Braucht man Erziehung?

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Erziehung ist wichtig - so oder so! Es ist auch eine Art Erziehung, wie Tiere ihre Kinder großziehen - die Kinder lernen durch ausprobieren, durch Schmerzen oder sie lernen, schöne Gefühle zu genießen. Wenn Du als Mensch z.B. unter Wölfen heranwachsen würdest, bildet sich äußerlich ein Mensch; vom Verhalten her wärest Du ein Wolf, der sogar in die Rangordnung eingereiht wird. Ist zwar nicht die Erziehung in herkömmlichem Sinn; aber es zählt dazu ;-) Würdest Du als Mensch einfach ganz allein gelassen, so würdest Du nur dahin vegetieren und total verkommen; Du hättest keine Orientierung (an welchen Werten und an wen auch?) und nur das Verlangen danach, die Grundbedürfnisse (Essen, Trinken, Schlafen, Sex) zu stillen.

Das mit den Wölfen hat mich am meisten überzeugt. Das wird auch in meinem Test vorkommen. Vielen Dank :)

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um in unserer gesellschaft zu überleben, braucht ein mensch erziehung, denn er muss wissen was richtig und falsch ist und sich an gewisse regeln halten. z.b. dass man bei rot nicht über die straße gehen darf. im urwald braucht ein mensch wieder eine ganz andere erziehung, weil es andere gefahren gibt, aber grundsätzlich wird es schwer als mensch zu überleben, wenn man keine erziehung bekommt und sich alles selbst beibringen muss, der mensch lebt und entwickelt sich durch erfahrungen, die er immer an die nachkommen weitergegeben hat und heute noch weitergibt.

Hat nicht auch Sozialisierung mit Erziehung zu tun? Natürlich braucht man Erziehung, wie sollte man sonst jemals rausbekommen, was gut und böse ist? Durch Erziehung bildet sich ein gut Teil des Rechts-/Unrechtsempfinden.

Gute Antwort.

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Warum fällt es den Menschen scheinbar teilweise so verdammt schwer ihre Versprechen zu halten?

Das fängt an bei so einfachen Zusagen wie ich ruf dich dann ganz sicher an. Würde man tatsächlich auf solche Anrufe warten, hätte ich des Öfteren schon ziemlich alt werden können. Oder auch, dass mir einer schon seit über einem halben Jahr jedes mal verspricht, er kommt nächste Woche vorbei mir etwas reparieren zu helfen. Eine Entschuldigung, warum es wieder nicht geklappt hat gibts meist gar nicht, aber dafür kommt er ganz bestimmt nächste Woche vorbei. Das sind nur mal 2 Beispiele, aber die Liste ließe sich noch endlos so fortsetzen, darum frage ich mich wirklich, warum kriegen es die Leute einfach nicht hin, ihre Versprechen einzuhalten. Keine Zeit kanns kaum sein, hab selbst oft ne 50Stunden-Woche, aber halt immer meine Versprechen. Ich denke ich habe eine ganz gute Erziehung genossen und mir wurde beigebracht wie wichtig es ist seine Versprechen einzuhalten. Nur leider kann man sich bei anderen auf solche Zusagen häufig leider nicht verlassen. Mir kommt es mittlerweile eher so vor, dass es zum guten Ton gehört seine Versprechen einfach zu vergessen, als dass es selbstverständlich ist ein Versprechen nicht zu brechen. Weiter überlege ich mir, ob es nicht sinnvoll ist bei der Erziehung seinen Kindern etwas ganz bewusst zu versprechen und nicht zu halten, damit sie im späteren Leben nicht so enttäuscht werden, dass ein Versprechen offensichtlich doch nicht soviel wert ist.

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Was ist die Perfekte Erziehung?

Da mein Ehemann (26) und ich (25) werden möchte ich gerne ein paar Erziehungs-Tipps.Es ist keine ungewollte Schwangerschaft aber hat uns dennoch überrascht ;). Ich möchte ein paar (aber evtl. nicht alle) Methoden aus meiner Erziehung rausnehmen und evtl. Familiärer gestallten. Dabei brauche ich eure Tipps - welche Methoden sollte man anwenden und welche nicht. Auf keinen Fall werde ich Prügeln oder Prügeln lassen.

So zu meiner Erziehung und Allgemeinen Kindheit:

Ich bin in einem Heim aufgewachsen (Raphaelshaus).

Bei Beleidigungen gegen die Pädagogen gab es zusätzliche Aufgaben im Haushalt, sogenannte "Ämtchen" oder Ausgangsverbot (wobei man mit Pädagogen raus durfte/musste).

Wenn man ein anderes Kind schlug oder heftig Beleidigte, musste man eine Wiedergutmachung und schriftliche Entschuldigung erbringen (Wobei mir zweiteres aus Stolz nicht so gut gefiel). Dazu musste ich noch sagen, dass ich einmal diese demütigende Strafe voll und ganz verdiente, da ich jemanden mit "Deine Mutter ist eine piep beleidigte und sich herausstellte, dass seine Mutter tot ist. Das wusste ich natürlich nicht und hab mich zum ersten mal freiwillig entschuldigt.

Bei schlechten Noten in der Schule wurde nicht bestraft sondern mit mir Gelernt (inklusive Pausen jede Stunde sonst wär das nicht mehr Human).Die Schule hat sich mit der Gruppe über Fehltritte abgesprochen (Somit bekam ich auch in der Gruppe dafür Ärger)Wenn ich in der Schule mist gebaut habe und es gebeichtet habe, wurde die Strafe manchmal sogar halbiert.

Wenn ich abgehauen bin gab es Arbeitsstunden und Ausgangssperre (wobei mir die Arbeitsstunden nicht in den Kram passten, da ich damals ein SEHR fauler Mensch war).Das fand ich z.B. nicht so gut mit den Arbeitsstunden da es auch immer einen Grund gibt, warum ein Kind abhaut.

An mehr erinnere ich mich nicht.

Ihr könnt mir auch Bücher empfehlen wenn ihr wollt.

Danke :)

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