen überdurchschnittlichen IQ haben :) Aber wie jeder weiss ist das mit diesen Studien ja so ne Sache^^, meistens sind sie nicht unabhängig...

Ich persönlich lebe seit meiner Kindheit vegetarisch und seid zwei Jahren Vegan, habe trotzdem mein Abi und studiere, von einer minderentwicklung meines Gehirns kann man wohl nicht sprechen. Oder wie erklärt man sich auch die Millionen von Vegetarisch lebenden Menschen, wenn auch Religiös bedingt. Was soll einem auch als Vegetarier fehlen? Natürlich muss man auf manche Aspekte der Ernährung achten aber die Gewohnheit macht es.

Hier noch ein netter Link was die "Gesunde Ernährung" betrifft... Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit großen Einfluss auf seine Gesundheit. Nur weiß eigentlich keiner so genau, was gesunde Ernährung in Wirklichkeit ist. Und gleichzeitig werden immer wieder dieselben zwei Ammenmärchen erzählt: Erstens die übliche Ernährung sei ideal für den Menschen oder gar zweitens, nämlich dass Ernährung mit Gesundheit nicht viel zu tun habe. http://www.zentrum-der-gesundheit.de/gesunde-ernaehrung.html

Einfach mal die Seite etwas durchlesen, wirklich sehr informativ und interessant.

P.S nicht alles glauben was man so liest, auch wenn ich Vegan lebe glaube ich nicht jeder "Veganen Studie" und schon gar nicht diesen "Pro Fleisch" Ratgebern die man sehr oft auf Homepages von Supermärkten, Metzgerein und co. findet. Ich nenne das mal ganz einfach Propaganda, irgendeine Lobby steckt immer dahinter. auch hier bei GF. Jede Ernährungsform kann man im Internet belegen und wiederlegen!

LG

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Kommentar von miimiimiimiimii
17.01.2012, 19:41

hast du dir die seite, die du anführst mal angeschaut?

das ist nur eine firma, die nahrungsergänzungsmittel und unwissenschaftliche literatur verkauft.

die raten in dem populistischen artikel ("möchten sie gerne wie das schwein ein allesfresser sein?" (lol)) da u.a. zu "blutgruppendiät" und "bio-weizengras-pulver (wird rein zufällig auch dort verkauft) und reden da von "pflanzenblut" und "schwingungsfrequenz der lebensmittel" und ähnlichem unsinn.

der ganze artikel ist voller empfehlungen für nahrungsergänzungsmittel, die direkt verlinkt dort im shop zu bestellen sind...

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Hallo, als promovierter Biologe möchte ich Dir sagen, dass man in der Anthropologie lehrt, dass sich das sehr große Gehirn des Menschen erst durch die vermehrte Aufnahme von Fleisch/tierischem Protein entwickeln konnte. Die Evolution des Hirns fand mit einer Ernährungsumstellung statt. Die menschenähnlichen Wesen wanderten aus dem Urwald in die afrikanischen Savannen, reich an Wild. Dies sind jedoch evolutive Vorgänge über viele Tausend Jahre.

Die moderne Welt kennt zahllose Beispiele von Extremisten: Eskimos ernähren sich fast nur von Fleisch. Inder fast nur von Gemüse. Beide Kulturen entwickeln sich gut. Generell gilt zu sagen, dass es ein ordentliches Stück Arbeit ist, die ganzen Stoffe des Fleisches zu ersetzen. Ich kenne keinen Vegetarier, der das wirklich macht (x-mal im Monat Hülsenfrüchte, so und so oft Fisch, oder statt dessen Algen, jeden Tag ne halbe Hand voller Nüsse etc...das macht doch keiner). Daher halte ich den reinen Fleischverzicht ohne Ausgleichsmassnahmen nicht für sonderlich gesund, und eine Ausgewogene Ernährung für deutlich besser. Ich esse einmal die Woche Fleisch von guter Qualität.

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Kommentar von Hutzelprutzel
17.01.2012, 13:10

und 6 tage kein fleisch?

keine wurst, kein schinken, kein döner, burger, currywurst, gar nichts?

nicht mal son bissel hack in bolongnese?

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Kommentar von Paschulke82
17.01.2012, 17:42

Was den ersten wissenschaftlichen Teil betrifft, gebe ich dir recht. Dadurch, dass der Mensch bei Nährstoffknappheit auf Fleisch ausweichen konnte, war definitiv ein Vorteil.

Deine persönlichen Erfahrungen kann ich allerdings nicht teilen. Eine ausgewogene vegetarische Ernährung ist keineswegs komplizierter. Diese Ernährungsform hat viele gesundheitliche Vorteile, jedoch müssen kritische Nährstoffe ebenso wie bei einer Mischkost aufgenommen werden. Selbstverständlich gibt es auch viele Vegetarier, die sich nicht ausgewogen ernähren. Genau so gibt es aber auch Fastfoodjunkies unter den Allesessern.

Allerdings erreichen Veggies deutlich häufiger die empfohlene Verzehrmenge Obst und Gemüse. Zudem nehmen sie seltener mehr als die empfohlene Nahrungsenergiemenge auf (Übergewicht), die Fettmenge ist niedriger als die der Durchschnittsbevölkerung, es wird mehr Beta Carotin, Folat und Biotin, Magnesium sowie Vitamin B1, C und E aufgenommen als die Durchschnittsbevölkerung. Auch Ballaststoffe werden mehr aufgenommen. Auch Bioaktive Substanzen, vor allem sekundäre Pflanzenstoffe werden mehr aufgenommen.

Sicher sollten auch Vegetarier ein wenig auf kritische Nährstoffe achten, aber im Schnitt sind sie gesundheitlich eher mit Seltenfleischessern (wie dir) auf eine Stufe zu stellen, als mit dem Durchschnittskonsumenten.

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Kommentar von gansh
17.01.2012, 22:30

Extremisten: Eskimos ernähren sich fast nur von Fleisch. Inder fast nur von Gemüse. Beide Kulturen entwickeln sich gut.

gute entwicklung????halte ich nicht für erstrebenswert!

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Kommentar von Annemaus85
17.01.2012, 22:36

Aufwändig finde ich es persönlich auch nicht und investiere auch nicht mehr Zeit als früher (wir haben schon immer täglich gekocht und bereiten teilweise aufwändige Sachen zu, ist einfach unser Hobby (wäre aber auch nicht für jeden notwendig)). Ich bin dann wohl die "Ausnahme", die sich regelmäßig von Hülsenfrüchten, Nüssen und Omegafettsäuren aus Ölen, sowie auch ansonsten abwechslungsreich ernährt. ;) Abgesehen davon, dass sich Mischköstler, die alle Mineralien und Vitamine ausreichend bekommen und gesund leben wollen, GENAUSO bewusst ernähren sollten. Das ist keine Frage der Ernährungsweise.

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Kommentar von BabyShay
17.01.2012, 23:09

vielen dank für deine antwort, allerdings bin ich der meinung, dass sich pflanzliche nährstoffe von den tierischen unterscheiden, darüber hab ich zu genüge gelesen.

LG

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Wenn die Intelligenz sich nach Fleischverzehr richten würde, wären Hunde, Katzen und andere reine Fleischfresser die intelligentesten Wesen.

Eiweiß ist auch in genügend pflanzlichen Erzeugnissen enthalten (Bohnen, Soja, etc.). Fleisch ist absolut nicht nötig für eine gesunde Ernährung. Studien haben eindeutig gezeigt, dass eine vegane Lebenweise für jeden Lebensabschnitt geeignet ist und vegane Kinder im Vergleich fitter und gesünder sind.

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Kommentar von Peterthb
17.01.2012, 11:50

"Wenn die Intelligenz sich nach Fleischverzehr richten würde, wären Hunde, Katzen und andere reine Fleischfresser die intelligentesten Wesen."

Ja, ein derart durchdachter Rückschluss spräche dafür.

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Interessanter Link. Ich bin weder Biologe noch Arzt sondern nur eine 23 Jährige Studentin der Wirtschaft. Aber mit einem Satz im Text kann ich aus Erfahrung sicher zustimmen. Die Dosis macht es. Ich bin weder für eine absolut Fleischlose noch für eine nur Fleisch Ernährung. Ich bin mir sicher man kann es mit seinem Gewissen vereinbaren einmal in der Woche ein kleines Stück Fleisch von "glücklichen Tieren" sich zu kaufen (da kann man dann auch nicht sagen dieses Fleisch wäre zu Teuer oder zu problematisch es zu kaufen da man ja nur einmal die Woche kurz sich die Zeit nimmt zu dem Bauern zu fahren der die Tiere angemessener weise hält). Ich selber esse sehr selten Fleisch, aber ich tue es manchmal genau deswegen weil ich meine man sollte nicht in die Intensive

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Kommentar von miimiimiimiimii
17.01.2012, 12:22

du kaufst dein fleisch beim bauern?

ist der dann gleichzeitig schlachter?

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Ama-Marketing (die Stimme der Landwirtschaft) spricht sich in dem Artikel dafür aus, dass Fleisch ein wichtiges Lebensmittel ist (und mehr steht in dem Artikel auch nicht.)

Wenn man sich den Artikel mal näher ansieht, steht an keine Stelle dass man nicht auf Fleisch verzichten könne. Es wird nur betont, dass der Mensch nicht auf Eiweiß verzichten kann, was natürlich im Fleisch drin ist, aber eben auch in Soja- und Milchprodukten.

Hinzu kommt dass einige "Studien" doch recht fragwürdig sind (sich z.B. darauf zu berufen, dass sich in einem dritte Welt Land der gesundheitliche Zustand von unterernährten Kindern verbessert hat, nachdem man den Kindern Fleisch zu essen gegeben hat ist schlichtweg lächerlich und lässt bei mir den Eindruck zurück, dass man verzweifelt irgendwas gesucht hat was die eigenen Ansichten unterstützt.)

Auch solche Aussagen hier:

Beobachtungen aus dem Leistungssport lassen den Schluss zu, dass demnach insbesondere Kraftsportler aber auch Ausdauersportler von einer regelmäßigen Versorgung mit tierischem Eiweiß in Form von magerem Fleisch profitieren,

würde ich auch skeptisch betrachten. Was meinst du warum Soja-Eiweiß in Großpackungen in Sporthandlungen verkauft wird. Klar, wenn die Sportler sich vorher nicht vernünftig ernährt haben ist natürlich eine Verbesserung zu beobachten wenn man sie mit Eiweiß füttert. Denselben Effekt hätte aber auch Soja-Eiweiß.

Zu den Zusatzstoffen die so wichtig sind, die man aber auch in pflanzlichen Produkten problemlos in ausreichenden Mengen zu sich nimmt. soll Paschulke sich äußern, der hat da mehr Ahnung als ich.

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Kommentar von Paschulke82
17.01.2012, 20:51

DH!

Zum Thema Kraftsport: Der stärkste Mann deutschlands (deutscher Strongman-Meister) ist Vegetarier. Zudem gibt es etliche vegetarische und Vegane Spitzensportler mit Weltklasse!

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Du kannst fast alle Stoffe aus Fleisch auch mit Milch und Eiern, zum Teil auch mit Pflanzlicher Nahrung + Bakterien ersetzen.

Würde man also den Menschen und seinen Bedarf oder seine persönlichen Moralvorstellungen als einzigen Maßstab für seine Ernährung benutzen, könnte sich jeder ernähren, wie er wollte, solange er genügend Lebensmittel dafür findet bzw Leute findet, die ihm die produzieren können.

Allerdings ist der Mensch abgesehen von "Mensch" auch ein Teil der Natur, und der gesamte Rest der biologischen Zusammenhänge und Stoffkreisläufe ist darauf eingerichtet, daß Menschen "Allesfresser" sind.

Oder anders ausgedrückt: mit den "gesundheitlichen Aspekten" diskutierst Du immer und ausschließlich anthropozentrisch und nicht nachhaltig.

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Besser als Fleisch wäre sicher Fisch ! Die Proteine sind dort wesentlich hochwertiger.

Aber bevor ich jetzt Schläge von den Vegetariern und Veganern bekomme:

Es ist mittlerweile möglich alle Proteine über Pflanzen zu beziehen.

Das Problem der Veganer liegt aber hier:

Demgegenüber zeigt ein völliges Meiden der Zufuhr tierischer Produkte negative Einflüsse auf den Vitamin-B12-, den Serumeisen- und auch den Serum- Zink-Spiegel mit den daraus resultierenden Problemen im Homozysteinspiegel, in der Blutbildung und letztendlich im Transport des Sauerstoffs im Blut.

Hier muss für das Kind definitiv eine Lösung gefunden werden.

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Kommentar von Veichan
17.01.2012, 11:21

Das ist richtig, hier sind Ersatzstoffe nötig bzw. die Produkte von AlproSoja bekommen B12 bereits zugesetzt.

Das liegt daran, dass früher Käferkot und Insekten, die mitverschluckt wurden, das B12 geliefert haben. Durch die Hygiene heutzutage gibt es das natürlich nicht mehr.

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Jedes Embryo frisst Fleisch.

Darum kann sich ja auch das Gehirn im Mutterleib so gut entwickeln. Vielleicht kommt man mit etwas Nachdenken, was vielmehr das Hirn fördert, auch zum richtigen Ergebnis.

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Kommentar von Paschulke82
17.01.2012, 11:45

Hahaha :D Fleisch? Sicher erhält auch jedes pflanzenfressende Säugetier die von der Mutter über pflanzlcihe Nahrung aufgenommenen Nährstoffe über das Blut... aber sicher nicht über das Fleisch. Dennoch ist das geborene Tier dann ein Pflanzenfresser.

Man man man...

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Als Lakto-Ovo-Vegetarier hast Du überhaupt kein Problem, ausreichend Nahrung für das Gehirn zu bekommen. Die richtige Nahrung für das Gehirn findest Du sowieso nicht in Fleisch, sondern eher in Gemüse bzw. Nüssen. Selbst Veganer ernähren sich ausreichend, wenn sie Vitamin B12 zuführen. Ich habe selbst 2 Kinder Lakto-Ovo-Vegetabil ernährt, sie waren 10 Jahre alt, und kannten überhaupt kein Fleisch. Sie sind sehr intelligent, haben studiert und der Älteste, der sich weigerte, Fleisch zu essen, macht gerade seinen Doktor!

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nein braucht man nicht! Statistiken zufolge gibt es prozentual mehr Vegetarier und Veganer unter den Menschen mit einem hohen Bildungsstand (Abitur oder höher) als Menschen mit einem Haubtschulabschluss oder keinem Abschluss! Allein das sollte doch schon heißen, das man Fleisch nicht für die Gehirnentwicklung braucht. Zu deinem Link... ich habe das zwar nur so überflogen, aber die Ausarbeit ist weder qualitativ noch Quantitativ besser, als eine schlechte Facharbeit in Biologie in der 12. Klasse

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Kommentar von miimiimiimiimii
17.01.2012, 14:37

das ist ja eine sehr schlüssige beweisführung.

schließlich waren die alle sicher schon von geburt an vegetarier und veganer. ^^

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AGRARMARKT AUSTRIA MARKETING GESMBH. dies ist eine Firma, die die Produkte ihrer Kuden vermarktet. Das sind Werbeaussagen um den Absatzmarkt zu halten!

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Kommentar von BabyShay
17.01.2012, 19:13

das ist mir klar, allerdings finde ich den link alles anderes als unseriös, da wird auch wissenschaftlich belegt usw. ausserdem ist fleisch eins ihrer produkte, aber nicht das einzige! das gleiche hätte man auch über gemüse schreiben können.

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Vor Allem in der Kindheit und Pubertät ist es wegen des besonders ausgeprägten Wachstums einfach wichtig ALLE notwendigen Stoffe, Mineralien, Vitamine etc zu sich zu nehmen - das heißt man braucht eine ausgewogene Ernährung.

Wenn du es schaffst, Alles was dir durch das "mangelnde" Fleisch an Eisen, Eiweiß, Fettsäuren, .. fehlt anders reinzuholen stört das dein Gehirn überhaupt nicht. Es wird sogar ganz gut trainiert auf der Suche nach Alternativen und Rezepten ^^

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Kommentar von BabyShay
17.01.2012, 10:36

mir ist schon klar, dass pflanzliche und tierische nährstoffe nicht die selben sind, aber bewiesen ist, dass man sich alles auch aus pflanzlicher nahrung holen kann, mal abgesehen vom B12, aber das speichert der körper sehr lange und als veggie kriegt man das über eier und milchprodukte.

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Man braucht kein Fleisch, man braucht bestimmte Stoffe, die darin enthalten sind. Das istein Unterschied.

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Kommentar von BabyShay
17.01.2012, 12:40

iwie sagt das aber schon alles, aber ich kann es natürlich verstehen, dass wenn man aus persönlichen gründen keinen vorteil darin sieht, bzw. es nicht braucht.

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